Millie Bobby Brown: Erst 13 Jahre alt und schon eine der heißesten Hollywood-Aktien!

Millie Bobby Brown räumte bei den MTV Awards den Preis für die beste Seriendarstellerin ab

Millie Bobby Brown räumte bei den MTV Awards den Preis für die beste Seriendarstellerin ab

Wer die Netflix-Serie ‚Stranger Things‘ kennt, der kennt auch Millie Bobby Brown. Wir trafen das Power-Girl in London.

‚Stranger Things‘-Star Millie Bobby Brown

Millie Bobby Brown kehrt ab 27. Oktober in der lang erwarteten Fortsetzung der 2016er-Netflix-Serienüberraschung ‚Stranger Things‘ als telepathisch begabtes Mädchen Eleven zurück.

Schon als Schulkind extrem ausdrucksstark: Millie Bobby Brown

Millie hat mit 13 eine Präsenz vor der Kamere, wie sie mache Erwachsene nicht haben

Wer die gerade erst 13-jährige Britin mit Geburtsort Malaga noch nicht in Aktion erlebt hat, dem ist was entgangen, denn das Mädchen hat vor der Kamera schon jetzt eine Präsenz, die sich viele erwachsene Kollegen wünschen würden.

Millie mit 10 Jahren in der Serie ‚Intruders‘

Mit 8 Jahren erste Vorsprechen für Rollen

Was nicht von ungefähr kommt: Schon im Volksschulalter nahm Millie Schauspielunterricht und geriet ins Visier eines Talentescouts. Mit zarten acht sprach sie für erste Rollen vor, es folgten das TV-Debüt in den Serien ‚Once Upon a Time in Wonderland‘ und ‚Intruders‘ sowie kleine Auftritte in Serienhits wie ‚Modern Family‘ und ‚Grey's Anatomy‘.

Millie Bobby Brown in Grey’s Anatomy

Nach ‚Modern Family‘ und ‚Grey's Anatomy‘: Riesenerfolg als Eleven in ‚Stranger Things‘

Richtig Fahrt nahm ihre Karriere freilich mit ‚Stranger Things‘ auf, obwohl Millie als Eleven gerade einmal 42 Textzeilen zu sprechen hatte. Ob es in der neuen Staffel mehr sein werden, will bzw. darf sie noch nicht verraten, nur so viel: „Es gibt neuen Handlungsstränge, neue Charaktere, es ist emotional, düster. Und Eleven ist sehr temperamentvoll und von ihren Trieben gesteuert.“


Wir sind beste Freunde und helfen einander (Millie Bobby Brown über ihre Co-Stars in Stranger Things)

Gesprächiger wird sie, wenn es um den Hype geht, den ihr und ihren Kollegen ‚Stranger Things‘ beschert hat. „Eigentlich genießen wir den Ruhm, denn wir dürfen Sachen machen, die andere Kinder nicht machen dürfen. Außerdem sind wir (Brown und ihre Co-Stars Noah Schnapp, Finn Wolfhard, Gaten Matarazzo und Caleb McLaughlin, Anm.) beste Freunde und helfen einander.“

Beste Seriendarstellerin bei den heurigen MTV Movie Awards

Darüber, dass ‚Stranger Things‘ dank seiner 80er-Nostalgie so viele Erwachsene begeistert, macht sich der Jungstar übrigens keine Gedanken. „Wir sagen jetzt nicht: Oh, das ist E. T., oh, das sind die Goonies! Darüber denken wir gar nicht groß nach. Wir schauen auf unsere Szenen, wir sprechen unsere Texte, wir weinen, reagieren auf Sachen - und wenn es „Cut“ heißt, dann gehen wir heim.“

Millie Bobby Brown bewirbt sich für die Emmys

Klingt sehr abgebrüht, wobei Millie Bobby Brown in solchen Momenten gar nicht altklug oder arrogant rüberkommt. Wie sie es auch nicht tut, wenn sie regelmäßig in amerikanischen Talkshows zu Gast ist und sich, wie jüngst bei Stephen Colbert der Fall, als Emmy-Co-Gastgeberin „bewirbt“. Man hat einfach das Gefühl, dass sie sich im Rampenlicht (noch) ihre Natürlichkeit bewahrt. Was auch heißt: Emotionen zeigen. So wie bei den heurigen MTV Movie Awards, als sie als beste Seriendarstellerin ausgezeichnet wurde und bei der Dankesrede heiße Tränen vergoss.

Spielfilmdebüt: 2019 ist Millie in ‚Godzilla: King of Monsters‘ auf der großen Leinwand

Gut möglich, dass Millie Bobby Brown schon bald wichtigere Preise entgegennehmen kann. Den Schritt vom kleinen Bildschirm auf die große Leinwand hat sie jedenfalls bereits gemacht, in ‚Godzilla: King of Monsters‘ gibt sie 2019 ihr Spielfilmdebüt - mit einer Hauptrolle. „Es hat Riesenspaß gemacht, war körperlich sehr herausfordernd, aber auch emotional. Und die Rolle der Madison Russell war ganz anders als die der Eleven. Ich bin wirklich schon gespannt, was die Leute sagen werden.“

Millie Bobby Brown und Finn Wolfhard in ‚Stranger Things‘

‚Stranger Things‘-Kollege Finn Wolfhard war etwas schneller und räumt gerade mit Stephen Kings ‚Es‘ an den Kinokassen ab. Millie dazu: „Ich habe den Film noch nicht gesehen, möchte ihn mir aber mit Finn gemeinsam anschauen. Denn ich würde gerne hören, was er über den Dreh sagt, über bestimmte Szenen.“

Und bald auch auf dem Regiesessel?

Schlummert da gar ein Regisseur in ihr? "„Jodie Foster ist eines meiner Vorbilder, auch weil sie den Regie-Pfad eingeschlagen hat und das auch etwas ist, an das ich denke.“ Und wie sieht es mit Singen aus? Immerhin träumte Millie als kleines Kind davon, Sängerin zu werden, und könnte locker bei einschlägigen Castingshows mitmachen. Der Shootingstar cool: „Wir werden sehen.“

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