Ingrid Thurnher: Die neue Nr. 1 – das Sieger-Interview

Sensation bei der TV-MEDIA-Starwahl! Erstmals muss Dauersiegerin Danielle Spera heuer auf die Goldmedaille verzichten. Ihre ORF-News-Kollegin, ZiB-2-Moderatorin Ingrid Thurnher, ist die beliebteste Nachrichten-Lady!

78 % der Österreicher beurteilen die Performance der 41-Jährigen in einer von TV-MEDIA in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage des Gallup-Instituts mit den Bestnoten „Sehr gut“ und „Gut“. Hinter Thurnher auf Platz zwei mit 72 % Bestbeurteilungen: ZiB-Moderatorin Danielle Spera, die acht Jahre lang den Sieg in der Kategorie „Beste Nachrichten-Moderatorin“ einfuhr.
Die Bronzemedaille bei der TV-MEDIA-Starwahl 2004 holte sich mit 53 Prozent „Sehr gut“- und „Gut“-Beurteilungen Hannelore Veit, die beim ORF um 13 Uhr für eine perfekte News-Präsentation sorgt.
‚Große Freude!‘ Im TV-MEDIA-Interview bekennt Siegerin Ingrid Thurnher, dass sie von der Zuneigung der Österreicher überwältigt ist, spricht über ihren harten Job bei der ZiB 2 und verrät ganz Privates.

TV-MEDIA: Gratulation zum Triumph bei der Starwahl! Wie fühlen Sie sich als neue Nr. eins?
Ingrid Thurnher: Das ist für mich eine große Freude. Besonders weil das ja kein Preis einer Jury ist, sondern des Publikums. Und wenn die Menschen, für die wir die ZiB 2 machen, unsere Arbeit gut finden, dann ist das ganz einfach das Beste, das einem passieren kann!

TV-MEDIA: Sie haben erstmals Danielle Spera geschlagen. Gibt’s unter den Nachrichten-Ladys einen Konkurrenzkampf?
Ingrid Thurnher: Nein! Wir sind ja auch keine Sportler, die darum kämpfen müssen, immer noch schneller als der andere zu sein. Unser Hauptziel ist es, eine gute Sendung abzuliefern. Eine Top-Platzierung in der Starwahl fällt eher in die Kategorie „angenehmer Nebeneffekt“. Wichtig ist dabei nicht der Platz, sondern der Grad der Zustimmung. Da sind 78 % natürlich sehr toll, aber das Ziel muss selbstverständlich 100 % lauten …

TV-MEDIA: Sie haben eine Bilderbuchkarriere hingelegt. Wie haben Sie den Aufstieg vom Landesstudio Niederösterreich bis zur „ZiB 2“ geschafft?
Ingrid Thurnher: Das lässt sich nicht planen, erhoffen oder erbeten. Ich bin ein sehr disziplinierter Mensch und habe dafür hart gearbeitet. In Sachen Disziplin bin ich allerdings unterschiedlich streng mit mir, denn schließlich bin ich auch nur ein Mensch. Und wenn ich nicht so gut drauf bin, dann lasse ich es manchmal schon auch lockerer laufen.

TV-MEDIA: Was ist die reizvollste Aufgabe bei der „ZiB 2“?
Ingrid Thurnher: Interviews im Studio sind eine große Herausforderung. Sie gelingen nicht immer gleich gut. Wichtig dabei ist eine gewisse Hartnäckigkeit, denn natürlich will sich jeder Politiker möglichst positiv verkaufen. Aber weder ich noch die Seher wollen ständig die gleichen Botschaften hören, deshalb muss die positive Selbstdarstellung des Interviewpartners ständig mit kritischen Fragen gekontert werden.

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