‚Ben Hur‘: Die Stars sprechen über die Neufassung eines zeitlosen Filmklassikers

Jack Huston, Morgan Freeman und Toby Kebbell sprachen mit TV-MEDIA über das ‚Ben Hur‘-Remake

Jack Huston, Morgan Freeman und Toby Kebbell sprachen mit TV-MEDIA über das ‚Ben Hur‘-Remake

Das legendäre Monumentalepos ‚Ben Hur‘ (1959, mit Charlton Heston – 11 Oscars!) erfährt gerade ein Remake in den internationalen Kinos. Bereits im Vorfeld wurden die Kritiken laut, dass die Neuadaption solch eines epischen Werkes nie und nimmer mit dem Original mithalten kann – die Befürchtungen sollten sich bewahrheiten. Nichtsdestotrotz sprach unsere L.A.-Korrespondentin Evie Sullivan mit den Stars, und darüber, wie sie den Dreh erlebt haben.

Vielleicht war die Neufassung mit 100 Millionen Dollar schlichtweg unterbudgetiert? Wobei, anno 1959 hat es ja auch funktioniert – und seinerzeit betrug das Produktionsbudget „gerade einmal“ 15 Millionen. Dreieinhalb Stunden dauert der vielleicht monumentalste unter den Monumentalfilmen, 50.000 Statisten waren im Einsatz, dazu eine Million Requisiten. Vom legendären Wagenrennen ganz zu schweigen, das in den Cinecitta-Studios in Rom mit 78 Pferden inszeniert wurde! Auch 57 Jahre nach Erscheinen zählt ‚Ben Hur‘, mit Charlton Heston in der Titelrolle, zu den besten Filmen überhaupt. Was Timur Bekmambetovs 3D-Abklatsch nicht gerade von sich behaupten kann.

Remake vom Remake vom Remake des Originals

Verehrer des Klassikers mögen es für Blasphemie halten, solch einem Film ein Remake aufzudrücken, vergessen sollte man jedoch nicht, dass auch Regisseur William Wyler sein Meisterwerk nicht als Erstadaption betiteln durfte. Denn: Zuvor gab es 1925 einen eher weniger berühmten Stummfilm aus der Feder von Fred Niblo (heute gilt dieser Streifen als Klassiker des amerikanischen Silent Movie!) sowie einen Zwölf-Minüter von Sidney Olcott aus dem Jahr 1907.

Aus alt mach neu

Dass man sich auch 2016 an Lew Wallace’s 1880 erschienener Romanvorlage bedient, ist also durchaus legitim – ob der Versuch, einen der „besten Filme überhaupt“ ausstechen zu wollen, nötig war, ist eine andere Frage und grenzt eigentlich an Größenwahn. An der Geschichte selbst ändert sich freilich wenig, die großteils unbekannten Schauspieler machen ihre Sache zugegeben auch nicht schlecht, doch Regisseur Bekmambetov schafft es einfach nicht, dem zeitlosen Epos um Liebe, Verrat und Rache epische Wucht zu verleihen. Zudem wirkt diese zweistündige Fassung auf weite Strecken wie ein TV-Movie, und die allergrößte Enttäuschung stellt wohl das „CGI-Streitwagenrennen“ zum Schluss dar. Natürlich möchten wir niemandem den Gang ins Kino vermiesen, doch bei dieser ‚Ben Hur‘-Lightversion handelt es sich unserer Ansicht nach um einen Flop mit Ansage!

Da kann auch Morgan Freeman nichts mehr retten!

Aller Kritik zum Trot, sprach unsere L.A.-Korrespondentin Evie Sullivan mit den Stars des Films – ihre Video-Interviews gibt es hier zum Ansehen.

Der 33-jährige Jack Huston (‚Stolz und Vorurteil und Zombies‘) darf sich geehrt fühlen: Er tritt in die gigantischen Fußstapfen von Charlton Heston und übernimmt die Titelrolle des Judah Ben-Hur

Hollywood-Urgestein Morgan Freeman hat selbst schon in so manchem Klassiker mitgewirkt, das ‚Ben Hur‘-Angebot konnte aber selbst er anfangs nicht fassen. Leider kann auch sein Scheich Ildirim (Hugh Griffith verzichtete 1959 auf einen lächerlichen Dreadlock-Stil!) den Film nicht retten!

Auf Stephen Boyd folgt 2016 Toby Kebbell: Die Rolle des verräterischen Adoptivbruders Messala hat der 34-jährige Brite ganz solide hinbekommen

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