‚Hellboy‘: Die Dreharbeiten zum Remake sind beendet

‚Hellboy‘: Die Dreharbeiten zum Remake sind beendet

Hauptdarsteller David Harbour hat in einem Interview bestätigt, dass er seine letzten Szenen für das anstehende ‚Hellboy‘-Remake bereits gedreht hat. Trotzdem soll das von Fans heiß ersehnte Comic-Projekt nicht vor 2019 in den Kinos anlaufen. Wir haben sämtliche bis dato bekannten Fakten über die Neo-Adaption der Geschichte um den roten Teufel noch einmal zusammengefasst.

Neuer ‚Hellboy‘ nicht von Guillermo del Toro

Wie wir bereits Ende Februar 2017 berichteten, wird Regisseur Guillermo del Toro – der bereits in den Jahren 2004 und 2008 zwei ‚Hellboy‘-Filme veröffentlichte – nicht am Regiestuhl für die kommende Adaption Platz nehmen. Zuvor keimten bereits Gerüchte auf, der Filmemacher würde an einem dritten Streifen arbeiten – er dementierte dies jedoch immer wieder. Schließlich ließ er sich zu einem Deal hinreißen und verkündete via Twitter, dass er sich mit Hauptdarsteller Ron Perlman und dem Comic-Schöpfer Mike Mignola zusammensetzen werde, so er 100.000 Stimmen für dieses Projekt sammeln könnte. Nach nicht einmal 24 Stunden war die gewünschte Anzahl an Likes und Shares beisammen.

Wenige Tage später ein herber Schlag: „Ich habe mit allen Beteiligten gesprochen. Muss euch mitteilen, dass ein weiteres ‚Hellboy‘-Sequel zu 100 Prozent NICHT passieren wird. Das ist mein letztes Wort dazu“, so der damals 52-Jährige.

David Harbour beerbt Ron Perlman

Auch Langzeit-Hauptdarsteller Ron Perlman ist bei der kommenden ‚Hellboy‘-Adaption nicht mehr in der ikonischen Titelrolle zu sehen. Stattdessen schlüpft ‚Stranger Things‘-Sheriff David Harbour in den Bodysuit. Der 42-jährige New Yorker, der zuletzt für seinen „Dad Bod“ (dt. „Papa-Körper“; Männer, die zu ihrer Wampe stehen) mediale Aufmerksamkeit bekam, holte sich allerdings Tipps von seinem Vorgänger – und traf sich mit ihm zum Essen.

In einem Interview bezeichnete er den Dreh kürzlich als den härtesten Job, den er je gemacht habe. Die Action, die ihm der Dreh abverlangt habe, das Herumrollen auf dem Boden und das Prügeln seien Dinge, „die ein 40-jähriger Mann eigentlich nicht mehr machen sollte“. Erschwerend hinzu kamen die Unmengen von Prosthetics und Make-up, mit denen er stundenlang über das Set torkeln musste.

Kaum wiederzuerkennen: David Harbour im Body-Suit als neuer ‚Hellboy‘

Kaum wiederzuerkennen: David Harbour im Body-Suit als neuer ‚Hellboy‘

Ob er sich die Muckis für seine Rolle als „Big Red“ tatsächlich antrainiert hat? „Na klar, das ist alles echt!“, scherzte er während eines Auftritts in der Late-Night-Talkshow von Stephen Colbert Anfang Jänner 2018.

David Harbour Is (Literally) The Definition Of A Dad Bod

Rätsel um den Titel: Milla Jovovich als „Blood Queen“

Seit der Bekanntgabe der Neuauflage unter der Schirmherrschaft von Regisseur Neil Marshall (u. a. ‚Game of Thrones‘) im Mai 2017 firmierte das Reboot unter dem Titel ‚Hellboy: Rise of the Blood Queen‘. Letztere – in den Comics auch als Hexe Nimue oder „Dame vom See“ bekannt – stellt offenbar die große Antagonistin im Streifen dar. Per August 2017 verschwand der Zusatz jedoch aus dem Titel des Films, der seither unter dem schnörkellosen Namen ‚Hellboy‘ gelistet wird. Für die Rolle der ehemals titelgebenden Blutkönigin wurde übrigens ‚Resident Evil‘-Amazone Milla Jovovich gecastet.

‚Resident Evil‘-Amazone Milla Jovovich wurde als Blutkönigin Nimue gecastet

‚Resident Evil‘-Amazone Milla Jovovich wurde als Blutkönigin Nimue gecastet

Neuer ‚Hellboy‘ für „erwachsenes Publikum“

Zudem wurde bekannt, dass der Film auf jeden Fall ein amerikanisches R-Rating bekommen (was unserer Altersbeschränkung „ab 16“ entspricht) und anders als die „jugendfreundlichen“ Del-Toro-Ableger weitaus düsterer daherkommen soll. Neo-Regisseur Marshall dazu: „Es ist nicht so, dass wir es darauf anlegen, den Film absichtlich brutal zu gestalten. Wir orientieren uns einfach viel detailgetreuer an den Comics. Es ist fast so, als ob uns jemand unsichtbare Fesseln abgenommen hat.“

Viel Wirbel um Whitewashing-Vorwürfe

Als die Rolle des Militärmajors Ben Daimio mit Ed Skrein (‚Deadpool‘) besetzt wurde, wurden im Web Whitewashing-Vorwürfe laut (TV-MEDIA berichtete). Demnach sei die Rolle eigentlich für einen asiatischen Schauspieler maßgeschneidert gewesen. Der Brite beteuerte, er habe die Rolle angenommen, ohne zu wissen, dass die Originalfigur in der Comicvorlage asiatischer Abstammung sei. Er lehnte die Rolle daraufhin ab, da sie „kulturell korrekt“ besetzt werden sollte, um „ethnische Vielfalt zu schaffen“.

‚Deadpool‘-Bösewicht Ed Skrein räumte nach Whitewashing-Vorwürfen das Feld und machte Platz für Daniel Dae Kim

‚Deadpool‘-Bösewicht Ed Skrein räumte nach Whitewashing-Vorwürfen das Feld und machte Platz für Daniel Dae Kim

Mit Daniel Dae Kim (‚Die Bestimmung – Insurgent‘) wurde ein neuer Darsteller für die Figur gefunden. Der bereits aus Guillermo del Toros Werken bekannte Professor Trevor „Broom“ Bruttenholm (in seiner Fassung vom 2017 verstorbenen John Hurt porträtiert) wird übrigens von Ian McShane (‚American Gods‘) gespielt – zu dieser Besetzung gab es keine Einwände.

Postproduktion 2018, Filmstart 2019

Nachdem David Harbour Ende Dezember 2017 gegenüber Variety bestätigte, dass er seine Szenen bereits im Kasten habe und sich freue, „seine Donut-Diät wieder aufzunehmen“, liegt die Vermutung nahe, dass der neue ‚Hellboy‘-Film so gut wie abgedreht ist. Wer sich nun jedoch auf einen Kinostart in diesem Jahr freut, der muss leider enttäuscht werden: Augenscheinlich wird 2018 noch für die Postproduktion benötigt, der fertige Film soll erst 2019 anlaufen!

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