6 Fakten zu Sylvester Stallone,
die Sie noch nicht kannten

Für seine Rolle in ‚Creed‘ räumte Sylvester Stallone gerade einen Golden Globe ab

Für seine Rolle in ‚Creed‘ räumte Sylvester Stallone gerade einen Golden Globe ab

Sylvester Stallone hat soeben einen Golden Globe für seine Rolle in ‚Creed - Rockys Legacy‘ (ab 15. 1. bei uns im Kino) abgeräumt, das ist kein Geheimnis. Auch daß er seinen Vornamen nicht so gerne mag und lieber Sly genannt wird, weiß man. Doch da gibt es einige Dinge, die man über den Mann, der mehr als eine Action-Legende ist, wissen sollte...

Nicht immer war Sylvester Stallone der knallharte Actionhero, wahlweise mit Fäusten oder mit Maschinengewehr bewaffnet. Sly – wie er sich lieber nennen lässt, hat mehr Talente als das Kämpfen in Filmen und es gibt auch mehr über ihn zu wissen, als daß er Italo-Amerikaner ist. Wir haben ein paar illustre Fakten über Stallone gefunden:

1. Sylvester Stallones Karriere begann mit einem Erotikfilm

Frei nach dem Motto „Ich war jung, ich brauchte das Geld“ war Stallones erste Filmrolle recht schlüpfrig. Mit dem Dreh des Erotikfilms ‚Randy‘ (auch bekannt unter ‚The Party at Kitty and Stud's) verdiente er 200 Dollar, die er zu der Zeit dringend benötigte. Nach Stallones Erfolg mit ‚Rocky‘ wurde der Film übrigens unter dem Titel ‚Italian Stallion‘ (dt.: Der italienische Deckhengst) wiederveröffentlicht. Somit erklärt sich auch dieser Spitzname Slys.

Jetzt weiß man, warum einer von Stallones Spitznamen ‚Italian Stallion‘ ist

2. Sylvester Stallone sollte eigentlich John McClane sein

Abgesehen von Rocky und Rambo war Stallone seinerzeit (1988) auch für die Rolle des John McClane in der ‚Stirb langsam‘-Reihe vorgesehen. Er lehnte ab und so kam Kollege Bruce Willis zum Zug...

Bruce Willis als John McClane in ‚Stirb langsam‘ – er bekam die Rolle, weil Stallone sie abgelehnt hatte

3. Sylvester Stallone wurde von Dolph Lundgren ausgeknockt

Stallone hat es mit den Stunts immer sehr ernst genommen und sie selbst durchgeführt. Verletzungen gab es deshalb haufenweise. Ein bisschen Wahnsinn ist da wohl auch dabei gewesen. Denn für eine Szene in ‚Rocky IV‘ hat Sly Dolph Lundgren (Ivan Drago) gebeten, ihn so hart wie möglich auf die Brust zu schlagen. Das Ergebnis: Stallone wachte auf der Intensivstation wieder auf, er musste vier Tage im Krankenhaus bleiben. Sein anschließender Kommentar: „It's stupid!". Dem fügen wir nichts hinzu.

Nicht Apollo sondern Stallone wurde von Dolph Lundgren in Realität K.o.-geschlagen

4. Sylvester Stallones gefährliches Aussehen stammt von einer Gesichtslähmung

Nein, es ist nicht Botox, das Stallones Gesichtszügen etwas Ehrfurchtgebietendes verleiht. Der Grund dafür ist in einer Lähmung der linken unteren Gesichtshälfte zu suchen. Sie ist aufgrund von Komplikationen bei der Geburt entstanden. Daraus resultiert auch die knurrige, verwaschene Sprache.

Martialische Mimik ist ein Markenzeichen von Sly

5. Sylvester Stallone ist feinsinniger Maler

Wer hätte das gedacht. Stallone ist nicht nur roher (Film-)Gewalt sondern auch feiner Kunst zugetan. Sein großes Vorbild ist Leonardo da Vinci. Stallone selbst betätigt sich als Maler, sein Werk ist gefragt. Er stellt u. a. in der Galerie Gmurzynska in St. Moritz aus. Übrigens malt Stallone bereits länger als er Schauspieler ist. Seine letzte Ausstellung in Nizza trug den Titel ‚The Real Love‘ und ist somit eine Hommage an seine eigentliche Leidenschaft.

Stallones Stil ist expressiv und farbenkräftig, er schwankt zwischen Figuration und Abstraktion

6. Sylvester Stallone ist der schlechteste Schauspieler der Welt

Wo viel Licht, da auch viel Schatten. Die berühmt-berüchtigte Goldene Himbeere (Razzie Award) kassierte Stallone bereits zehn Mal, nomiert wurde er auch schon öfters. Als einer von wenigen Schauspielen hat er es geschafft, den Anti-Oscar für eine Rolle in einem Film zu erhalten, in dem er selbst Regie führte. Aber gut – der frischgewonnene Golden Globe hilft Sly wohl über diese Niederlagen hinweg!

Auch wenn Stallone schon eine kleine Himbeeren-Sammlung hat: Die goldene Weltkugel lässt die Schmach vergessen

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