Polt poltert: „Der ORF hat keinen Mut“

Erwin Steinhauer kennt kein Pardon, wenn er offen spricht

Erwin Steinhauer kennt kein Pardon, wenn er offen spricht

Erwin Steinhauer findet in unserem Interview klare Worte: Über seinen letzten Polt-Einsatz, Wein, Geld- und Zeitnot beim Film und den ORF – den der 65-Jährige hart kritisiert.

Mehr als 30 Jahre ist es her, dass der damalige Kabarettist Erwin Steinhauer mit der Aussteigerserie ‚Der Sonne entgegen‘ zum TV-Star wurde. Heute zählt Steinhauer, 65, zu den bekanntesten heimischen Schauspielern, obwohl er nicht inflationär am Schirm auftaucht. Seine letzten markanten Auftritte waren heuer der TV-Krimi ‚Die Toten von Salzburg‘ (eine Fortsetzung soll 2017 gedreht werden), 2015 das Drama ‚Kleine große Stimme‘, im Jahr davor der Alpen-Western ‚Das finstere Tal‘ und 2013 der Weinviertel-Krimi ‚Polt‘. nach Alfred Komareks Roman. Es war das fünfte Mal, dass Steinhauer in die Rolle des - mittlerweile pensionierten - Gendarms Simon Polt schlüpfte. Aktuell wird die Abschieds-Folge ‚Alt, aber Polt‘ gedreht, in der Steinhauer u. a. mit der deutschen Grande Dame Iris Berben vor der Kamera steht. Wir trafen den Weinviertler - Steinhauer stammt aus Ernstbrunn - im niederösterreichischen Schloss Mailberg zum Interview.

Drehbeginn für den letzten ‚Polt‘: Regisseur Julian Pölsler, Erwin Steinhauer und Autor Alfred Komarek in Wullersdorf (Weinviertel)

Drehbeginn für den letzten ‚Polt‘: Regisseur Julian Pölsler, Erwin Steinhauer und Autor Alfred Komarek in Wullersdorf (Weinviertel)

Interview: Erwin Steinhauer nimmt kein Blatt vor den Mund

TV-MEDIA: Als Sie vor 16 Jahren den ersten ‚Polt‘ gedreht haben: Hätten Sie damals gedacht, dass Sie diese Figur so lange begleiten wurde?
Erwin Steinhauer: Nein, denn es war nie so geplant. Ursprünglich sollte einer gemacht werden, aber dann haben Autor Alfred Komarek, Regisseur Julian Pölsler, Kameramann Fabian Eder und ich gesagt: Die Landschaft ist so interessant, weil sie in den vier Jahreszeiten komplett anders ausschaut, dass wir versuchen, vier zu machen. Es war aber nicht so, dass man gesagt hat: Lieber ORF, wir wollen vier machen, sondern von einem zum anderen mussten wir kämpfen.

TV-MEDIA: Obwohl damals sicher noch mehr Geld zur Verfügung stand als heute …
Erwin Steinhauer: Wir kennen doch die Geschichte vom ‚Echten Wiener‘: In den ersten Jahren ist es nur von Sendung zu Sendung gegangen ... Ich hab damals gesagt: Macht's vier Folgen mit mir, ihr steigt’s viel billiger aus. Nein, da machen wir (der ORF, Anm.) einen Piloten, nächstes Jahr treffen wir uns mit den Deutschen – und ein Jahr später glaubt man, man könnte ums selbe Geld wie damals drehen? Das ist ein absoluter Schwachsinnn! Sie haben keinen Mut!

„Der ORF hat keinen Mut“

„Der ORF hat keinen Mut“

TV-MEDIA: Dabei funktionieren ja österreichische Produktionen gut …
Erwin Steinhauer: Aber es ist kein Geld da! Die hauen in so viele andere Sachen so viel Geld rein. Was kostet ‚Guten morgen Österreich‘?

