‚Death Note‘: Willem Dafoe steigt in die Netflix-Adaption des Kult-Animethrillers ein!

Willem Dafoe wird an der Netflix-Adaption von ‚Death Note‘ beteiligt sein: Er leiht dem Todesgott Ryuk (r.) seine Stimme!

Willem Dafoe wird an der Netflix-Adaption von ‚Death Note‘ beteiligt sein: Er leiht dem Todesgott Ryuk (r.) seine Stimme!

Anime-Freunde sollten sich besser anschnallen: Der Mysterythriller ‚Death Note‘ bekommt eine Netflix-Interpretation spendiert. Nachdem die kultige Trickserie bereits mehrmals als japanische Live-Action-Fassung probiert wurde, wagt sich jetzt erstmalig ein amerikanischer Riese an das Projekt – und holt sogleich Hollywood-Altstar Willem Dafoe als Synchronsprecher für den Todesgott Ryuk ins Boot!

Okay zugegeben, wer nicht mit Animes bewandert ist, wird die Euphorie rund um dieses Monsterprojekt auf den ersten Blick nicht so ganz verstehen. Bei ‚Death Note‘ handelt es sich um eine Manga-Serie des japanischen Schreibers Tsugumi Ōba, die sowohl in Buchform (2003–2006), als auch als Zeichentrickfassung (2006–2007) hervorragend funktionierte und auch zwei Live-Action-Filme mit sich brachte – ‚Death Note – The Last Name‘ (2006) sowie ‚Death Note: L Change The World‘ (2008)

‚Death Note‘: Eine kleine Einstiegshilfe in den Kult-Anime!

Und darum geht’s: Die sogenannten Shinigami (japanische Todesgötter, Anm.) urteilen in einer Parallelwelt über Leben und Tod. Hat ein Mensch zu streben, so wird sein Name in ein schwarzes Notizbuch eingetragen – das titelgebende ‚Death Note‘. Binnen 24 Stunden segnet selbige Person anschließend das Zeitliche, selbst die Todesursache kann man in dem Büchlein vermerken. Weil der Shinigami Ryuk vor lauter Langeweile nicht weiß, wie er sein tristes Dasein in seiner kahlen Welt fristen soll, entschließt er sich dazu, sein Todesbuch auf die Erde zu werfen – und damit in Folge für reichlich Chaos auf dem Planeten der Menschen sorgt.

Schüler Light (Nat Wolff, l.) erkennt die unsagbare Macht des ‚Death Note‘ und startet eine Anti-Kriminalitäts-Vendetta, der sonderliche Superagent L (Keith Stanfield) wiederum soll ihn auflaufen lassen

Schüler Light (Nat Wolff, l.) erkennt die unsagbare Macht des ‚Death Note‘ und startet eine Anti-Kriminalitäts-Vendetta, der sonderliche Superagent L (Keith Stanfield) wiederum soll ihn auflaufen lassen

Der junge Polizistensohn Light Yagami findet das ‚Death Note‘ nämlich und kommt hinter sein Geheimnis. Plötzlich wird aus dem braven Schüler ein selbstgerechter Robin Hood, der fortan in der Verbrecherszene aufräumt und von seinem Schreibtisch aus sämtliche Mörder, Vergewaltiger und Gangster beseitigt. In gewisser Weise ehrenhaft, so denkt man anfangs auch als Zuseher über den jungen Burschen. Doch mit der Zeit wird es kritisch, denn die Polizei – rund um Lights eigenen Papa – ermittelt natürlich in diesen mysteriösen Todesfällen und kommt ihm immer dichter auf die Fersen. Als er schließlich beginnt, aus Selbstschutz Unschuldige zu killen um sich Alibis zu verschaffen, holen die Cops den eigenbrötlerischen Superagenten L zu Hilfe. Auf die Seite von Light wiederum schlägt sich Ryuk, der einerseits stolz auf seinen „Schützling“ und dessen Werk ist, andererseits auch langsam von Gewissensbissen geplagt wird und den Notizbuch-Rächer wieder zur Vernunft bringen will – natürlich unter Bedacht etlicher eigener Vorteile, wie zum Beispiel frische Äpfel (die essen Shinigamis nämlich am Liebsten!).

Netflix wagt sich an das Monsterprojekt

Zwei Live-Action-Filme wurden um den spannungsgeladenen Anime bereits veröffentlicht, diese sind nach Einschätzung eines ‚Death Note‘-Fans zwar durchaus solide, aber bei Weitem nicht perfekt. Seit Jahren wird darüber gemunkelt, ob sich nicht eine amerikanische Produktionsfirma findet, die dem Trickthriller ihre ganz persönliche Note hinzufügt. Mit Streaming-Gigant Netflix könnte die wohl vielversprechendste Newcomer-Schmiede des letzten Jahrzehnts gefunden sein! Serien wie ‚Stranger Things‘ fangen den Esprit von ‚Death Note‘ indirekt schon perfekt ein, würde man nun noch die Drehbücher entsprechend anpassen hätten wir schon die perfekte US-Interpretation dieses japanischen Kulturguts!

Der 61-jährige Willem Dafoe soll im US-Remake des Animethrillers dem Todesgott Ryuk die Stimme leihen. Fans wissen: Es hätte sich niemand Besserer finden können!

Der 61-jährige Willem Dafoe soll im US-Remake des Animethrillers dem Todesgott Ryuk die Stimme leihen. Fans wissen: Es hätte sich niemand Besserer finden können!

Wirft man einen Blick auf den bisherigen Cast, springt dem Fan das Herz im Dreieck: Nat Wolff (‚Margos Spuren‘) soll Light Yagami spielen – oder wie er im Amerikanischen heißt: Light Turner. Keith Stanfield (‚Straight Outta Compton‘) ist als Superspürnase L im US-Remake zwar optisch ansprechender als sein schmächtiges Vorbild, doch das muss nichts Schlechtes bedeuten. Weitere Schauspieler: Margaret Qualley als Mia Sutton (basierend auf der Figur Misa Misa), Shea Wigham und Michael Shamus Wiles.

Willem Dafoe als Todesgott Ryuk!

Als Überhammer entpuppt sich jedoch die Synchronstimme von Todesgott Ryuk: Kein Geringerer als Hollywood-Altstar Willem Dafoe soll dem Shinigami seine Stimme leihen – was darauf schließen lässt, dass der gruselig aussehende Geselle auch in der Netflix-Version wieder computeranimiert sein wird (wie bereits in den beiden Live-Action-Filmen). Optisch würde Dafoe unserer Meinung nach eine geniale Motion-Capture-Version von Ryuk abgeben – wer den Anime gesehen hat bereits, dass es wohl auch stimmlich keinen besseren Mann in Hollywood für diese Rolle gibt. Sauber gecastet, muss man schon sagen!

Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt, was aus diesem Projekt noch wird. So man den Gerüchten glauben schenkt, könnte der Film bereits nächstes Jahr anlaufen!

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