‚Die Hölle‘: Interview mit Violetta Schurawlow

In ‚Die Hölle‘ spielt Violetta Schurawlow Özge, eine sehr starke Kämpferin, die sich auf sich selbst verlässt. Auch im richtigen Leben ist sie zielstrebig ...

In ‚Die Hölle‘ spielt Violetta Schurawlow Özge, eine sehr starke Kämpferin, die sich auf sich selbst verlässt. Auch im richtigen Leben ist sie zielstrebig ...

Die weibliche Heldin in Stefan Ruzowitzkys neuem Thriller ‚Die Hölle‘ ist eine türkischstämmige Taxifahrerin namens Özge. Sie wird Zeugin eines grausamen Ritualmordes. Für Violetta Schurawlow ist das nicht die erste große Rolle. Die 30-jährige deutsche Schauspielerin mit usbekischen Wurzeln arbeitete bereits mit Til Schweiger (‚Honig im Kopf‘) zusammen und steht in Kürze mit Größen wie Franco Nero und Jürgen Vogel vor der Kamera. Uns erzählt sie über den Dreh und ihren vielseitigen Werdegang.

TV-MEDIA: Sie spielen in ‚Die Hölle‘ die Mordzeugin Özge, die in Lebensgefahr gerät. Was für eine Frau ist sie?
Violetta Schurawlow: Özge ist eine sehr starke Kämpferin, die sich auf sich selbst verlässt und sich nicht unterkriegen lässt, in keiner Situation.

TV-MEDIA: Wie ist die Arbeit mit Oscar-Regisseur Stefan Ruzowitzky?
Violetta Schurawlow: Ich muss sagen, ich war beim Casting total aufgeregt. Aber wir hatten sehr viel Vorbereitungszeit, in der wir uns zusammengesetzt und viel über meine Rolle gesprochen haben. Stefan ist so ruhig, und er kann so gut mit den Schauspielern umgehen, dass sich die Aufregung schnell legt. Er weiß genau, was er will und in welche Richtung es geht, so dass er den Weg vorgibt, aber gleichzeitig dem Schauspieler auch jede Menge Freiheiten lässt, sich in seiner Rolle zu entfalten.


Ich war beim Casting total aufgeregt. Aber dank Stefan Ruzowitzky hat sich die Aufregung schnell gelegt

TV-MEDIA: Sie sind ausgebildete Köchin, haben dann gemodelt und sind dann zu Schauspielerei gekommen. Hatten Sie einen Karriereplan?
Violetta Schurawlow: Ich habe in der Schule von der fünften bis zur zehnten Klasse Theater gespielt und irgendwann eine Ausbildung zur Köchin gemacht, weil ich sehr gerne gekocht habe. Ich wollte aber auch eine Schauspielausbildung machen und hatte das Glück, mit dem Modeln genug Geld zu verdienen, um die Ausbildung auf der Theaterakademie in Köln zu finanzieren. Ich wollte schon immer eine Schauspiel-Ausbildung machen, denn man bekommt darüber hinaus Gesangsunterreicht, Sprachcoaching – viele Sachen, die einem später helfen können.

TV-MEDIA: In den letzten beiden Jahren geht es bei Ihnen als Schauspielerin steil nach oben – von ‚Halbe Brüder‘ bis ‚Honig im Kopf‘. Sind Sie nach wie vor auch als Model aktiv?
Violetta Schurawlow: Nein, das Modeln hab ich ganz aufgegeben, ich bin jetzt hauptberuflich Schauspielerin, und das freut mich sehr.

Kein Modeln mehr, dafür Filmprojekte mit Franco Nero, Jürgen Vogel und Iggy Pop

Kein Modeln mehr, dafür Filmprojekte mit Franco Nero, Jürgen Vogel und Iggy Pop

TV-MEDIA: Wie geht es nach Die Hölle beruflich weiter?
Violetta Schurawlow: Im Sommer diesen Jahres werde ich neben Jürgen Vogel, Franco Nero und Iggy Pop in Südtirol drehen.

TV-MEDIA: Liegt Ihr Fokus auf Kinofilmen?
Violetta Schurawlow: Ich hab schon versucht, mich auf die Leinwand zu konzentrieren. Aber es kommt natürlich immer auf das jeweilige Projekt an, insofern ist Fernsehen immer auch ein Thema.


Habe mich total in Wien verliebt

TV-MEDIA: Sie sind gebürtige Usbekin. Haben Sie noch Kontakt in Ihre Heimat?
Violetta Schurawlow: Ich war das letzte Mal mit zehn Jahren dort, mit meinem Vater, seitdem aber leider nicht mehr, weil auch niemand aus meiner Familie mehr dort lebt. Ich habe aber vor, irgendwann in nächster Zeit, wieder einmal hinzufliegen. Dort sind ja doch meine Wurzeln, ich hoffe, ich finde die Zeit.

TV-MEDIA: Zum Schluss: Haben Sie irgendeinen Österreich-Bezug?
Violetta Schurawlow: Ich bin das erste Mal richtig hier, seit 1. Februar, und war schon im Musical, im Theater, bin nur am Rumlaufen, weil ich mich so verliebt hab in Wien. Es ist der Wahnsinn! Allein diese kleinen Gassen wenn es regnet. Vielleicht bleib ich sogar noch ein halbes Jahr länger hier (lacht).

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