Pretty Woman & Co: 11 Kassenschlager, deren Ende völlig anders geplant war

Eigentlich sollte es ja kein Happy End für Julia Roberts und Richard Gere geben ...

Eigentlich sollte es ja kein Happy End für Julia Roberts und Richard Gere geben ...

Rambo stirbt im ersten Teil, Han Solo überlebt den Kampf um den Todesstern nicht und der Kopf in Brad Pitts ‚Sieben‘-Päckchen gehört nicht seiner Frau, sondern seinem Hund. Viele Blockbuster hätten eigentlich planmäßig ganz anders enden sollen.

Damit der Film auch wirklich ein Straßenfeger wird, schwenkt Hollywood oft in letzter Sekunde noch um und dreht einen ganz neuen Schluss. Da kann es schon passieren, dass aus einem harten, realistischen Drama über eine drogensüchtige Prostituierte eine luftig-leichte Romantik-Komödie wird. Für die folgenden 11 Filme hat das Testpublikum entschieden: Der Schluss wird geändert!

1. Pretty Woman

Die Prostitutierte Vivian (Julia Roberts) wird vom Geschäftsmann Edward (Richard Gere) aufgelesen. Sie verzaubert ihn, er verliebt sich. Nach einem garstigen Streit geht alles gut aus. Happy End.
Ursprüngliches Ende: Der Streit wurde nicht beigelegt. Vivian muss den Pelzmantel zurückgeben und wird von Edward aus der Limousine gezerrt. Er schmeißt ein paar Geldscheine auf die Straße und fährt einfach weg. Vivian landet wieder am Strich.

Statt eines deprimierenden Dramas wurde ‚Pretty Woman‘ eine Liebeskomödie, Richard Gere wurde vom Freier zum Märchenprinzen

2. Rambo

Kriegsveteran Rambo (Sylvester Stallone) legt sich in der Kleinstadt Hope mit den örtlichen Provinz-Polizisten an. Der Streit endet damit, dass er widerstandslos von der Polizei abgeführt wird und ins Gefängnis muss.
Ursprüngliches Ende: Eigentlich sollte Rambo sterben. Im eigentlichen Schluss bittet der schwer traumatisierte Rambo seinen Freund Colonel Trautman darum, ihn zu töten, da er auf keinen Fall ins Gefängnis möchte. Nach langem Hin und Her fällt schließlich der Schuss ...

Teil 2 war für Rambo nicht vorgesehen

3. Star Wars Episode VI - Die Rückkehr der Jedi Ritter

Die Rebellen rund um Han Solo (Harrison Ford) und Luke Sykwalker (Mark Hamill) kämpfen gegen die Herrschaft des Imperiums. Am Ende können sie den Imperator töten und den Todesstern zerstören. Alles ist wieder gut.
Ursprüngliches Ende: Han Solo sollte am Ende des Films sterben.

Fast hätte es sich für Han Solo ausgewitzelt gehabt

4. Sieben

Die Polizisten Mills (Brad Pitt) und Somerset (Morgan Freeman) jagen einen Serienmörder namens John Doe (Kevin Spacey), der von den sieben Todsünden besessen ist. Sie können ihn schließlich festnehmen. In einer der letzten Szenen bekommt Mills ein Paket zugestellt, das den Kopf seiner toten Frau enthält: Dies ist das Werk des Serienmörders, den der Polizist daraufhin erschießt.
Ursprüngliches Ende: Nicht der Kopf von Mills Frau, sondern der seines Hundes sollte versendet werden. Doch Brad Pitt protestierte dagegen.

Mills erlebt den Schock seines Lebens, weil sein Darsteller Brad Pitt es so wollte

5. I am Legend

Robert Neville (Will Smith) kämpft sich als einziger Überlebender einer Seuche gegen Mutanten durch und sucht verzweifelt nach einem Gegenmittel. Zum Schluss ist er von Mutanten umringt und sprengt alle (sich inklusive) mittels Handgranate in die Luft.
Ursprüngliches Ende: Der Wissenschaftler stellt fest, dass die Mutanten denken und fühlen können und ihn nur angegriffen haben, weil er eine von ihnen gefangen hielt, um Experimente durchzuführen. Schließlich übergibt er ihnen die Mutanten-Frau und jeder geht seinen Weg.

Will Smith hätte nicht unbedingt sterben müssen

6. Plötzlich Prinzessin

Das Durchschnitts-Teenagermädchen Mia (Anne Hathaway) wird plötzlich zur Thronfolgerin von Genovien erklärt. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten kann sie die Herausforderungen meistern und wird am Ende zur Prinzessin gemacht. Am Schluss sieht man Mia in ihrem neuen Schloss.
Ursprüngliches Ende: Der Film sollte bei der Krönung enden. Die fünfjährige Enkelin des Regisseurs fand dies allerdings unbefriedigend und veranlasste Garry Marshall dazu, noch weitere Szenen einzubauen.

