Quartalszahlen: Disney verdient 2,4 Milliarden Dollar!

Disney-Chef Bob Iger darf ein gigantisches Umsatzplus verzeichnen. Zudem werden Spekulationen laut, dass er sich um das Amt des US-Präsidenten interessiere!

Disney-Chef Bob Iger darf ein gigantisches Umsatzplus verzeichnen. Zudem werden Spekulationen laut, dass er sich um das Amt des US-Präsidenten interessiere!

Die Mausfabrik wächst weiter, und festigt ihren Stand als wertvollster Medienkonzern. Bereits im ersten Geschäftsquartal des Jahres konnte Disney seine Umsätze um drei Prozent und den Nettogewinn sogar um elf Prozent (!) steigern. In greifbaren Zahlen ausgedrückt bedeutet das einen Gewinn von 2,4 Milliarden Dollar. Am Aktienmarkt sieht’s jedoch anders aus: Hier fällt der Kurs, weil die Sportsparte ESPN (befindet sich im Besitz der Walt Disney Company) schwächelt.

Der US-Unterhaltungsriese hat seinen Gewinn im vergangenen Geschäftsquartal dank erfolgreicher Vergnügungsparks und Kinofilmen deutlich gesteigert. Unter dem Strich verdient Disney so gut wie kein anderer Medienkonzern: Nach 2,14 Milliarden im Vorjahreszeitraum, konnte CEO Bob Iger nunmehr einen Nettogewinn von 2,39 Milliarden Dollar (plus 11 Prozent!) oder 1,50 Dollar je Anteilsschein ausweisen. Die Erlöse kletterten um drei Prozent auf 13,3 Milliarden Dollar.

Vergnügungsparks boomen

Treiber der Geschäftsdynamik waren vor allem die gut besuchten Unterhaltungsparks Disneyland, deren Umsätze um mehr als 9 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar zulegten – hier zog der Gewinn gar um 20 Prozent auf 750 Millionen Dollar an.

Belle und Biest retten die Filmsparte

Minimal rückläufig entwickelte sich dagegen die Filmsparte mit einem Umsatzminus von 1 Prozent auf 2,03 Milliarden Dollar. Trotz den sensationellen Einspielergebnissen von ‚Die Schöne und das Biest‘ ist dies vor allem auf den ‚Star Wars‘-Ableger ‚Rogue One‘ zurückzuführen, da dieser nicht an den Vorjahrserfolg von ‚Das Erwachen der Macht‘ anknüpfen konnte.

Schwache TV-Unit rund um Sportsender ESPN

Geschwächelt wird hingegen in der Sportsparte, rund um das Sorgenkind ESPN (der Sender befindet sich in Besitz der Disney Company, Anm.). Die TV-Unit, in der die Sender ABC und eben ESPN gebündelt sind, enttäuschte mit einem Umsatzplus von „nur“ 3 Prozent auf 4,06 Milliarden Dollar, während der Nettogewinn um 3 Prozent nachgab. Weil hier Abonnentenverluste zu beklagen sind, stürzte der Sportsender jüngst auf den tiefsten Mitgliederstamm seit Mitte der Nullenjahre – allein in den vergangenen fünf Jahren hat ESPN mehr als 11 Millionen Abonnenten verloren! Konzernchef Iger konkretisierte in einer anschließenden Analystenkonferenz, künftig die Inhalte von ESPN verstärkt digital anzubieten.

Disney-Chef als nächster US-Präsident?

Abseits der Zahlenflut gibt es aber noch eine weitere aufregende Neuigkeit zu vermelden: CEO Bob Iger hat seinen Vertrag Mitte März nur um ein weiteres Jahr (bis Mitte 2019) verlängert. Jetzt werden Spekulationen geschürt, dass der 66-Jährige politische Ambitionen verfolgt und einen Posten als demokratischer US-Präsidentschaftskandidat anstrebt.

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