Olympia aufnehmen statt wenig schlafen: So einfach geht’s!

Wer nicht bis in die Morgenstunden aufbleiben möchte, sieht sich die olympischen Bewerbe einfach später an!

Wer nicht bis in die Morgenstunden aufbleiben möchte, sieht sich die olympischen Bewerbe einfach später an!

Vom Fernseher aufnehmen war früher einfach per Videorecorder möglich. Inzwischen haben digitale Formate die alten Videokassetten abgelöst. Wir erklären, wie USB-Recording funktioniert und was man dazu braucht. Plus: So nehmen Sie Streams auf

Die Olympischen Spiele in Pyeongchang haben einen großen Nachteil: Viele Bewerbe, leider vor allem die beliebten alpinen, finden zu den unmöglichsten Zeiten statt. Wer nicht bis um drei Uhr früh aufbleiben will und auch nicht so früh aufstehen, der braucht eine Alternative. Also: aufnehmen.

Jeder, der eine Empfangsbox eines Kabelbetreibers nutzt, die via HDMI mit dem Fernseher verbunden ist, ist auf die Box angewiesen. Nur wenn diese Aufnahme- oder Replayfunktion bietet, lassen sich TV-Sendungen aufzeichnen bzw. zeitversetzt ansehen. Beim TV-Empfang direkt über den Fernseher (je nach Sender mit passender Entschlüsselungskarte) oder via Sat-Receiver gibt es noch einige andere Möglichkeiten.

USB-Recording: So funktioniert’s

Dazu braucht man einen Fernseher, der dieses Feature unterstützt und einen USB-Anschluss hat (Achtung: Sehr billige Geräte unterstützen USB-Recording oft nicht). Und: Obwohl die meisten Fernseher heute zwei oder drei USB-Schnittstellen haben, funktioniert die Aufnahme meist nur an einer davon. Dieser USB-Port ist normalerweise speziell gekennzeichnet, etwa mit „Recording“, „REC“, „HDD“ oder mit der Abkürzung „PVR“, was für „Personal Video Recorder“ steht.

Hier sieht man mehrere USB-Ports, einer davon ist mit HDD gekennzeichnet – da gehört die externe Festplatte angesteckt

Daran schließt man eine USB-Festplatte an. Theoretisch kann man Sendungen natürlich auch auf einen USB-Stick aufzeichnen, allerdings bringt man hier wegen des geringeren Speichervolumens nicht besonders viele Sendungen drauf – auch wenn es heute schon relativ große Sticks zu erschwinglichen Preisen gibt. Da vor allem HD-Inhalte sehr viel Speicherplatz verbrauchen (für einen 90-minütigen HD-Spielfilm muss man mit circa sechs bis acht GB rechnen), sollte man ein Medium mit mindestens 1 TB Speicher kaufen.

Praktisch: Diese Festplatte kann man dank Halterung, die sie mitbringt, an die Wand oder hinten am Fernseher unsichtbar anbringen

Gut eignen sich 2,5-Zoll-Festplatten, die brauchen in der Regel keinen eigenen Stromanschluss und werden einfach über den USB-Stecker durch den Fernseher mit Energie versorgt.

Aufnehmen über den Sat-Receiver

Manche Satelliten-Receiver haben eine Festplatte (diese Geräte sind allerdings nicht ganz billig, Geräte mit 1 TB gibt es ab rund 170 Euro, für 2-TB-Recorder berappt man schon mindestens 250 Euro) oder bieten einen USB-Anschluss zum Anschließen einer Festplatte. Man braucht zum Aufnehmen also nicht unbedingt einen USB-Recording-fähigen Fernseher.

Worauf muss man vor bzw. bei der Aufnahme achten?

Der Fernseher bereitet anfangs das angeschlossene Gerät für die Aufnahme vor. Das heißt: Die Festplatte wird vom Fernseher formatiert und dabei mit einer Verschlüsselung versehen, die sie nur für den Fernseher selbst lesbar macht. Das soll verhindern, dass sich aufgenommene Sendungen später von der Festplatte auf den PC übertragen lassen, um von dort aus ins Netz gestellt zu werden.

