Andy Borg is back!

Er ist zurück: Andy Borg macht wieder eine Schlagershow!

Er ist zurück: Andy Borg macht wieder eine Schlagershow!

Zwei Jahre nach seinem Musikantenstadl-Abschied will es der Schlagerstar noch einmal wissen, diesmal bei ATV. Wir sprachen mit Andy Borg über seine neue Show ‚Beim Andy‘. Start: 12. November 21.20 Uhr!

Es war kein freiwilliger Abschied. Andy Borg musste den ‚Musikantenstadl‘ im Herbst 2015 an die junge Garde abgeben. Seither ist es ruhig geworden um den gebürtigen Wiener, zumindest was die große TV-Bühne betrifft. Immerhin war der ‚Musikantenstadl‘ bis zu seinem Aus (es folgte die ‚Stadlshow‘, die nach zwei Ausgaben mangels Zuschauern auf den ‚Silvesterstadl‘ reduziert wurde) die längstdienende Show im deutschsprachigen Raum und hatte ein treues Fanpublikum. Sein RTL-Ausflug 2016 zu Schwiegertochter gesucht blieb eine zweimalige Ausnahme. - Jetzt schlüpft Borg wieder in seine Paraderolle: als Präsentator einer Schlagershow bei ATV.

Die Stoakogler pfeifen für Andy Borg auf ihr Pensionistendasein und treten wieder auf

‚Beim Andy‘ ist eine abgespeckte Variante des Musikantenstadl - nach selbem Rezept: Holzstadel, Zuschauer, Bühne, Schlagerstars, Schmähs, Blödelei -und Andy Borg. Nur der Sendeplatz ist ein anderer: Am starken Sonntagabend übernimmt er - vorerst einmalig - den ‚Hubert & Staller‘-Slot bei ATV. Warum er bei Altbewährtem blieb, erzählt Andy Borg an seinem 57. Geburtstag im TV-MEDIA-Talk.

„Jeder hat gleich zugesagt“ – Andy Borg im Gespräch über seine neue Show

TV-MEDIA: Zwei Jahre nach Ihrem Musikantenstadl-Abschied geben Sie Ihr TV-Show-Comeback. Warum ausgerechnet jetzt?
Andy Borg: Es ist Herbst, eine gute Fernsehjahreszeit, ATV hat uns diesen Platz angeboten - und wir waren Feuer und Flamme.

TV-MEDIA: Was war vorher da: der Sendeplatz oder die Idee zur Show?

Andy Borg: Die Idee zur Show. Ich bin ja kein Produzent, Autor oder Programmentwickler, wie es Karl Moik war. Ich hab mir viele Angebote angehört, bei 99,99 Prozent hab ich die Nase gerümpft, weil ich mich damit nicht wohlgefühlt habe. Ich hab darauf gewartet, dass die Idee verstanden wird, für die ich und viele volkstümliche Künstler mit mir einstehen. Irgendwann hat Mucky Degn von Degn Film angerufen und gesagt: „Ich glaub das alles nicht, es gibt ein Publikum für das, was du machen willst. Lass uns was machen!“ Und dann haben wir was gemacht. Natürlich zunächst unter Ausschluss der Öffentlichkeit, aber dennoch haben viele langjährige Kollegen Wind davon bekommen, die wollten alle mitmachen, auch hinter den Kulissen

TV-MEDIA: Stoakogler, Marc Pircher und Co: Nach welchen Kriterien haben Sie die Gäste ausgewählt?
Andy Borg: In den 35 Jahren, in denen ich singe, hab ich so viele Menschen kennengelernt. Ich hab mir diese Liste genommen und von oben nach unten abtelefoniert. Es war total komisch für mich, weil das hab ich in der Stadlzeit nicht gemacht, Leute anhauen. Aber jeder hat gleich zugesagt. Es war beängstigend einfach (lacht) !

Die jungen Zillertaler – Freunde, auf die sich Andy Borg verlassen kann

TV-MEDIA: Das Konzept ist sehr stadlnah. Gab's keine Überlegungen, es anders zu machen?
Andy Borg: Das wäre dann nicht mehr ich. Wir sind ganz bewusst noch näher ans Publikum herangerückt, das war mein Wunsch. Wir feiern so, wie ich mit Freunden feiern würde: ‚Beim Andy‘. Kollegen mögen damit anders umgehen, für manche ist ein Hit ein Schatten, der auf einen fällt. Ich bin froh drüber, dass ich in einer Schublade bin und überhaupt eine habe. - Ich bin zufrieden. Wenn die Show genug Menschen interessiert, dann reden wir über die Zukunft.

TV-MEDIA: Sie haben die Stoakogler, die eigentlich seit 2011 in Pension sind, engagieren können. Das haben Sie mit „Ein Ritterschlag für mich“ quittiert. Klingt da Genugtuung mit, weil Sie doch vom Musikantenstadl geschasst wurden, der dann in seiner verjüngten Version nicht funktionierte?
Andy Borg: Genugtuung ist übertrieben. Schadenfreude kommt nicht auf. Ich sitze ja auch auf diesem Ast...Und wie sehr sich die Schlagerfuzzis, ich bin ja auch einer, Musiksendungen wie diese wünschen und dafür auch zusammenhalten - das zeigt so eine Zusage wie die von den Stoakoglern. Ob die Zuschauer einschalten oder nicht, das allein zählt. Und das ist das Maß, mit dem wir uns alle messen lassen.

Programmtipp: ‚Beim Andy‘ am 12. November um 21.20 Uhr auf ATV

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