Mary Tyler Moore ist mit 80 Jahren gestorben

Mary Tyler Moore: Schauspielerin, Show-Talent und Ikone der Frauenbewegung

Mary Tyler Moore: Schauspielerin, Show-Talent und Ikone der Frauenbewegung

Viele kennen ihren Namen aus dem Song ‚Buddy Holly‘ der Punkrock-Band Weezer, andere verehren Robert Redfords erstes Regiewerk ‚Eine ganz normale Familie‘, wo sie an der Seite von Donald Sutherland eine Mutter spielt, die für ihren pubertären Sohn und seine Probleme kein Verständnis hat. Mary Tyler Moore war aber wesentlich mehr als eine Schauspielerin oder eine Textzeile in einem Song!

Die mehrfache Emmy-Preisträgerin war über viele Jahrzehnte einer der beliebtesten US-Fernsehstars. Hierzulande kennen wir sie – zumindest dem Namen nach aus der Weezer-Hymne ‚Buddy Holly', Fans von Robert Redford und seinen Regie-Arbeiten wird Moore aus dem mehrfach Oscar-prämierten Drama ‚Eine ganz normale Familie‘ mit Donald Sutherland und Timothy Hutton ein Begriff sein. In den USA wurde sie unter anderem durch die ‚Dick Van Dyke Show‘ und die ‚Mary Tyler Morre Show‘ zur Ikone.

Weezer ehrten Mary Tyler Moore in ihrem Song ‚Buddy Holly'

1994 setzten Weezer Mary Tyler Moore in ihrem Song ‚Buddy Holly‘ ein Denkmal.

Oo-ee-oo I look just like Buddy Holly, oh-oh, and you're Mary Tyler Moore

Moore als gefühlskalte Mutter

Eine ganz normale Familie: Moore als Mutter, die den Tod ihres Lieblingssohnes nicht verwinden kann und die Schuldgefühle des zweiten Sohne permanent verstärkt. Robert Redfords Regiedebut wurde mit vier Oscars ausgezeichnet. Für die Schauspielerin hat der Film aber eine ganz andere Bedeutung: Mary Tyler Moores Sohn aus erster Ehe, Richie, erschoss sich versehentlich einen Monat nach dem Kinostart des Films Eine ganz normale Familie.

Mehr als „nur“ Show-Idol und Schauspielerin

Moore gilt als Ikone in Sachen Feminismus: In den Sechziger- und Siebzigerjahren stellte sie einen Frauentyp dar, der für die damalige Zeit recht ungewöhnlich war: Single, selbständig, berufstätig, frei und furchtlos. Sie zeigte, dass es in Ordnung war, so zu sein und wurde damit eine der Vorreiterinnen der Frauenbewegung.

Michelle Obama sagt etwa, dass Moore sie als Mädchen schon dazu inspiriert hätte sich zu denken, dass Heirat nur eine Option wäre – in die Schule zu gehen und Karriere zu machen aber auch eine gute Möglichkeit sei, Glück und Erfüllung zu erlangen.

Neben Ellen DeGeneres nennt auch Michelle Obama Mary Tyler Moore als ihr Vorbild

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