‚ES‘: So clowngruselig war die Österreich-Premiere

Die TV-MEDIA-Online-Redaktion traf Horrorclown Pennywise bei der Premiere von ‚ES‘ im Gartenbaukino

Die TV-MEDIA-Online-Redaktion traf Horrorclown Pennywise bei der Premiere von ‚ES‘ im Gartenbaukino

Im Rahmen des 8. /slash Filmfestivals wurde die Österreich-Premiere des bereits in den USA sehr erfolgreichen Remakes von Stephen Kings Kultklassiker ‚ES‘ gezeigt. Wir wollten uns vom Hype überzeugen und waren vor Ort – im altehrwürdigen Wiener Gartenbaukino – dabei. Was wir erlebten, hat unsere Erwartungen ziemlich übertroffen.

In Österreich startet ‚ES‘ von Regisseur Andres Muschietti offiziell erst am 29. September. TV-MEDIA hatte das Glück, schon bei der Vorpremiere des Horror-Remakes dabei zu sein. Grund dafür war der Start des 8. /slash Filmfestivals. (Tipp: Wir verlosen Kinotickets für das Festival, das noch bis 1. Oktober dauert!)

Als eingefleischte ‚ES‘-Fans waren die Erwartungen an den Film freilich hoch. Zwar gibt es bereits eine Verfilmung aus dem Jahr 1990 (man erinnert sich gerne an John Boy Walton alias Richard Thomas als Stotterer Bill und Tim Curry als archetypischen Horrorclown Pennywise), die ist heute aber nicht mehr wirklich zeitgemäß, und zaubert einem eher ein Lächeln ins Gesicht, als dass es einem die Nackenhaare aufstellt.

Noch bevor der Film begann, konnte man dank der großartigen Deko-Arbeit des /slash-Teams in die blutrünstige Atmosphäre von ‚ES‘ eintauchen.

‚ES‘ wurde im Rahmen des /slash Filmfestivals als Österreich-Premiere gezeigt, TV-MEDIA war dabei

Rote Luftballons, die aus Kanaldeckeln schweben, unheimlich-dunkle Geräusche und jede Menge schwarzgekleidete Horrorfilm-Fans sorgten noch vor dem ‚Film ab‘ für riesige Vorfreude auf den Gruselstreifen, der in den USA bereits ein riesiger Kassenschlager ist.

Schon draußen vor dem Kino war klar, wem dieser Abend gewidmet sein wird

Bis ins kleinste Detail hat Titel-Bösewicht Pennywise am Kinogelände sein Unwesen getrieben und Blut vergossen – sogar am WC und in den Waschräumen (oder vielleicht gerade dort?!).

ES war schon hier!

Auch am WC des Gartenbau-Kinos hat Pennywise seine Spuren hinterlassen

Den Grusel-Clown konnte man zusammen mit seiner Gang – verstörende Gestalten ohne Stimme, dafür in schrill-schrecklichen Outfits – vor Ort auch höchstpersönlich treffen.

Die TV-MEDIA Redakteure Angelika und Berni trafen einen gut gelaunten Pennywise – stilecht mit rotem Ballon

Clowns allüberall – die Veranstalter des /slash Filmfestivals bemühten sich um Horror-Atmosphäre!

Der kleine Georgie saß ganz allein in einem Eck des Kinofoyers – da haben wir ihm natürlich Gesellschaft geleistet

Und so hat uns der Film gefallen

Zur Geschichte muss man nicht viele Worte verlieren: Eine Gruppe Außenseiter-Teenies stellt sich ihren tiefsten Ängsten, die sich als albtraumhafter Clown manifestieren. Dabei müssen sie über sich selbst hinauswachsen, ansonsten droht ihnen der Tod.

Wie Regisseur Andres Muschietti an die Sache herangegangen ist, konnte man dank Facebook und Twitter schon während der Dreharbeiten verfolgen und die vorab veröffentlichten Trailer haben die Stimmung des Films superb eingefangen – ohne dabei bereits zu viel zu verraten.

ES 2017 - Trailer

Dennoch ist es doch noch einmal etwas anderes, leibhaftig im Kino zu sitzen und das fertige Werk zu bestaunen. Um niemanden zu spoilern, verraten wir an dieser Stelle lediglich, dass sich Muschietti nicht weit weg von der Original-Vorlage bewegt hat. Was dazu führt, dass man nach sehr kurzer Zeit schon wieder voll und ganz in Derry, Maine, zuhause ist.

Großartig: Die Kids und Bill Skarsgard als Pennywise

Viel Gespür für das Buch von Stephen King hat man auch beim Casting der Kids bewiesen: Der Losers-Club ist auch im Jahr 2017 perfekt besetzt. Besonders gut gefallen haben Jeremy Ray Taylor als pummeliger Ben und Sophia Lillis als Rotschopf Beverly. Auch Finn Wolfhard aus ‚Stranger Things‘ bewies jede Menge Schauspieltalent, wobei seine Schmähs streckenweise etwas zu viel werden (wofür Wolfhard persönlich nichts kann, die Rolle des Ritchie ist und bleibt einfach eine etwas nervige).

Der Losers-Club auf Highridern und sonstigen Drahteseln der 80er Jahre

Das perfekt gecastete ‚ES‘-Team, vorne rechts Sophia Lillis

Bill Skarsgard sind die Schuhe von Tim Curry in keiner Weise zu groß. Zwar hat er nur recht wenig Screentime, die Szenen mit ihm sind dafür umso großartiger! Skarsgards markante Gesichtszüge waren die Basis für seine Maske, diese wurden zudem zusätzlich betont und nicht absichtlich überschminkt. Ebenso sein schreckliches Lachen aus Kindertagen, durfte er in der Pennywise-Rolle behalten – was beim Zuschauer dazu führt, dass der Clown tatsächlich authentisch-furchtbar wirkt.

Dieser Clown macht seinen Job gut!

Fazit: Old School-Grusler, den man gesehen haben muss

‚ES‘ hat in Österreich keine Jugendfreigabe bekommen – was dem deutschen FSK 18 gleichkommt – und das zu Recht: Blut spritzt, Gliedmaßen werden abgetrennt, Übersinnlich-Grausliches geschieht am laufenden Band – und trotzdem ist der Film durchaus auch für zart besaitete Zuseher erträglich. Wir gehören sicherlich nicht zu den mutigsten und abgebrühtesten Horrorfilm-Fans, dennoch hat uns ‚ES‘ in der Nacht nach der Premiere nicht den Schlaf geraubt. Wer den bislang besten Horrorfilm der laufenden Kinosaison sehen möchte, hat unsere wärmste Empfehlung.

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