10 Fakten zu Blade Runner

Willkommen in der Zukunft!

Willkommen in der Zukunft!

Am 6. Oktober startet ‚Blade Runner 2049‘ mit Harrison Ford und Ryan Gosling bei uns in den Kinos. 1982 spielte Harrison Ford schon einmal in einem Film namens ‚Blade Runner‘. Was man darüber wissen sollte, bevor man sich die ‚Blade Runner‘-Fortsetzung anschaut. Plus: Trailer und Facts zu ‚Blade Runner 2049‘.

,Blade Runner‘ – das Original

1982 kam Ridley Scotts ‚Blade Runner‘ ins Kino. Dabei handelt es sich um die Verfilmung des Romans ‚Träumen Androiden von elektrischen Schafen?‘ des Sci-Fi-Autors Philip K. Dick. Harrison Ford (‚Star Wars‘, ‚Indiana Jones‘) spielte den Cop Deckard, der in der damals noch eher fernen Zukunft von 2019 als „Blade Runner“ (eine Job-Bezeichnung) außer Kontrolle geratene Androiden (sie werden im Film Replikanten genannt) aufspüren und unschädlich machen soll. Dann allerdings verliebt er sich in eine Replikantin ...

Die Liebe macht Deckard vom Jäger zum Gejagten

1) Warum war ‚Blade Runner‘ 1982 kein Erfolg?

Der Film aus dem Jahr 1982 ist sicherlich einer der wegweisendsten des heutigen Starregisseurs. Aber: Der Streifen, der Elemente des Film noir übernimmt und eine Dystopie (eine fiktionale, in der Zukunft spielende Erzählung mit negativem Ausgang) entwirft, war bei Kritik und Publikum zunächst kein Erfolg und wurde erst mit der Zeit zum Kultfilm. Mit etwas über 26 Millionen Dollar spielte er zumindest in den Vereinigten Staaten nicht einmal die Produktionskosten wieder ein. Ein Grund für das schlechte Abschneiden war, dass gleichzeitig ‚E.T. – Der Außerirdische‘ in die Kinos kam und den Markt für Science-Fiction-Filme für Monate besetzt hielt.

Harrison Ford als Blade Runner Deckard

Düstere Stimmung in L.A.

2) Was ist Cyberpunk? Warum gilt ‚Blade Runner‘ als Wegbereiter dafür?

Der Film war für Regisseur Ridley Scott, der bis dato durch den Horrorfilm ‚Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt‘ (1979) bekannt war, der Motor für seine Hollywoodkarriere. ‚Blade Runner‘ wurde vor allem für das visuelle Design der (für uns heute sehr nahen) Zukunft gelobt und eröffnete die Ära des sogenannten Cyberpunk im Kino.

So sah damals die dystopische Zukunft aus

Cyberpunk ist nicht glänzend und steril-sauber, sondern düster und von Gewalt und Pessimismus geprägt. Entstanden in den 1980er-Jahren, spiegelt er die aufkommende Kritik an Kommerzialisierung und Urbanisierung wider. In dieser Dystopie werden die Staaten von großen Konzernen kontrolliert, die ihre Monopolmacht für ihre Zwecke missbrauchen, wodurch die (in entwickelten Ländern zuvor vorhandene) physische und ökonomische Sicherheit des Individuums verloren geht.

3) Was ist die zentrale Frage in ‚Blade Runner‘?

‚Blade Runner‘ ebnete damals den Weg für Science-Fiction-Filme, die mit ihrer Handlung ethische Fragen aufwarfen, etwa ob Androiden auch Menschen sind beziehungsweise wie wertvoll das Leben eines Androiden ist.

4) Warum sollte Harrison Ford eigentlich nicht in ‚Blade Runner‘ mitspielen?

Die Hauptrolle des Rick Deckard sollte ursprünglich von Dustin Hoffman gespielt werden, der die Figur allerdings anders auslegen wollte als Ridley Scott – und deswegen wieder ausstieg.

Seltsame Outfits und skurrile Typen

5) Was ist die skurrilste Behauptung von Ridley Scott?

Philip K. Dick starb im März 1982 und hatte vor seinem Tod keine Gelegenheit mehr, den fertigen Film zu sehen. In einer speziellen Vorführung hatte er allerdings die ersten 20 Minuten angeschaut; er soll davon äußerst beeindruckt gewesen sein. Sowohl Ridley Scott als auch Drehbuchautor David Webb Peoples behaupten, Dicks Romanvorlage nie gelesen zu haben.

Rutger Hauer war Roy Batty, der Anführer der abtrünnigen Nexus-6-Replikanten

6) Warum gab es so viel Ärger zwischen Harrison Ford und Regisseur Scott?

Harrison Ford und Regisseur Scott hatten während des Drehs keine gute Beziehung. Außerdem war Ford verärgert über die Voice-over-Aufnahmen, zu denen er nachträglich gezwungen worden war. Mit dem theatralischen Cut des Films war der Star ebenfalls ganz und gar nicht zufrieden. Ford weigerte sich danach jahrzehntelang, über ,Blade Runner‘ zu sprechen, bis er schließlich 2007 in einer Dokumentation auftrat und angab, sich sowohl mit Ridley Scott als auch mit dem fertigen Film versöhnt zu haben.

7) Ist Cop Deckard auch ein Replikant?

Der Director’s Cut stellt im Gegensatz zur Kino-Version die Frage, ob Rick Deckard nicht eventuell auch ein Replikant sein könnte. Der Film bietet verschiedene Szenen, anhand derer man diese Frage mit einem „Ja“ beantworten könnte. Dennoch ist bis heute nicht zu 100 Prozent geklärt, ob Deckard tatsächlich ein Replikant ist.

8) Wann spielt ‚Blade Runner‘?

Der erste Teil beginnt im November des Jahres 2019. Zum Glück ist die düstere Zukunftsvision nicht vollständig eingetreten – zumindest bis jetzt noch nicht :-)

9) Und hier setzt ‚Blade Runner 2049‘ an

Die Handlung der Fortsetzung setzt nun, wie der Titel nahelegt, 30 Jahre später ein. „Es ist alles viel komplizierter als früher“, sagt Officer K (Ryan Gosling), der als Mitglied des LAPD künstliche Menschen jagt. Und dabei auf eine üble Verschwörung stößt: Der findige Androiden-Hersteller Niander Wallace (Jared Leto) plant eine Revolution der Replikanten – auf Kosten der Menschheit. Ein ehemaliger Blade Runner namens – richtig – Rick Deckard könnte helfen, die Sache aufzuklären, gilt aber seit Jahren als verschwunden …

Im Jahr 2049 treffen Harrison Ford und Ryan Gosling aufeinander

10) Warum ist nicht Ridley Scott der Regisseur von ‚Blade Runner 2049‘?

Ridley Scott wollte eigentlich Regie führen, ihm kam aber ‚Alien: Covenant‘ dazwischen, daher verpflichtete er Denis Villeneuve.

‚Blade Runner 2049‘ - Trailer #1

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