Gillian Anderson: „Mein Name ist Bond, JANE Bond“

Auf Daniel Craig könnte Gillian Anderson als „James Bond“ folgen – zumindest wenn es nach ihren Twitter-Fans geht

Auf Daniel Craig könnte Gillian Anderson als „James Bond“ folgen – zumindest wenn es nach ihren Twitter-Fans geht

Der nächste James Bond könnte eine Frau werden, zumindest wenn es nach den Fanreaktionen auf Twitter ginge. Nachdem Daniel Craig seinen Dienst beim MI6 quittiert hat, hat sich Gillian Anderson (‚Akte-X‘) um die Rolle als Geheimagant(in) 007 beworben.

Darüber, dass Daniel Craig einen knapp 90 Millionen schweren „Bond-Deal“ abgeschlagen, haben wir Ihnen berichtet. Als Nachfolger des 48-jährigen Briten werden bereits Schauspieler wie Idris Elba (er wäre der erste farbige Bond in der Kinogeschichte!), Damian Lewis (der ‚Homeland‘-Star legt sich für die Rolle als 007 wirklich ins Zeug) und Tom Hiddleston (gilt bei den Buchmachern als der Favorit schlechthin) gehandelt. Doch nun gibt es einen weiteren Namen in der Reihe der Bewerber um den Posten des Geheimagenten 007 – und der sorgt gleichermaßen für Erstaunen wie auch Verwunderung.

Die neue Bond-Anwärterin hat bereits Erfahrung als Agentin: Gillian Anderson (l.) kennt man aus der Mystery-Serie ‚Akte-X‘, in der sie zusammen mit David Duchovny ermittelte

Eine Frau als neuer James Bond?

Geht es nach einer Gruppe motivierter Fans auf Twitter, so ist die Zeit für den ersten weiblichen Bond gekommen. Jüngst wurde eine Petition ins Leben gerufen, die sich für Gillian Anderson als MI6-Agentin einsetzt. Die 47-Jährige Schauspielerin (die zwar in den USA geboren wurde, allerdings lange Zeit in London lebte und die britische Hauptstadt als ihr Zuhause bezeichnet) kennt man natürlich primär duch ihre Rolle als ‚Akte-X‘-Agentin Dana Scully, wo sie sich zusammen mit David Duchovny alias Fox Mulder auf die Jagd nach dem Übernatürlichen gemacht hat.

Gillian, die zwischenzeitlich von der Aktion Wind bekam, zeigt sich übrigens nicht abgeneigt: „Der Name ist Bond, Jane Bond. Danke für die zahlreichen Votes!“, twittert sie und teilt gleichzeitig ein Poster, das ein eifriger Fan erstellt hat.

Ein Zeichen der Zeit?

Was für den Moment für viele wohl wie der abwegige Wunschtraum einiger Fans aussieht, wirft allerdings viele interessante und wichtige Fragen auf. Ist der von Ian Fleming 1953 ins Leben gerufene Geheimagent nach 54 Jahren Film- bzw. Leinwand-Dasein (den Startschuss gab Sean Connery 1962 in ‚James Bond jagt Dr. No‘) bereit für den Wandel? Ist James Bond noch zeitgemäß? Oder brachte das Casting des ersten blonden 007 in seiner Geschichte den Stein lediglich ins Rollen? Die Forderung nach Diversität und Gleichberechtigung (von Frauen) in der Filmwelt ertönen derzeit so laut, wie selten zuvor. Eine Frau in der ikonischen Rolle des Agenten 007, der nicht selten mit Seximus-Vorwürfen zu kämpfen hat und von vielen als frauenfeindlich eingestuft wird, wäre auf jeden Fall ein mehr als starkes mutiges Statement.

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