Horror-Monster ‚Babadook‘ wird unfreiwillig zum Maskottchen der LGBT-Bewegung

Horror-Monster ‚Babadook‘ wird unfreiwillig zum Maskottchen der LGBT-Bewegung

Weil Streaming-Gigant Netflix den Horrorfilm ‚Der Babadook‘ in der Kategorie „LGBT-Filme“ listete, griffen die Internetnutzer den Fehler auf und machten die dunkle Schreckgestalt zum bunten Botschafter der Vielfalt.

„Ein äußerst verstörender und empfehlenswerter Film“, so beschrieb Kult-Autor Stephen King den Horrorstreifen ‚Der Babadook‘ im Jahr seiner Veröffentlichung 2014. In unseren Breitengraden kennt man das Fantasiewesen auch als den „Schwarzen Mann“.

Der Film selbst spielt auf psychologisch-raffinierte Art mit den Ängsten der Zuseher, und legt wenig wert auf Gemetzel und Blutvergießen. Im Sturm eroberte der Schocker die Kinocharts – und spielte international rund 10,3 Millionen Dollar ein. Bei einem Produktionsbudget von mickigen 7,5 Mio. also ein durchaus amtliches Ergebnis.

Der „Schwarze Mann“ als bunter Botschafter der Vielfalz

Dass ebendieser Grusel-Protagonist zur Ikone der Lesben- und Schwulenbewegung (LGBTQ) wird, hätten sich weder Regisseurin Jennifer Kent noch die Anhänger von Gay-Pride jemals gedacht – tatsächlich ist kürzlich aber genau das passiert! Schuld daran ist VoD-Anbieter Netflix, der den Film – ohne inhaltlichen Zusammenhang – in der Kategorie „LGBT-Filme“ listete.

Für aufmerksame Internet-Trolle also ein gefundendes Fressen, die die dunkle Schreckgestalt kurzum zum bunten Botschafter der Vielfalt ernannten. Freilich dauerte es nicht lange, bis die ersten dazupassenden Bilder auf Twitter, Instagram und Co auftauchten. Die LGBT-Szene nahm es übrigens humorvoll, und postete ebenfalls ein Bild des Kinderschrecks mit bunter Regenbogensymbolik.

#babadook #gaypridemonth

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