Mias Schloss hätten wir vielleicht nie gesehen ...

7. Das Omen

Im Horrorfilm aus dem Jahr 1976 spielt Harvey Stephens den Sohn des Teufels, Damien Thorn. Er wächst bei einem nichtsahnenden US-Diplomaten und dessen Frau auf. Als diese jedoch herausfinden, wer er wirklich ist, müssen sie sterben. Von nun an kümmert sich der amerikanische Präsident, ein guter Freund von Damians Adoptivvater, um den Buben. In der letzten Szene lächelt Damian bei der Beerdigung seiner Zieheltern teuflisch in die Kamera.
Ursprüngliches Ende: Beim Originalende hatte der kleine Damien nichts zu lachen. Hier wurden nämlich nicht nur seine Eltern beerdigt - sondern auch er selbst. In dieser Fassung war es am Ende nämlich doch gelungen, ihn zu töten. Und genau das störte Alan Ladd, den Präsidenten der Produktionsgesellschaft Twentieth Century Fox. Den Antichrist, so Ladd, könne man schließlich nicht töten.

Das diabolische Bürschchen hätte im Originalende keine große Zukunft gehabt

8. Natural Born Killers

Woody Harrelson und Juliette Lewis werden als Killer-Paar Mickey und Mallory in den Medien wie Stars gefeiert. Beide werden letztlich gefasst, aber sie können wieder auszubrechen. Im Abspann ist zu sehen, wie das Paar gemeinsam im Auto fährt und bereits zwei Kinder hat.
Ursprüngliches Ende: Nach dem Gefängnisausbruch wird das Killer-Paar selbst zum Opfer. Fluchthelfer Owen entpuppt sich zum Schluss als Serienmörder und tötet die beiden.

Konnten sich dank Ende-Änderung doch noch familiär ausbreiten: Die mörderischen Medienstars Mickey und Mallory

9. Eine verhängnisvolle Affäre

Familienvater Dan Gallagher (Michael Douglas) lässt sich auf eine Liaison mit Kollegin Alex (Glenn Close) ein. Weil Dan ihre Gefühle jedoch nicht erwidert, stalkt und schikaniert Alex seine Familie. Am Ende des Films attackiert sie Dans Frau Beth (Anne Archer) mit einem Messer. Dan versucht sie zu überwältigen, was ihm allerdings nicht ganz gelingt. Schließlich erschießt Beth die Affäre ihres Mannes.
Ursprüngliches Ende: Alex begeht Selbstmord - inszeniert ihn aber so, dass es aussieht, als hätte Dan sie getötet. Die Polizei erscheint und führt Dan unter den Augen seiner entsetzten Frau ab. Die Testzuschauer wollten ein positiveres Ende. Dagegen protestierte Glenn Close übrigens heftig (sie hielt den Selbstmord für psychologisch glaubwürdiger) - ohne Erfolg.

Glenn Close war mit dem weichgespülten Schluss nicht zufrieden

10. Thelma & Louise

Die zwei Freundinnen Thelma (Geena Davis) und Louise (Susan Sarandon) machen sich zu einem Roadtrip auf, doch der geht zusehends schief. Sie werden in mehrere Straftaten verwickelt und fliehen vor der Polizei. Am Ende des Films stehen die beiden Frauen mit dem Wagen vor einem Abgrund des Grand Canyons und sind von der Polizei umzingelt. Die Schlussszene zeigt, wie sie gemeinsam den Abgrund hinunterstürzen, wobei nicht ganz klar ist, ob sie den Sturz nicht vielleicht doch überlebt haben.
Ursprüngliches Ende: Das Originalende lässt jedoch keinen Zweifel daran, dass die beiden tot sind. Es wird genau gezeigt, wie das Auto an den Felsen zerschmettert wird.

Ahnen die beiden bereits, was am Ende auf sie zukommt?

11. Rocky

Sylvester Stallone stellt sich als Amateurboxer dem amtierenden Boxweltmeister Apollo Creed (Carl Weathers). Während des Kampfes macht er eine gute Figur, muss sich aber trotzdem knapp geschlagen geben. Die Zuschauer feiern ihn allerdings wie einen Sieger. Zum Schluss kann er auch noch das Herz von Adrian (Talia Shire), der Schwester seines Freundes, für sich gewinnen.
Ursprüngliches Ende: Rocky tritt gar nicht zum Kampf an, sondern nimmt stattdessen das ihm angebotene Geld an und hilft damit Adrian, die eine Tierhandlung eröffnen möchte.

Die beiden hätten sich einige blaue Flecken und Beulen erspart

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