Oscars 2021: Alle Gewinner*innen im Überblick

Oscars 2021: Alle Gewinner*innen im Überblick

Wer bei den 93. Academy Awards als Sieger hervorging, wie die Gala in Zeiten der Corona-Pandemie abgewickelt wurde – und einige Überraschungen.

Am 25. April fand zum nunmehr 93. Mal die Verleihung der Academy Awards statt – der wichtigste Preis der internationalen Filmbranche. Inmitten der Corona-Pandemie musste auch diese Gala entsprechend adaptiert werden. Unter anderem beteiligte sich Regisseur Steven Soderbergh (Ocean’s Eleven, Magic Mike) als Produzent an der Umsetzung des Konzepts, das mit allerlei technischen Tricks, mehreren Standorten (Union Station und Dolby Theatre in Los Angeles) sowie 20 Außenstellen – darunter in London, Paris und Seoul – aufwarten konnte.

Sieg für China, Altersrekord für Hopkins und kein Posthum-Oscar für Boseman

Mit zehn Nominierungen ging heuer David Finchers Netflix-Biopic Mank (über die Entstehungsgeschichte des Drehbuchs des Filmklassikers Citizen Kane) als heißer Favorit ins Rennen – wurde am Ende des Abends allerdings nur in zwei Nebenkategorien (Kamera, Szenenbild) geehrt. Abräumer des Abends war Chloé Zhaos Nomadland (mit Frances McDormand in der Hauptrolle), der mit drei Goldstatuetten (Film, Regie, Hauptdarstellerin) nach Hause gehen durfte. Hervorzuheben ist hier der Fakt, dass die chinesische Regisseurin Chloé Zhao die erste „Woman of Color“ ist, die in dieser Kategorie mit einem Oscar prämiert und nach Kathryn Bigelow (Tödliches Kommando – The Hurt Locker) tatsächlich erst die zweite Frau ist, die jemals als „Beste Regisseurin“ in den Abend entlassen wurde. Für Frances McDormand stellt der Nomadland-Oscar übrigens die vierte Academy-Auszeichnung in ihrer Karriere dar – was sie zur einzigen lebenden Schauspielerin macht, die diese Anzahl an Oscars ihr Eigen nennen darf (Katharine Hepburn, die 2003 starb, sackte zeit ihres Lebens ebenfalls vier Goldottos ein).

Einen weiteren „Rekord“ stellte Anthony Hopkins im Film The Father (zwei Siege in den Kategorien Hauptdarsteller und adaptiertes Drehbuch) auf: Der Brite gewann den zweiten Oscar in seiner Karriere (den ersten erhielt er 1992 für Das Schweigen der Lämmer) und löst mit 83 Jahren Christopher Plummer als „ältester Oscar-Gewinner aller Zeiten“ ab. Trotz des würdigen Sieges machte sich allerdings schnell Unmut breit, da viele lieber den verstorbenen Chadwick Boseman (Ma Rainey’s Black Bottom) posthum als Sieger gesehen hätten.

ALLE GEWINNER*INNEN IM ÜBERBLICK

Bester Film

  • Nomadland
  • The Father
  • Judas and the Black Messiah
  • Mank
  • Minari – Wo wir Wurzeln schlagen
  • Promising Young Woman
  • Sound of Metal
  • The Trial of the Chicago 7

Beste Regie

  • Chloé Zhao (Nomadland)
  • Lee Isaac Chung (Minari – Wo wir Wurzeln schlagen)
  • Emerald Fennell (Promising Young Woman)
  • David Fincher (Mank)
  • Thomas Vinterberg (Der Rausch)

Beste Hauptdarstellerin

  • Frances McDormand (Nomadland)
  • Viola Davis (Ma Rainey’s Black Bottom)
  • Andra Day (The United States vs. Billie Holiday)
  • Vanessa Kirby (Pieces of a Woman)
  • Carey Mulligan (Promising Young Woman)

Bester Hauptdarsteller

  • Anthony Hopkins (The Father)
  • Riz Ahmed (Sound of Metal)
  • Chadwick Boseman (Ma Rainey’s Black Bottom)
  • Gary Oldman (Mank)
  • Steven Yeun (Minari – Wo wir Wurzeln schlagen)

Beste Nebendarstellerin

  • Yoon Yeo-jeong (Minari – Wo wir Wurzeln schlagen)
  • Marija Bakalowa (Borat Anschluss Moviefilm)
  • Glenn Close (Hillbilly Elegy)
  • Olivia Colman (The Father)
  • Amanda Seyfried (Mank)

