Gehobene Küche: Andi und Alex gehen in die Luft!

Gehobene Küche: Andi und Alex gehen in die Luft!

Für ‚Frisch gekocht on Tour‘ wurden die Fernsehköche Andi und Alex in einen Container verfrachtet und von einem Kran 30 Meter in die Luft gehievt. TV-MEDIA begleitete die beiden Schmähbrüder beim Außendreh im Wiener Prater – dabei entstand auch ein exklusives Video!

Hätten Sie es für möglich gehalten, dass die ORF-Fernsehköche Andi und Alex etwas mit der Tour de France gemeinsam haben? Ist aber so: Für eine Spezialwoche von ‚Frisch gekocht‘ werden die beiden in genau dem Glascontainer Essen zubereiten, in dem sonst ein deutsches Radteam verpflegt wird. ‚Frisch gekocht on Tour mit Andi und Alex‘ nennt sich diese Spezialwoche offiziell, on Tour sind Andi Wojta und Alex Fankhauser aber nicht in Frankreich, sondern im Wiener Prater. Der Clou an der Sache ist allerdings nicht der Container an sich, sondern dass er zwecks besserer Aussicht mit einem Kran 30 Meter in die Höhe gehoben wird. Einen Tag, bevor die Aufzeichnung für den ORF begann, war TV-MEDIA beim Probelauf live dabei!

„Mågsch a Interview måch’n?“

Es ist ein angenehmer Frühsommernachmittag, als wir im Prater am Gelände neben Kolariks Luftburg ankommen. Während im dortigen Biergarten schon die ersten Spareribs und Krügerl serviert werden, wuseln gut dreißig Crewmitglieder der Produktionsfirma Interspot wie Ameisen um den ominösen Container herum. Noch steht das zehn Tonnen schwere Mordstrum fest am Boden, über ihm prangt aber schon ein riesiger blauer Kran, der nicht hierher gebracht wurde, um Schatten zu spenden.

Eine Küche ist bereits im Tour-de-France-Container installiert, vier Kameras werden Andi und Alex bei den zwei Dingen beobachten, die sie am besten können: Kochen und Schmähführen. Während Andi noch im Auto auf dem Weg Richtung Prater sitzt, ist Alex schon da. Als wir uns vorstellen, packt er sein bekanntes Grinsen aus, das einer frechen Comicfigur gut zu Gesicht stehen würde, und fragt im breitesten Tirolerisch: „Mågsch a Interview måch’n?“ Sicher mögen wir!

Was er sich gedacht habe, als er von der Idee mit dem Container hörte, wollen wir zuerst wissen. „Man hat uns gefragt, ob wir schwindelfrei sind. Ich natürlich schon, weil ich in den Bergen aufgewachsen bin. Aber der Andi ist vorher dreimal am Stephansdom rauf, um zu üben.“ Schließlich taucht Andi auf, ebenso gut gelaunt, mit einem ähnlich breiten Grinsen erzählt er natürlich eine völlig andere Geschichte:

„Ich bin schwindelfrei, aber der Alex hat sich mit einem Psychologen vorbereiten müssen.“ Dann packt Alex aus Tirol plötzlich sein historisches Wissen aus und erzählt davon, dass der Prater einst von Joseph II. für die Allgemeinheit geöffnet wurde. Das verblüfft den gebürtigen Wiener Andi: „Der Alex ist wirklich ein Streber, hat 14 Tage für diese Aktion gebüffelt. Ich hab dem Team gesagt: Schreibt’s mir was zusammen, ich les es mir dann zwei Minuten, bevor wir nach oben fahren, durch.“

Bevor wir tatsächlich nach oben fahren, wollen wir auch von Andi wissen, was seine ersten Gedanken zu der Aktion waren: „Ich hab mich überhaupt nicht ausgekannt, hab nur gesagt: Passt schon. Später hab ich dann kapiert, worum’s geht. Im Prater bin ich schon mit einem Gefährt in die Höhe geschossen worden. Das ist nicht unbedingt meins! Aber langsam auf 30 Meter gehoben werden? Ich kann dir nachher sagen, ob ich es noch mal machen möchte!“

„Jetzt brennen wir ab!“

Dann ist es so weit: Die zwei Stars des ORF-Nachmittags betreten ihre Spezialküche, mehrere Kameraleute steigen ein, und eben TV-MEDIA. Langsam wird der Container vom Kran in die Höhe gehoben, wir steigen über die Bäume hinweg, die Aussicht wird immer schöner, nach 30 Metern ist Schluss, wir sind quasi auf Augenhöhe mit dem Riesenrad. Weil der Container an einem Seil hängt und der Wind weht, drehen wir uns. Natürlich nicht annähernd so wie in einem Praterkarussell, aber spürbar. Andi: „Alex hat eiskalte Hände, das ist ein schlechtes Zeichen!“ Doch genug geblödelt! Nachdem die beiden die Aussicht genossen haben, ist es Zeit, an die Arbeit zu gehen. Auf dem Menü steht Gulasch, als Nachspeise ein Kaiserschmarrn – flambiert! Alex: „Jetzt brennen wir ab, es war schön mit euch.“

Natürlich bleibt alles heil, das Essen schmeckt. Ab morgen, wenn die Aufzeichnung für die fünf ORF-Sendungen beginnt, wollen die zwei etwas auftischen, das Prater-Bezug hat, wie etwa Langos. Nur Zuckerwatte wurde ihnen verboten. Alex: „Da haben’s Angst gehabt, dass der Container dreckig wird.“ Apropos Prater: Beide haben ein besondere Verbindung zu ihm, haben sie doch im Schweizerhaus viele Stunden mit ihrem Mentor, Haubenkoch Reinhard Gerer, verbracht. Alex: „Hier hab ich das erste Mal in meinem Leben ein Schnittbier getrunken.“

Nach einer halben Stunde ist es auch wieder vorbei mit dem Kochen in luftiger Höhe, es geht abwärts. An die Aussicht könnten sich beide gewöhnen, an solche Aktionen sowieso. Andi: „Wir kochen überall, wo es Feuer gibt.“ Dann kommt Alex noch eine Idee: „Bungeejumpen mit dem Container wäre cool. Aber dann sollten wir höhergehen, sonst war’s die letzte Sendung.“ Schließlich legt der Tiroler aus den Bergen ein unerwartetes Geständnis ab: Er hat Höhenangst! Wovon im Container aber nichts zu bemerken war, und überhaupt: Wie passt Höhenangst mit Bungeejumping zusammen? Alex: „Normal gar nicht, aber ich mache alles, was mir einen Adrenalinkick beschert.“

Gehobene Küche: Andi und Alex gehen in die Luft

Bevor wir uns verabschieden, wollen wir noch wissen, ob die beiden einen Lieblings-Kochfilm haben. Andi: „Der Animationsfilm ‚Ratatouille‘ ist großartig. Etwas für die ganze Familie. Und der Film ‚Kiss the Cook‘ um einen Haubenkoch, der wegen Stress alles hinschmeißt. Da bekomme ich wass’rige Augen.“ Und Alex? „‚Brust oder Keule‘ mit Louis de Funès.“ Etwas Lustiges eben. Wir hätten es uns denken können.

‚Frisch gekocht on Tour mit Andi und Alex‘ (bzw. die fünf spektakulären Folgen aus dem Glascontainer im Wiener Prater) ist in der Woche von 19. bis 23. Juni um 14.00 Uhr auf ORF 2 zu sehen.

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