TV-MEDIA: Elf Millionen Euro pro Jahr insgesamt ...
Erwin Steinhauer: Das muss ja irgendwo herkommen. Das Programm muss heuer 40 Millionen Euro einsparen, das geht sich nicht aus. Das ist ein kleiner Sender mit großen Finanzproblemen

TV-MEDIA: Nach der vierten Folge, die 2003 im ORF lief, folgte eine zehnjährige Pause …
Erwin Steinhauer: Ja, und gegen einige Widerstände im ORF hat sich der Komarek doch durchgesetzt, dass er noch einen fünften schreibt. Am erste Drehtag hat er zu mir gesagt: „Ich hab schon einen Titel für den letzten: ‚Alt, aber Polt‘! Ich dachte mir: Aha, dann machen wir halt noch zwei, dann hat die arme Seele eine Ruh. Ich glaube, nach sechs ist es auch gut so.

Der Original-Polt war aggressionsfrei, sehr beliebt und ein schwerer Trinker

Der Original-Polt war aggressionsfrei, sehr beliebt und ein schwerer Trinker

TV-MEDIA: Mit seiner Langsamkeit wirkt der Polt wie ein Anachronismus in der hektischen Fernsehzeit von heute. Macht das seinen Reiz aus?
Erwin Steinhauer: Absolut! Das war auch beim ersten Polt schon so, dass das Ganze einen komplett anderen Atem hat. Polt ist eine Märchenfigur. Es gab ja im Pulkautal einen Gruppeninspektor namens Karl Polt, der konnte nicht strafen, hat auch nie seine Waffe in die Hand genommen. Der war vollkommen aggressionsfrei, sehr beliebt und ein schwerer Trinker. Er war das Vorbild für die Figur des Simon Polt. Wir versuchen, dieser Figur gerecht zu werden in den Drehbüchern, aber auch dem Roman.

TV-MEDIA: Über 15 Jahre verändert sich eine Figur natürlich …
Erwin Steinhauer: Na ja, das ist einer Entwicklung unterworfen. Polt ging nach dem Ende der vierten Folge von der Gendarmerie weg, weil er mit der Zusammenlegung von Gendarmerie und Polizei nicht zufrieden war. Er ist auch mit den neuen technischen Ermittlungsmöglichkeiten der Polizei nicht zurande gekommen. Dann hat er ein kleines Wirtshaus übernommen , dann das Kaufhaus in Wullersdorf, das noch von der wunderbaren Monika Bleibtreu geführt wurde, die leider auch schon gestorben ist. So ist er praktisch kaufmännischer Gehilfe, Wirt, und ein bisserl was mit dem Wein probiert er auch, weil er vom Kurzbacher (Hans-Michael Rehberg), der jetzt einen Bruder dazubekommt, den Michael Mendl spielt – die beiden schauen sich sogar ähnlich! – gelernt hat, wie man kleine Mengen Wein keltert.

TV-MEDIA: Welchen Bezug haben Sie zum Weinviertel?
Erwin Steinhauer: Ich bin ja väterlicher- und mütterlicherseits ein Weinviertler, stamme aus Ernstbrunn. Ich hatte aber mit Wein nichts zu tun, bin erst viel später dazu übergegangen, Weine zu sammeln, zu vergleichen und wirklich auch zu schmecken, anstatt nur zu saufen. Ich hab’ auch viele internationale Rotweine gesammelt und hier immer noch ein Kellerabteil im Dom von Wullersdorf, in dem sehr viele interessante Weine lagern.

Schmecken statt saufen!

Schmecken statt saufen!

TV-MEDIA: Sammeln Sie immer noch?
Erwin Steinhauer: Weniger, weil ich nicht mehr so viel verkoste. Aber wenn ich interessante Sachen koste, dann tu ich immer noch was einlagern. Rotwein soll ja auch einige Jahre lagern, bevor man ihn trinkt, diese Geduld habe ich heute im Gegensatz zu früher. Wobei ich diesen feinen Geschmackssinn, und ein Großteil geht ja auch über die Nase, nicht mehr habe. Ich bewundere übrigens, was Frauen bei einem Wein riechen und erkennen.

