‚Man Down‘: Kriegsfilm mit Shia LaBeouf verkauft in England nur ein Ticket!

‚Man Down‘: Kriegsfilm mit Shia LaBeouf verkauft in England nur ein Ticket!

Es ist gleichermaßen traurig wie lustig: Den Kriegsactioner ‚Man Down‘ wollte am ersten Wochenende nur eine Person im Kino sehen! Damit spülte der neue Film mit Shia LaBeouf, Gary Oldman und Kate Mara sage und schreibe 7 Pfund (!) in die Kinokassen.

Waren Sie schon einmal alleine im Kinosaal? Als Zuseher gibt es fast nichts Tolleres! Einen gänzlich neuen Beigeschmack hatte dieses Szenario für den Film ‚Man Down‘: Vergangenes Wochenende konnte sich nämlich nur eine einzige Person für das Kriegsdrama begeistern – und bewahrte die Produktion mit ihrem Erscheinen vor einer totalen Blamage. Satte 7 Pfund spielte der Film ein – und dürfte damit einen historischen Meilenstein gelegt haben. Wir sehen es von der positiven Seite, immerhin hätte der Saal ja auch gänzlich leer bleiben können ;-)

Aus dem Krieg, in den Krieg

Der Film selbst handelt von einem US-Marine (Shia LaBeouf), der nach seinem Afghanistan-Einsatz nach Hause zurückkehrt und die ihm bekannte Welt in einem Zustand vorfindet, die dem Kriegsgebiet nicht unähnlich scheint. Traumatisiert macht er sich in dieser postapokalyptischen Ödnis auf die Suche nach seiner verschwundenen Frau (Kate Mara) und seinem Sohn. Unterstützung erhält er dabei von seinem schießfreudigen besten Freund (Jai Courtney) und einem weiteren Gefährten. Doch dann passiert etwas, das er selbst gegenüber seinem Vorgesetzten (Gary Oldman) nur schwer rechtfertigen kann.

‚Man Down‘ - Trailer

Wie es zum historischen Debakel kam

Bereits 2015 feierte ‚Man Down‘ seine Premiere bei den Filmfestspielen in Venedig – mit der offiziellen Veröffentlichung lief es schließlich weniger gut. Nachdem sich in den Staaten doch einige Kinos erbarmten und den von Rotten Tomatoes mit jämmerlichen 15 % bewerteten Streifen ins Programm aufnahmen, konnte sich in Großbritannien nur ein einziges Lichtspielhaus (das Reel Cinema in Burnley, Lancashire) dazu hinreißen lassen, den Film zu zeigen. Genau eine Person ergriff die Chance und spazierte vergangenes Wochenende in die Vorstellung!

Zur Verteidigung des Films muss jedoch ergänzt werden, dass der limitierte Anlauf in Amerika sehr wohl mit rund 454.000 Dollar zu Buche schlug und er Ende März bereits über ein Video-On-Demand-Modell vermarktet wurde. Ob er aufgrund dieser historischen Meldung jetzt doch noch die Aufmerksamkeit größerer Kinoketten erhält, bleibt abzuwarten.

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