Aufheben lässt sich diese Verschlüsselung nur durch eine erneute Formatierung der Festplatte am PC. Dabei verschwinden dann aber auch alle Aufnahmen. Wichtig bei der TV-Aufnahme: Meist kann man Inhalte, die mit USB-Recording aufgenommen wurden, nur auf dem jeweiligen Fernseher abspielen, mit dem man sie auch aufgenommen hat. Selbst auf einem baugleichen TV-Gerät lassen sich die Medien oft nicht mehr wiedergeben.

Über den EPG programmiert man seine Aufnahmen

Über die elektronische Programmzeitschrift (EPG) wählt man schließlich die Sendungen aus, die man aufnehmen möchte.

Vorsicht Begriffsfalle: Dual-Tuner sind keine Twin-Tuner!

Wird eine Sendung im Fernsehen aufgenommen, kann man dabei normalerweise nicht auf einen anderen Sender umschalten. Der Grund dafür liegt in der Empfangstechnik. Der Tuner des Fernsehers bzw. Receivers kann immer nur einen Sender zur selben Zeit empfangen und somit auch nur ein Signal aufzeichnen.

Hier helfen Fernseher oder Digitalreceiver, die mit einem Twin-Tuner ausgestattet sind. Dabei kann man als Zuschauer einfach zwischen Tuner 1 und Tuner 2 hin- und herschalten. Während Tuner 1 einen bestimmten Sender aufzeichnet, kann man über den zweiten ein beliebiges anderes Programm schauen.

Fernseher mit Twin-Tuner sind mittlerweile schon recht weit verbreitet. Vorsicht Begriffsfalle: Twin-
Tuner darf man nicht mit Dual-Tunern oder Triple-Tunern verwechseln. Letztere empfangen verschiedene Fernsehsignale, darunter das Antennenfernsehen DVB-T, das Satellitenfernsehen DVB-S oder das Kabelfernsehen DVB-C. Ein Twin-Tuner hingegen hat je zwei Empfangsteile für zum Beispiel Kabelfernsehen oder Satellitenfernsehen.

Thema Time-Shift

Neben der Möglichkeit, eine Sendung komplett aufzunehmen, bieten viele aktuelle Fernseher auch die Funktion des zeitversetzten Anschauens eines Programms via Time-Shift. Sieht man etwa gerade einen Film und möchte unterbrechen, kann man das laufende Programm einfach mit einem Druck auf die Pause-Taste der Fernbedienung stoppen.

Das Fernsehbild wird dann eingefroren und die weitere Sendung automatisch auf die angeschlossene Festplatte aufgezeichnet. Drückt man später auf „Play“, wird der Film an der Stelle fortgesetzt, an der man gestoppt hat. Bei den meisten Fernsehgeräten ist die zeitversetzte Wiedergabe allerdings auf maximal 90 Minuten begrenzt.

Wo gibt es Probleme bei der Aufnahme?

HD-Austria-Inhalte, Sky und simpliTV lassen sich normalerweise nur mit den Geräten des jeweiligen Anbieters aufnehmen. Verschlüsselte Inhalte (z. B. manche HD-Austria-Sendungen) kann man zum Teil aus Schutzvorkehrungen der Rechteinhaber überhaupt nicht aufzeichnen.

Streams aufzeichnen und Online-Recorder – welche Alternativen gibt es noch?

Es ist mittlerweile auch möglich, online fernzuschauen, aufzuzeichnen und dann herunterzuladen: Beliebt ist beispielsweise onlinetvrecorder.com, wo 133 Programme, davon 75 deutsche, angeboten werden.

Auch in der TVthek des ORF gibt es Olympia-Inhalte

Was in den Mediatheken ist, lässt sich ebenfalls aufnehmen: Die Software MediathekView zeigt übersichtlich alle Beiträge an, die von folgenden öffentlich-rechtlichen Sendern als Stream frei ins Internet gestellt werden: ARD, ZDF, Arte, 3sat, SWR, BR, MDR, NDR, WDR, HR, RBB, ORF und SF.

Diese Sendungen kann man mit einem Klick anschauen oder auf der Festplatte speichern. Das funktioniert allerdings nur in Kombination mit einer Software wie dem kostenlosen VLC Media Player.

Olympia in der ORF-TVthek

Apropos Mediatheken: Die Live-Streams der ORF-Olympia-Übertragungen gibt es in der ORF-TVthek und auf sport.ORF.at. TVthek.ORF.at stellt außerdem Video-on-Demand-Highlights von den Bewerben (für jeweils 24 Stunden) bereit.

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