Bester Nebendarsteller

  • Daniel Kaluuya (Judas and the Black Messiah)
  • Sacha Baron Cohen (The Trial of the Chicago 7)
  • Leslie Odom Jr. (One Night in Miami)
  • Paul Raci (Sound of Metal)
  • Keith Stanfield (Judas and the Black Messiah)

Bestes adaptiertes Drehbuch

  • The Father
  • Der weiße Tiger
  • Borat Anschluss Moviefilm
  • One Night in Miami
  • Nomadland

Bestes Originaldrehbuch

  • Promising Young Woman (Emerald Fennell)
  • Judas and the Black Messiah (Will Berson, Shaka King, Kenny Lucas & Keith Lucas)
  • Minari – Wo wir Wurzeln schlagen (Lee Isaac Chung)
  • Sound of Metal (Darius Marder & Abraham Marder)
  • The Trial of the Chicago 7 (Aaron Sorkin)

Beste Kamera

  • Mank (Erik Messerschmidt)
  • Judas and the Black Messiah (Sean Bobbitt)
  • The Trial of the Chicago 7 (Phedon Papamichael)
  • Nomadland (Joshua James Richards)
  • Neues aus der Welt (Dariusz Wolski)

Bestes Szenenbild

  • Mank
  • Neues aus der Welt
  • Tenet
  • The Father
  • Ma Rainey’s Black Bottom

Bestes Kostümdesign

  • Ma Rainey’s Black Bottom (Ann Roth)
  • Emma (Alexandra Byrne)
  • Pinocchio (Massimo Cantini Parrini)
  • Mulan (Bina Daigeler)
  • Mank (Trish Summerville)

Beste Filmmusik

  • Jon Batiste, Atticus Ross & Trent Reznor (Soul)
  • Terence Blanchard (Da 5 Bloods)
  • Emile Mosseri (Minari – Wo wir Wurzeln schlagen)
  • James Newton Howard (Neues aus der Welt)
  • Atticus Ross & Trent Reznor (Mank)

Bester Filmsong

  • „Fight for You“ – Judas and the Black Messiah
  • „Hear My Voice“ – The Trial of the Chicago 7
  • „Husavík““ – Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga
  • „Io sì (Seen)“ – Du hast das Leben vor dir
  • „Speak Now“ – One Night in Miami

Bestes Make-up und beste Frisuren

  • Ma Rainey’s Black Bottom
  • Pinocchio
  • Hillbilly Elegy
  • Emma
  • Mank

Bester Schnitt

  • Sound of Metal (Mikkel E.G. Nielsen)
  • The Trial of the Chicago 7 (Alan Baumgarten)
  • The Father (Yorgos Lamprinos)
  • Promising Young Woman (Frédéric Thoraval)
  • Nomadland (Chloé Zhao)

Bester Ton

  • Sound of Metal
  • Mank
  • Soul
  • Greyhound – Schlacht im Atlantik
  • Neues aus der Welt

Beste visuelle Effekte

  • Tenet
  • Der einzig wahre Ivan
  • Mulan
  • The Midnight Sky
  • Monster Problems

Bester Animationsfilm

  • Soul
  • Die bunte Seite des Monds
  • Onward: Keine halben Sachen
  • Shaun das Schaf – UFO-Alarm
  • Wolfwalkers

Bester animierter Kurzfilm

  • If Anything Happens I Love You
  • Burrow
  • Genius Loci
  • Já-Fólkið
  • Opera

Bester Kurzfilm

  • Two Distant Strangers
  • Feeling Through
  • The Letter Room
  • The Present
  • White Eye

Bester Dokumentarfilm

  • Mein Lehrer, der Krake
  • Kollektiv – Korruption tötet
  • Der Maulwurf – Ein Detektiv im Altersheim
  • Sommer der Krüppelbewegung
  • Time

Bester Dokumentar-Kurzfilm

  • Colette
  • A Concerto Is a Conversation
  • Do Not Split
  • Hunger Ward
  • A Love Song for Latasha

Bester internationaler Film

  • Der Rausch (Dänemark)
  • Better Days (Hongkong)
  • Kollektiv – Korruption tötet (Rumänien)
  • The Man Who Sold His Skin (Tunesien)
  • Quo Vadis, Aida? (Bosnien und Herzegowina)

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