TV-MEDIA: Stichwort Frauen: Beim aktuellen ‚Polt‘ spielen Sie mit Iris Berben. Wie ist die Arbeit mit ihr?
Erwin Steinhauer: Wunderbar, eine tolle Kollegin, die, weil sie in Berlin lebt, die Serie nicht gekannt hat. Sie hat sich alle Folgen kommen lassen und ist, wie sie mir gestanden hat, hineingekippt in die andere Machart, den anderen Rhythmus. Sie spielt eine ältere Schauspielerin, die sich von ihrem Beruf zurückgezogen hat, die aber noch in ihrem Traum der großen Diva weiterlebt. Sie hat unglaubliche Textmengen zu bewältigen. Ich hab's da leicht, ich sitze immer daneben, nicke und sage ein paar wichtige Wörter (lacht) . Wir haben gestern den Schluss in einer Nachtszene gedreht, und das war ein ganz zarter Moment des Films. – Übrigens zur Halbzeit des Drehs, da wäre eigentlich Bergfest (eine Party für die gesamte Filmcrew, Anm.) , aber da der Film ja kein Geld mehr hat, gibt’s sowas nicht mehr.

Iris Berben spielt im letzten ‚Polt‘ eine ältere Schauspielerin, die sich von ihrem Beruf zurückgezogen hat, die aber noch in ihrem Traum der großen Diva weiterlebt

Iris Berben spielt im letzten ‚Polt‘ eine ältere Schauspielerin, die sich von ihrem Beruf zurückgezogen hat, die aber noch in ihrem Traum der großen Diva weiterlebt

TV-MEDIA: Apropos Geld: Ist angesichts immer strafferer Drehpläne heute schwieriger, Schauspieler zu sein als vielleicht noch vor 20 Jahren?
Erwin Steinhauer: Ich komme aus einer Zeit, in der wir dreieinhalb, vier Minuten pro Tag gedreht haben. Damals war am Set genügend Zeit, eine Szene zu entwickeln. Zwei Schauspieler haben probiert, und der Regisseur hat sich das auch verschiedenen Blickwinkeln angesehen, wie er sie aufnimmt und ausleuchtet. Heute sind die Drehpläne so eng, dass unter sechs Minuten pro Tag nichts geht. Es werden Shotlits erstellt, auf denen steht, wann welcher Schuss gedreht wird: halbnah, nah, Großaufnahme, Totale. Das muss so vorbereitet sein, dass es dann schnell geht. Das bringt dich in einen unheimlichen Zwang, denn wenn ich als Schauspieler eine Szene völlig anders sehe als der Regisseur, der sich das mit dem Kameramann am Schreibtisch ausgemacht hat, dann gibt es einen Konflikt. Und ich gehe einem Konflikt nicht aus dem Weg.

TV-MEDIA: Muss sich das nicht zwangsläufig auf die Qualität auswirken?
Erwin Steinhauer: Ich sage: Jeder von uns hat die Verantwortung, sich zu wehren oder mitzumachen. Viele Schauspieler haben aber überhaupt nicht die Möglichkeit dazu, sind Erfüllungsgehilfen: Da heißt es: Hier ist der Text, spiel! Das ist vollkommen uninspirativ, unkünstlerisch und geht mir wahnsinnig auf die Nerven. Was gedreht wird, geht meiner Meinung nach von der Qualität wahnsinnig runter. Weil kein Geld da ist. Es gibt ja ganz wenige Produktionen, die der ORF allein finanzieren kann. Überall sind deutsche Gelder dabei, und dass die Deutschen bei einer Koproduktion mitreden wollen, ist klar.

Hier ist der Text, spiel!

Hier ist der Text, spiel!

