Hollywoods Top-Produzentin Kathleen Kennedy: Was sie sagt, ist bei ‚Star Wars‘ Gesetz

Was diese Frau sagt, das geschieht

Was diese Frau sagt, das geschieht

Diese Frau hat die Macht: Die Top-Produzentin Kathleen Kennedy leitet die Geschicke des ‚Star Wars‘-Universums. Was sie sagt, ist Gesetz - das erfuhren selbst Starregisseure am eigenen Leib...

Als im Juni 2012 mit Kathleen Kennedy eine der erfolgreichsten Hollywood-Produzentinnen, die unter anderem für Steven-Spielberg-Hits wie ‚E. T. - Der Außerirdische‘, ‚Indiana Jones‘, ‚Zurück in die Zukunft‘, ‚Jurassic Park‘ und ‚Krieg der Welten‘ verantwortlich zeichnet, als Vizepräsidentin von Lucasfilm vorgestellt wurde, ahnten nur Insider, dass George Lucas seine Ankündigung, sich zur Ruhe setzen zu wollen, wohl bald wahrmachen würde.

Warum just Vollblut-Produzentin Kennedy diesen „Manager“-Job bei Lucasfilm akzeptiert hatte, erschien aber nicht wenigen rätselhaft. Wenige Monate später war klar, warum: Nachdem die Walt Disney Company Lucasfilm von Gründer und Eigentümer George Lucas für rund vier Milliarden Dollar gekauft hatte, wurde sie als designierte Lucasfilm-Präsidentin damit beauftragt, das ‚Star Wars‘-Universum ab 2015 jährlich um je einen neuen Streifen zu bereichern. Gesagt, getan.

Die ‚Star Wars‘-Chefin Kathleen Turner fühlt sich im Skywalker-Universum wohl

Nachdem die ersten beiden Filme - ‚Star Wars: Das Erwachen der Macht‘ (2015) sowie ‚Rogue One: A Star Wars Story‘ (2016) - global mehr als 3,1 Milliarden lukrierten, steht fest: Kathleen Kennedy hat Lucas' Sci-Fi-Kultreihe tatsächlich neues Leben eingehaucht -und sich damit zu einer der mächtigsten Frauen Hollywoods aufgeschwungen. Was sie sagt, ist Gesetz. Und sie hat sehr konkrete Vorstellungen davon, wie die neuen ‚Star Wars‘-Filme auszusehen haben.

Um die neue Skywalker-Saga auf Schiene zu bringen, fiel ihre Wahl auf J. J. Abrams (‚Super 8‘). Dessen Streifen ‚Star Wars: das Erwachen der Macht‘, eine atmosphärisch stimmige Neubelebung des ‚Star Wars‘-Mythos, legte mit einem Ensemble aus altbekannten Stars wie Harrison Ford und Carrie Fisher und Newcomern wie Daisy Ridley und John Boyega den Grundstein für eine neue Trilogie, der jede Menge Fanherzen höherschlagen ließ und global über zwei Milliarden Dollar in die Kassen spülte.

Kathleen Kennedy und J. J. Abrams

Im Vorjahr folgte das Prequel ‚Rogue One: A Star Wars Story‘, das trotz etlicher Produktionsprobleme - Tony Gilroy besorgte Nachdrehs, während Regisseur Gareth Edwards Schnitt und die Postproduktion überwachte - Fans und Kritiker überzeugen konnte und über eine Milliarde Dollar einbrachte.

Kathleen Kennedy lässt Köpfe rollen: Josh Trank, Colin Trevorrow und Han-Solo-Regisseure gefeuert, Boba-Fett-Movie auf Eis gelegt

Doch hinter den Kulissen von Lucasfilm häuften sich die Konflikte. So zog Kathleen Kennedy beim Boba Fett-Solofilm, den Josh Trank (‚Chronicle‘) hätte inszenieren sollen, schon früh die Notbremse: Trank sorgte während der Produktion von ‚The Fantastic Four‘ durch sein unprofessionelles Verhalten für Unmut.

Gefeuert: Regisseur Colin Trevorrow

Das ‚Star Wars 9‘-Skript des ‚Jurassic World‘-Machers gefiel Kennedy nicht

Die 64-Jährige feuerte ihn - und legte den Film auf Eis. Im letzten Juni ließ Kennedy erneut aufhorchen, als sie die beiden Jungregisseure Chris Miller und Phil Lord (‚The LEGO Movie‘), die seit Monaten an der Umsetzung von ‚Solo: A Star Wars Story‘ über den jungen Han Solo arbeiteten und bereits die Hälfte der Dreharbeiten absolviert hatten, beinhart entließ - und durch Ron Howard ersetzte.

Kopf ab! Das kann bei Kathleen Kennedy schnell gehen - und jeden treffen!

Der Grund: Hinter den Kulissen waren wochenlang die Fetzen geflogen. Kennedy und Drehbuchautor Lawrence Kasdan missfiel, was sie sahen - sie bestanden auf eine wortgetreue Verfilmung des Skripts, während Miller und Lord die Dreharbeiten wie ein Improvisationsseminar leiteten. Keine zwei Monate später nahm bei Teil 9 der Skywalker-Saga Regisseur Colin Trevorrow schon vor Drehstart den Hut.

Gefeuert: Regisseure Chris Miller und Phil Lord

Die Jungregisseure Chris Miller und Phil Lord wurden während des Drehs zu ‚Solo‘ ihrer Aufgabe entbunden

Gefeuert: Regisseur Josh Trank

Josh Trank (links, ‚Chronicle‘) sollte den Boba Fett-Film inszenieren. Kennedy feuerte ihn noch vor dem Drehstart

Es soll Probleme mit Trevorrows Skript gegeben haben - worunter angeblich vor allem dessen Beziehung zu Lucasfilm-Chefin Kennedy litt. Die überredete daraufhin J. J. Abrams zur Rückkehr.

Die Zusammenarbeit mit Rian Johnson bezeichnete Kennedy als eine der besten ihrer Karriere

Völlig problemlos dürfte die Produktion von ‚Star Wars: Die letzten Jedi‘ verlaufen sein. Wie glücklich Kathleen Kennedy mit dem Film ist, beweist die Tatsache, dass sie Regisseur Rian Johnson kürzlich mit der Kreation einer neuen ‚Star Wars‘-Trilogie betraute.

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