„Ein Desaster“: Für diesen Film schämt sich Brad Pitt

Harrison Ford (M.) und Brad Pitt (r.) waren 1997 im wahrsten Sinn ‚Vertraute Feinde'

Harrison Ford (M.) und Brad Pitt (r.) waren 1997 im wahrsten Sinn ‚Vertraute Feinde'

Im Laufe so gut wie jeder Schauspielkarriere findet sich das ein oder andere „Gustostück“ – besagtes Werk, für das sich der/die SchauspielerIn in Grund und Boden schämt. Davor sind auch Hollywoods Superstars nicht gefeit. Wirft man beispielsweise einen Blick in die Filmografie von Brad Pitt, springen einem zahlreiche anerkannte, gefeierte Filme entgegen, von denen einige als moderne Klassiker gehandelt werden. Doch trotz beeindruckender Aufzählung gibt es da einen Film, auf den Brad Pitt alles andere als stolz ist …

Anno 1997 hat Brad Pitt mit ‚Sieben‘ und ‚12 Monkeys‘ bereits zwei wichtige Karrierehighlights im Kasten, ‚Interview mit einem Vampir‘, ‚Legenden der Leidenschaft‘ und ‚True Romance‘ hat er zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon abgedreht. Der zu diesem Zeitpunkt 34-Jährige ist also kein Unbekannter mehr. Doch bald soll ein Film erscheinen, für den er (und sein Filmpartner) noch negative Schlagzeilen ernten sollen. Die Rede ist von ‚Vertrauter Feind‘ (das Letztlingswerk von Alan J. Pakula), bei dessen Dreh es zwischen ihm und Harrison Ford ziemlich krachte.

Ein „verantwortungsloses Desaster“

In den Medien lästerte er schonungslos über seinen neuesten Film und bezeichnet diesen als „Desaster“. Es waren die „verantwortungslosesten Dreharbeiten - falls man es überhaupt so nennen kann – die ich jemals erlebt habe“, so Pitt gegenüber der New York Times. Doch was ist passiert? Zwischen den beiden Hauptdarstellern Brad Pitt und Harrison Ford kam es bei der Zusammenarbeit wiederholt zu Spannungen, letztlich musste sogar ein Gerichtsurteil Brad davon abhalten, das Projekt vorzeitig hinzuschmeißen. Der Zusammenprall der beiden Egos führte unter anderem dazu, dass das Budget überreizt wurde und es häufiger zu Verzögerungen kam.

Das enthüllende Interview gab Brad Pitt übrigens einen Monat, bevor ‚The Devil’s Own‘ (so der Originaltitel) in den amerikanischen Kinos anlief. Dort konnte der Streifen bei einem Produktionsbudget von 90 Millionen Dollar übrigens gerade einmal 42 Millionen USD einspielen. Ob Pitt mit seinen Aussagen daran Teilschuld trägt, bleibt spekulativ.

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