TV-MEDIA: Themenwechsel: Wir nähern uns Weinachten, und Weihnachten ist ja im TV immer auch ‚Single-Bells‘-Zeit …
Erwin Steinhauer: Das waren noch Zeiten in den 90ern (lacht) ! Auch der zweite Teil auf Mauritius (‚O Palmenbaum‘, Anm.) , das waren noch komplett andere Filme, mit 25, 26 Drehtagen. Und heute muss man kämpfen, um 22 Tage zu kriegen. Der Tatort passiert, glaube ich, überhaupt nur mehr in 19.

TV-MEDIA: Wundert es Sie, dass ‚Single Bells‘ mittlerweile fast Kultcharakter hat?
Erwin Steinhauer: Ja, das hätte ich nicht gedacht. Ich kann mich nur erinnern, dass mich Leute am Tage nach der Premiere angesprochen haben: „Wieso wissen Sie, wie es bei uns zugeht?“ Da hab’ ich mir gedacht: Aha, das hat also doch einen Nerv getroffen.

Xaver Schwarzenbergs Weihnachtskomödie aus dem Jahr 1997 ist immer noch ein Hit! Mit dabei sind u. a. Martina Gedeck, Gregor Bleob, Erwin Steinhauer, Mona Seefried, Inge Konradi, Johanna von Koczian und Nina Proll

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TV-MEDIA: Auch schon zehn Jahre her ist der dritte Teil von ‚Brüder‘: Gab's nie Überlegungen, das fortzusetzen?
Erwin Steinhauer: Nie. Dabei hab ich unlängst mit dem Wolfgang Böck gedreht (‚Im Takt der Erinnerung‘, Anm.) und ihn gefragt: Kannst du dich an das letzte Bild mit dem Andi Vitasek erinnern, wie wir über Amerika reden? Aber auch hier gilt: Es ist kein Geld da, und es gibt niemanden, der das wieder befeuern würde. Die Geschichte ist bei Gott nicht auserzählt von den drei Brüdern. Aber nehmen Sie ‚Trautmann‘: Der ORF hat zehn Jahre gebraucht, um zehn Folgen zu produzieren. In einem anderen Land wäre das undenkbar, weil du kriegst ja kein Publikum. Die Sendetermine werden ständig verschoben, da mordest du deine eigene Idee, bringst sie um. Dann versickert das Ganze.

TV-MEDIA: Was sagen Sie zu den neuen ORF-Landkrimis?
Erwin Steinhauer: Ich schau nicht, weil ich mich über Krimis zu viel ärger. Ich schau vielleicht Universum oder politische Diskussionen.

TV-MEDIA: Warum?
Erwin Steinhauer: Mir geht der Krimi wahnsinnig auf die Nerven. So wie mir früher der Hotelwahn und die Ärztegeschichten auf die Nerven gegangen sind. Als ob das Leben nur aus Kriminalfällen bestehen würde, das interessiert mich nicht!

Axel Milberg alias Kommissar „Ich höre“-Borowski verdient laut Branchenschätzungen 115.000 Euro pro ‚Tatort‘-Folge

Steinhauer ist Axel-Milberg-Fan

TV-MEDIA: Die Krimi-Lust der Leute scheint aber ungebrochen – siehe 1.000 Folgen ‚Tatort‘
Erwin Steinhauer: Ist ja gut, und es gibt bei den Deutschen auch interessante Sachen. Ich bin zum Beispiel ein ab
luter Axel-Milberg-Fan, dem schau ich sehr gerne zu.

