Hilde Dalik: Der Talk mit dem Shootingstar

Im TV ist sie Christiane Hörbigers schöne Tochter. Jetzt spielt sie mit Oscar-Held Karl Markovics. Der Shootingstar im Gespräch.

So uneitel muss man erst mal sein. Da schreibt der ORF im Pressetext zur neuen Folge von Zwei Ärzte sind einer zu viel ihren Namen falsch – nämlich Hilde Dahlik statt Dalik. Und wie reagiert die schwer gefragte Jungschauspielerin, die seit Herbst ’06 fix dem Ensemble des Wiener Josefstadt-Theaters angehört und bereits mit Regiegrößen wie Peter Zadek (Der Jude von Malta) oder, im TV, Robert Dornhelm (Kronprinz Rudolf) zusammengearbeitet hat? Sie lacht! Sie lacht!! Wer je erleben „durfte“, wegen welcher Lappalien andere Vertreter der Zunft schon ausgezuckt sind …
Keinerlei Allüren. Hilde Dalik also, 29 Jahre, zurzeit liiert, aufgewachsen im niederösterreichi­schen Gießhübl, Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien, drei Geschwister – und demnächst an der Seite von Oscar-Held Karl Markovics auf der Bühne zu bewundern! Wir trafen die gewinnend unkomplizierte Künstlerin zum Interview.

TV-MEDIA:: Sie spielen ab 29. Mai mit Karl Markovics an der Josefstadt in George Taboris Mein Kampf. Haben Sie ihm schon zum Oscar gratuliert?
Hilde Dalik:: Noch nicht, so sehr ich mich für ihn freue. Unsere Proben beginnen am 31. März, da werde ich das sicher nachholen!

TV-MEDIA:: Der Presseauftrieb bei der Premiere wird dank Markovics bestimmt enorm sein. Sie stehen dann mit im Blickpunkt des gesamten deutschsprachigen Feuilletons. Fängt man da nicht zu nerveln an?
Hilde Dalik:: Im Gegenteil. Ich finde das super fürs Haus, super für das Stück. Man kann die mediale Aufmerksamkeit als Ansporn nehmen, konzentrierter zu arbeiten.Aber ich werde deshalb nicht anders an die Proben rangehen.

TV-MEDIA:: Fanpost wird Sie direkt aber keine erreichen. Was ist mit einer eigenen Homepage? Wenn man Sie googelt, fallen die Infos recht spärlich aus.
Hilde Dalik:: Karl Markovics hat, soweit ich weiß, auch keine Homepage. Braucht man so was unbedingt? Mich hat das bisher immer eher abgeschreckt. Meine Spieltermine stehen auf der Homepage vom Josefstadt-Theater, und man kann mich über meine Agentur erreichen. Ich mag meine Arbeit, die ist mir wichtig. Mich als Privatperson groß zu produzieren ist mir peinlich.

TV-MEDIA:: Apropos peinlich: In der Presse-Info zur neuen Zwei-Ärzte-Ausgabe schreibt der ORF Sie falsch, nämlich mit „h“ – Dahlik. Stört Sie das?
Hilde Dalik:: Ach, das ist schon öfter vorgekommen, ich finde das eher lustig. Aber vielleicht liest das hier ja jemand vom ORF …

TV-MEDIA:: Füttert man „Google Bilder“ mit Ihrem Namen, gibt das deutlich mehr her als die Textsuche. Von Paulus Mankers Theateraufreger Alma – A Showbiz ans Ende bis zum Film Donauleichen von Peter Kern. Sie sind auffallend oft textilfrei bei der Arbeit. Steht „Nacktauftritte“ heute in der Job-Description für attraktive Jungschauspielerinnen?
Hilde Dalik:: Aber nein, Beispiel Alma: Da war es Teil der Rolle, dass die Figur sich am Schluss völlig entblößt, und mit dem Paulus vorab auch besprochen. Ich habe mich sehr gefreut, mit ihm zu arbeiten, das Ausziehen war nur ein kleiner Aspekt dieser Arbeit, für diese Szenen notwendig und absolut stimmig.

Die ganze Story finden Sie im aktuellen TV-MEDIA

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