‚Billionaire Boys Club‘: Neuer Kevin-Spacey-Film spielt nur 126 Dollar ein!

‚Billionaire Boys Club‘: Neuer Kevin-Spacey-Film spielt nur 126 Dollar ein!

Der neue Film mit dem wegen sexueller Belästigung in Ungnade gefallenen Oscarpreisträger floppt gewaltig an den amerikanischen Kinokassen.

Auch wenn der mediale Trubel um die MeToo-Bewegung momentan etwas abgeklungen ist, dürfen sich zwei der angeklagten Ex-Hollywood-Größen wohl keine Rückkehr ins Filmbiz mehr erhoffen: zum einen der 66-jährige Produzent Harvey Weinstein, dem mehr als hundert Frauen sexuelle Belästigung und/oder Vergewaltigung vorwerfen, und zum anderen Oscarpreisträger Kevin Spacey (‚American Beauty‘), der vor über 30 Jahren einen 14-Jährigen belästigt haben soll (TV-MEDIA berichtete).

Letzterer wurde daraufhin nicht nur aus der ehemaligen Netflix-Hitserie ‚House of Cards‘ geworfen (TV-MEDIA berichtete), sondern auch aus Ridley Scotts ‚All the Money in the World‘ verbannt und durch Christopher Plummer ersetzt (TV-MEDIA berichtete).

Armutszeugnis für Ex-Oscarpreisträger

Noch bevor die Vorwürfe gegen Spacey publik wurden, hatte der 59-Jährige den Film ‚Billionaire Boys Club‘ abgedreht. Dieser wurde in Amerika nun veröffentlicht, nachdem die Filmvertriebsfirma Vertical Entertainment im Juni mitgeteilt hatte, dass er darin „nur eine kleine Nebenrolle“ übernommen habe. Neben Spacey spielen in dem Film (mit dem in diesem Zusammenhang womöglich am schlechtesten gewählten Titel der Filmgeschichte) unter anderen Taron Egerton (‚Kingsman‘), Ansel Elgort (‚Baby Driver‘) und Emma Roberts (‚Nerve‘) mit.

Nachdem der Streifen bereits letzten Monat als Video on Demand erschien, haben sich sage und schreibe elf Kinos dazu „erbarmt“, den Film auf der großen Leinwand zu zeigen. Das Ergebnis: das mit 126 Dollar am ersten Tag womöglich schlechteste Einspielergebnis der amerikanischen Filmgeschichte! In drei Tagen lukrierte der Film immerhin 618 Dollar – was bei einem Produktionsbudget von 13 Millionen Dollar dennoch ein ziemlicher Flop ist. Ein ähnlich miserables Schicksal erlitt Shia LaBeoufs Kriegsfilm ‚Man Down‘, der im April vergangenen Jahres nur ein Kinoticket (um 7 Pfund!) in ganz England erlöste (TV-MEDIA berichtete).

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