TV-MEDIA: Was steht bei Ihnen nach dem ‚Polt‘-Dreh am Programm?
Erwin Steinhauer: Ich mach’ jetzt einmal drei Monate nichts. Ich habe jetzt zwei 90-Minüter hintereinander gedreht, und das ist schon anstrengend. Daneben gebe ich Konzerte, ich habe ja zwei Bands, mit denen ich herumfahre. Dazu kommen Lesungen, ich habe gerade ein Buch fertiggestellt – ‚Wir sind super!‘ – mit dem Fritz Schindlecker. Bis Weihnachten ist der Terminplan praktisch voll, und im Frühjahr gibt es wahrscheinlich eine Weiterführung von ‚Die Toten von Salzburg‘ (lief heuer als Premiere im ORF, Anm.) mit dem wunderbaren Florian Teichtmeister als Kommissar im Rollstuhl. – Der auch im ‚Polt‘ einen Kurzauftritt hatte. Und im Herbst 2017 werde ich wahrscheinlich wieder ins Theater einsteigen, dann bin ich ein Jahr weggewesen. Im September möchte ich einen Turrini machen, schauen wir mal.

Florian Teichtmeister spielte in ‚Die Toten von Salzburg‘ den ersten Kommissar im Rollstuhl

Florian Teichtmeister spielte in ‚Die Toten von Salzburg‘ den ersten Kommissar im Rollstuhl

TV-MEDIA: Würde Sie Kabarett auch wieder einmal reizen?
Erwin Steinhauer: Das ist sehr lange her, die wirklich aktive Zeit war bei mir 1992 zu Ende. Der Rupert Henning hat mich dann noch zweimal verführt, das letzte Mal war ‚Freundschaft‘, das auch verfilmt wurde. Alfred Dorfer schreibt ein neues Programm und hat mich gefragt, ob ich nicht ein bisserl beraten könnte. Aber selber spielen? Das ist schon Knochenarbeit. Ich sehe das bei meinem Sohn Matthias, der jetzt diese Tour, die ich in den 80ern gemacht habe, absolviert: In kleinen Häusern vor wenigen Leuten versuchen, mehr Publikum zu finden. Ich bin heute mehr Genießer (lacht) .

TV-MEDIA: Dabei gäbe die politische Aktualität viel her …
Erwin Steinhauer: Und ich sag ja auch nicht, es wird nicht sein. Wenn irgendetwas juckt und man ein Ventil braucht, weil man sonst übergeht, ist es durchaus möglich, dass man die Düse aufmacht.

Erwin Steinhauer & Rupert Henning 2005 in Freundschaft

TV-MEDIA: Wie beurteilen Sie das, was politisch gerade abläuft?
Erwin Steinhauer: Wir sind schon in einer Zeitenwende. Es ist das Zeitalter der rechten Politiker und Populisten. Weil die Politik, die wahrscheinlich bald zu Ende gehen wird, den großen Fehler gemacht hat, auf die Armen und die breite Masse wirklich zu vergessen. Die Schere zwischen Arm und Reich ist – auch in Amerika – wahnsinnig auseinandergegangen. Sogar der Mittelstand ist teilweise noch hinuntergerutscht. Dass die Leute jetzt auf die Populisten hören, die ihnen das Blaue vom Himmel versprechen (hält inne und lacht) , ist nicht weiter verwunderlich. Aber das Erwachen wird natürlich fürchterlich sein, in jedem Fall.

TV-MEDIA: Zum Schluss: Mit 65 könnten Sie sich schon die Pension verabschieden …
Erwin Steinhauer: In meinem Alter geht man ja überhaupt nicht in Pension (lacht) . Was nicht bedeutet, dass man nicht Pension kriegt. Aber wenn Pension bedeutet, daheim zu sitzen und auf den Tod zu warten, dann wäre mir das zu blöd. Man nimmt ja am Leben teil, ist interessiert und neugierig. Wenn man körperlich und geistig aktiv ist, ist das absolut kein Thema.

TV-MEDIA: Und solange die Rollenangebote noch kommen!
Erwin Steinhauer: Sie kommen, aber es wird natürlich weniger, denn bei uns ist ja Altersverbot. Wenn man sich die Programme anschaut, die der ORF macht, dann ist das nicht so wie in Amerika oder Italien, wo man die Alten spielen lässt. Bei uns ist der Hauptcast zwischen 35 und 45, bei Frauen ist es noch schlimmer. Entsetzlich!

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