‚Justice League‘: Regisseur Zack Snyder zieht sich nach einer Familientragödie vom Comic-Projekt zurück!

‚Justice League‘: Regisseur Zack Snyder zieht sich nach einer Familientragödie vom Comic-Projekt zurück!

Regisseur Zack Snyder (‚Batman v Superman‘) zieht sich von der DC-Adaption ‚Justice League‘ zurück. Grund ist ein tragischer Vorfall innerhalb seiner Familie: Die 20-jährige Tochter des Filmemachers hat sich das Leben genommen! Ersatz für das Comicmovie ist bereits gefunden: Statt Snyder wird Joss Whedon (‚The Avengers‘) im Regiestuhl Platz nehmen, und den bereits abgedrehten Streifen nun nachbearbeiten. In den Kinos soll der Streifen wie geplant im November anlaufen.

Zack Snyder und seine Ehefrau Deborah Snyder geben nach einer familiären Tragödie ihre ‚Justice League‘-Aufgaben ab - er seinen Regieposten, sie als Produzentin. Die Hauptdreharbeiten zur ‚Avengers‘-Variante von DC Comic sind bereits abgeschlossen, ein paar Nachdrehs wurden aber angesetzt und die Post-Produktion muss noch abgeschlossen werden. Daher braucht es einen neuen Verantwortlichen. Diese Arbeit übernimmt Joss Whedon (‚The Avengers‘), der erst vor Kurzem durch die Übernahme der ‚Batgirl‘-Regie zur Studiofamilie gestoßen ist (TV-MEDIA berichtete).

Selbstmord der Tochter zwingt Regisseur zum Ausstieg

Als Grund gab Zack Snyder in einem Interview mit dem Hollywood Reporter den Suizid seiner Tochter Autumn im März 2017 an: „Ich habe beschlossen, von dem Film zurückzutreten, um bei meiner Familie zu sein, bei meinen Kindern, die mich wirklich brauchen.“ Nach einer zweiwöchigen Pause, die er bereits unmittelbar nach der Tragödie einlegte, wollte er eigentlich mit der Arbeit weitermachen, doch er und seine Familie haben eine schwere Zeit und so entschloss er sich zu diesem nachvollziehbaren Schritt.

‚Avengers‘-Regisseur Joss Whedon dreht zusätzliche Szenen

Nach der Sichtung des ersten Cuts durch einige Kollegen und Freunde entschied Snyder selbst, dass einige Zusatzszenen eingebaut werden sollten. Dafür holte er bereits vor einiger Zeit Whedon zum Projekt, der die entsprechenden Sequenzen schreiben sollte. Als die Nachdrehs dann in England vorbereitet werden sollten, entschied der bisherige Regisseur aber, es sei nicht der richtige Zeitpunkt, sein Zuhause und die Familie zu verlassen.

Trotz dieser tragischen Gegebenheiten wird versucht, das veranschlagte Startdatum des Films einzuhalten. ‚Justice League‘ soll demnach im November in den Kinos starten.

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