Das richtige Darunter für jedes Fertighaus ist ein Fertigkeller

Von den beim Fertighaus bekannten Vorteilen wie industrielle Vorfertigung, unterschiedliche Ausbaustufen, Fixpreis oder Fixtermin profitiert der Bauherr auch beim Keller. Genauso wichtig ist aber die Planung: Denn ein intelligent geplanter Keller kann die Lebensqualität im eigenen Zuhause enorm steigern.

Vom Stiefkind zum Liebkind
Der Keller wird von den Bauplanern oft als leidiges „Muss“ erachtet, obwohl in ihm ein großes Nutzungspotential schlummert. Wenn man des Weiteren bedenkt, dass Grundstücke und Häuser tendenziell eher kleiner werden und sich dadurch die „herkömmliche“ Wohnnutzfläche verringert, gewinnt eine durchdachte Kellerplanung an noch größerer Bedeutung. Faktum ist darüber hinaus, dass ein unterkellertes Haus eine viel höhere Wertbeständigkeit aufweist und sich positiv auf den Wiederverkaufswert auswirkt.
Mehr Lebensqualität durch intelligente Kellerplanung
Der Phantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Das Untergeschoss kann beispielsweise als Gäste-Wohnung oder Büro im Haus mit separatem Eingang geplant werden. Eine weitere Nutzungsmöglichkeit dient dem persönlichen Wohlbefinden der Hausbewohner: Fitness, Wellness oder Meditation finden im „herkömmlichen“ Wohnbereich kaum Platz und lassen sich wunderbar in das Untergeschoss integrieren. Besonders beliebt sind Sauna, Infrarotkabine, Dampfbad oder Whirlpool, die gerade bei kaltem Wetter einen großen Wohlfühleffekt erzeugen. Neben dem Relaxen bietet das Untergeschoss noch Platz für die unterschiedlichsten Hobbies der Familienmitglieder: Vom Übungsraum für angehende Rockmusiker über die Designerwerkstatt oder das Atelier für kreative Köpfe bis hin zur perfekten Lagerung von Wein, der im angrenzenden Verkostungsraum mit Freunden genossen wird. Auch Heimwerker-, Multimedia- oder Spielzimmer für die Kleinen sind vorstellbar – je nach Vorliebe und Altersklasse der Bewohner.
„Grünes Licht“ für den Keller – Planungsaspekte
Die wesentlichen Gestaltungsmöglichkeiten für den Keller bestehen aus Licht und Garten: Das Untergeschoss, dessen Wände zumindest zu 51 % erdberührt sind, benötigt ein adäquates Belichtungssystem, um generell als Wohnkeller genutzt werden zu können. Abhängig von der Geländeform sollte also versucht werden, möglichst viel Licht in den Keller zu lassen. Die direkte bzw. indirekte Belichtung bzw. die Möglichkeit des Ausblicks auf das Grün im Garten können beispielsweise durch Böschungen und Einschnitte in das Gelände, Lichtschächte oder Lichthöfe (Atrien) erreicht werden.

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