Joss Whedon schmeißt beim ‚Batgirl‘-Film hin

Joss Whedon schmeißt beim ‚Batgirl‘-Film hin

Mit dem geplanten ‚Batgirl‘-Film (TV-MEDIA berichtete) wird es vorerst nichts. Regisseur und Autor Joss Whedon gab nun seinen Ausstieg aus dem Projekt bei Warner und DC bekannt – mit einer Begründung, die durchaus aufhorchen lässt.

Die Ankündigung eines ‚Batgirl‘-Films von Joss Whedon sorgte im März 2017 für viel Aufsehen (TV-MEDIA berichtete). Zu diesem Zeitpunkt übernahm der Filmemacher (der u. a. im Auftrag von Marvel die ersten beiden ‚Avengers‘-Filme realisierte) die ‚Justice League‘-Verfilmung von Regisseur Zack Snyder, der aufgrund einer Familientragödie ausstieg. Nachdem das Superhelden-Zusammentreffen vom Gros der Kritiker und des Publikums geschmäht wurde und an den Kinokassen enttäuschte, machten schon Gerüchte die Runde, dass Warner und DC die Zusammenarbeit mit Whedon beenden könnten. Dies ist allerdings nicht der Grund, warum der 53-Jährige nun bei seinem zweiten DC-Projekt das Handtuch wirft.

Keine Ideen für eine passende Story

„Ich habe wirklich keine Story gefunden“, erklärte Joss Whedon in einer Stellungnahme gegenüber dem Hollywood Reporter seinen Ausstieg als ‚Batgirl‘-Regisseur. Weil ‚Batgirl‘ ein so „aufregendes Projekt“ sei und Warner sowie DC so gute Partner seien, habe es leider Monate gedauert, bis er das feststellen konnte. Er sei zudem DC-Präsident Geoff Johns und Warner-Boss Toby Emmerich dankbar, dass sie so verständnisvoll gewesen seien, als er ihnen mitteilte, dass er „gescheitert“ sei.

Laut den Quellen des Hollywood Reporters ist es wirklich so, dass Joss Whedon ein Jahr lang versucht habe, herauszufinden, wie ein ‚Batgirl‘-Film heute ausschauen sollte und ihm das nicht gelungen ist. Gleichzeitig merkt man aber auch an, dass viele Quellen zu bedenken geben, dass Whedon als Mann sowieso Problemen ins Auge geschaut hätte. Ein Film über eine so feministisch wichtige Figur wie ‚Batgirl‘ (oder auch ‚Wonder Woman‘) wäre unter der Regie eines Mannes in der heutigen Öffentlichkeit kritischer wahrgenommen worden.

In ein ähnliches Horn stoßen die Quellen des Branchenblatts Variety. Auch dort wird berichtet, dass Joss Whedons Abgang freiwillig war und der Regisseur die Entscheidung gemeinsam mit dem Studio gefällt hat. Es spiele Warner und DC aber in die Karten, da im DC Extended Universe (kurze: DCEU) nun verstärkt auf Frauen als Regisseure gesetzt werden soll – wohl auch eine Folge des Publikums- und Kritikererfolgs ‚Wonder Woman‘ von Patty Jenkins.

Zukunft von ‚Batgirl‘ unklar

Allerdings ist damit nicht gesichert, ob eine weibliche Regisseurin ‚Batgirl‘ selbst übernehmen wird. Nach übereinstimmenden Informationen aller Branchenmagazine ist die Zukunft des Projekts bei Warner und DC unklar und es liegt erst einmal auf Eis. Schlechte Nachrichten also für Skandalnudel Lindsay Lohan, die sich zuletzt für den Posten als Hauptdarstellerin bewarb (TV-MEDIA berichtete).

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