Im Überblick: Die Preisträger der diesjährigen Diagonale

Im Überblick: Die Preisträger der diesjährigen Diagonale

Vergangenes Wochenende ging in Graz die Diagonale über die Bühne. Wir listen Ihnen die Gewinner der diesjährigen Ausgabe des Filmfestivals auf!

Von 28. März bis 2. April fand die 20. Ausgabe der Diagonale im Grazer Orpheum statt. Zum Jubiläum präsentierte sich das Filmfestival selbstbewusst als etablierter Ort der Begegnung mit vielfältigem Filmschaffen. Bei der Preisverleihung am 1. April konnte auch ein gewisser Trend festgestellt werden, denn die Arbeiten der jungen Filmemacher sorgten mit frischer Sensibilität und Lust an neuen Erzählweisen für den stärksten Nachhall.

Großer Preis an ‚Die Liebhaberin‘

Einer davon ist Lukas Valenta Rinner, der mit seinem zweiten Spielfilm ‚Die Liebhaberin‘ sogleich auch den großen Diagonale-Preis des Landes Steiermark (21.000 Euro) einheimste. Der 32-jährige Salzburger Regisseur, der in Spanien und Argentinien ausgebildet wurde, überzeugte die Jury mit seiner lakonischen Gesellschaftsparabel, in der sich eine Hausangestellte (Iride Mockert) in Buenos Aires einer Gruppe Nudisten anschließt.

„Nahezu ohne Dialog, in langen, präzise komponierten Einstellungen erschließen sich der Protagonistin – und mit ihr dem Publikum – zwei durch einen Elektrozaun getrennte Welten: eine vorstädtische ‚Gated Community’ für Reiche und die vermeintliche Idylle einer benachbarten Nudistenkolonie. Die Liebhaberin von Lukas Valenta Rinner ist sowohl Gesellschaftsparabel als auch schwarze Komödie“, urteilte das Experten-Trio Julia Drack, Michael Loebenstein und Holger Stern.

‚Die Liebhaberin‘ (Trailer)

Preiswürdiges Porträt der Eltern und ‚Pferdebusen‘

Der große Diagonale-Preis für beste Doku (21.000 Euro) geht an Ivette Löckers verwundbares Elternporträt ‚Was uns bindet‘ und berichtet aus der Perspektive der Tochter von der gescheiterten Beziehung der Eltern. Löcker schafft es dabei hervorragend, Nähe mit der nötigen Distanz zu verbinden, um in ihre Familienaufstellung Komik und Tragik gleichermaßen einfließen zu lassen.

Als bester innovativer Film (9000 Euro) wurde Katrina Daschners vergnügliche Erotik-Fantasie ‚Pferdebusen‘ prämiert. Daschner befühlt Oberflächen und sucht sie nach ihrem Lustgewinn ab. Das beginnt bei der Leinwand, die sich in einen flirrenden Vorhang verwandelt, oder dem Fell eines Pferdes, dessen Mähne locker über ein glühendes Auge fällt. Schließlich schmiegt sich – gemäß dem Titel – eine nackte Brust in den Sattel.

TV-MEDIA Jungstar gewinnt Schauspielpreis!

Die mit jeweils 3.000 Euro dotierten Schauspielpreise gingen an Philipp Hochmair für seinen Part des Andreas in Händl Klaus’ homosexuellen Beziehungsdrama ‚Kater‘, sowie an die 29-jährige Verena Altenberger. Die Gewinnerin der TV-MEDIA Jungstarwahl 2015 spielt in der autobiografisch geprägten Produktion ‚Die beste aller Welten‘ (von Regisseur und Drehbuchautor Adrian Goiginger) eine heroinkranke Mutter, die sich trotz Abhängigkeit bemüht, für ihr Kind da zu sein. Auch beim besten Szenenbild konnte ‚Die beste aller Welten‘ reüssieren und sich Veronika Merlin über die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung freuen.

‚Die beste aller Welten‘ (Trailer)

In der Kategorie „Bester Kurzspielfilm“ (5000 Euro) gab es für Clara Sterns Werk ‚Mathias‘ viel Applaus. Die Oberwarterin Kristina Schranz lieferte mit ‚Spielfeld‘ den besten Kurzdokumentarfilm ab, Jungregisseur Santiago Rodriguez Duran gewann mit dem besten Nachwuchsfilm ‚Revolucion Solar‘ – beide Preisträger freuen sich jeweils über 4000 Euro.

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