Alles Gute, Al Pacino: Das ist sein Leben in Filmrollen!

Hollywood-Star Al Pacino (hier zu sehen in einer seiner Paraderollen in ‚Scarface‘) feierte seinen 76. Geburtstag

Hollywood-Star Al Pacino (hier zu sehen in einer seiner Paraderollen in ‚Scarface‘) feierte seinen 76. Geburtstag

Hollywood-Star Al Pacino feierte am 25. April seinen 76. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und haben sein bisheriges Leben anhand seiner besten Film- und Fernsehrollen von 1969 bis 2016 Revue passieren lassen!

Wenn man an Al Pacino denkt, schießen – und das meinen wir an dieser Stelle ausnahmsweise wörtlich – einem unweigerlich die wohl kultigsten Gangsterfilme und Krimithriller Amerikas in den Kopf. Über ‚Der Pate‘, ‚Serpico‘ und ‚Hundstage‘ hin zu ‚Heat‘, ‚Donnie Brasco‘ und natürlich ‚Scarface‘. Sie alle verdanken ihren Erfolg zum Großteil einer Person: Charakterdarsteller Al Pacino, der neben Robert De Niro wohl wie kein anderer stellvertretend für ein gesamtes Genre steht.

Vom Kartenabreißer zum gefeierten Kinostar!

Der in Manhattan, New York geborene und dort lebende Alfredo James Pacino (so sein bürgerlicher Name) ist Sohn eines Sizilianers und einer aus Italien emigrierten Amerikanerin. Schon früh machte er Bekanntschaft mit dem Filmbusiness, jedoch nicht, wie Sie es vielleicht erwarten: Mit 17 Jahren nämlich wurde er der Schule verwiesen, ging fortan auf die Manhattan School of Performing Arts und arbeitete nebenbei als Kartenabreißer in kleinen Theatern. Nach dem Abschluss am Lee Strasberg Theatre and Film Institute begann er seine Schauspielkarriere. 1969 wirkte er in seiner ersten Hollywood-Produktion ‚Ich, Natalie‘ mit. 1971 erhielt er eine Rolle neben Kitty Winn im ‚Panik im Needle Park‘, die ihm den Weg für die Rolle des Michael Corleone in Francis Ford Coppolas ‚Der Pate‘ (1972) ebnete und ihm 1973 gar seine erste Oscar-Nominierung einbrachte!

Wussten Sie, dass Al Pacino die männliche Hauptrolle in ‚Pretty Woman‘ an der Seite von Julia Roberts ablehnte?

Wussten Sie, dass Al Pacino die männliche Hauptrolle in ‚Pretty Woman‘ an der Seite von Julia Roberts ablehnte?

Pacino hätte in ‚Pretty Woman‘ die männliche Hauptrolle spielen sollen!

Es folgte ‚Hundstage‘ (1975), danach wurde es ruhig um ihn. Erst Anfang der 80er machte er durch seine Paraderolle in Brian De Palmas ‚Scarface‘ (1983) wieder auf sich aufmerksam – es folgte Anfang der 90er ‚Der Pate II‘ sowie der Thriller ‚Heat‘ (1995) zusammen mit Robert De Niro. Etwa zu dieser Zeit feierte ein Film aus einem gänzlich anderen Genre große Erfolge, die Hauptrolle neben Julia Roberts in ‚Pretty Woman‘ lehnte Pacino übrigens ab, Richard Gere war nur die zweite Wahl.

Bekannt wurde Al Pacino nicht nur durch seine starken Rollen, sondern auch sein exaltiertes Schauspielen. Während er beispielsweise in den 70ern als Mafiaburschi Michael Corleone (‚Der Pate‘) noch zurückhaltend war, änderte er seine Darstellungen in Filmen wie ‚Scarface‘, den ‚Pate‘-Nachfolgern und ‚Im Auftrag des Teufels' (1997) drastisch – Kritiker sagen ihm oft auch „Overacting“ nach.

Ein filmisches Leben in Bildern

Neben seiner Karriere als Filmschauspieler verschlägt es den Herrn auch immer wieder ans Theater (‚Does A Tiger Wear A Necktie?‘) und er versucht sich als Regisseur (‚Looking for Richard‘) und Produzent. Auch in TV-Serien ist Pacino zu sehen: Seine Darstellung des AIDS-kranken Schwulenhassers Roy Cohn in der Miniserie ‚Engel in Amerika‘ (2003) brachte ihm zahlreiche Preise ein (u. a. war er 2003 für einen Golden Globe als „Bester Schauspieler in einer Miniserie“ nominiert, den Emmy als „Bester Lead Actor in einer Miniserie" staubte er sogar ab!) und wurde von der Kritik hoch gelobt. Al Pacino war nie verheiratet, er hat jedoch drei Kinder (eine Tochter mit Jan Tarrant und Zwillinge – Tochter und Sohn – mit Beverly D’Angelo).

Wir sagen für die bisherigen Filme einmal DANKE und widmen dem Hollywood-Star an dieser Stelle eine würdige Slideshow, die sein filmisches Schaffen zusammenfasst. Lange warten müssen Fans übrigens nicht, wenn sie sich ein Wiedersehen mit Pacino wünschen: ‚Misconduct‘ mit Josh Duhamel und Anthony Hopkins erschien in Amerika im Februar on demand und wird auch im deutschsprachigen Raum noch heuer zu bestaunen sein!

Ich, Natalie (1969)

Pacinos ersten Gehversuch in Hollywood können Sie in voller Länge auf YouTube genießen – klicken Sie auf den Link, viel Spaß!

Der Pate I-III (1972-1990)

Als Sohn des Paten (Marlon Brando) war Al Pacino Anfang der 70er noch etwas zurückhaltend – ab Teil zwei (von diesem stammt das Szenenbild) dreht Michael Corleone auf!

Top Storys
Hallelujah: Preacher kommt ab 22. Mai zurück ins Fernsehen!

Serienplaner für Free- und Pay-TV

Auf diese Staffelstarts können sich Serienjunkies freuen!

Top Storys
V for Vendetta gibt’s jetzt auf Netflix

STREAMINGPLANER: Filme, Dokus, Anime & Co auf Netflix,

Cooles Kinoprogramm für zuhause – als praktische Liste

Top Storys
Bei manchen Filmtiteln haben die Übersetzer ordentlich danebengegriffen – viel Spaß mit unserer „Worst-of“-Liste!

Eingedeutscht: Wenn übersetzte Filmtitel daneben gehen!

Wenn Filmperlen auf Grund ihres Titels plötzlich zur Lachnummer werden

Videos
Blaues Wunder für Österreich: Die Steirerin Pænda geht mit dem Song Limits ins Rennen – ihren Auftritt mit der Startnummer 9 sehen Sie am 16. Mai

Eurovision Song Contest 2019: Alle Songs und Termine im Überblick

Wer wann singt! PLUS: Ihre persönlichen Wertungsbögen zum Download!

Top Storys
Robert De Niro in Kombination mit Regisseur Martin Scorsese (Casino) ist ein Garant für etliche F-Bomben!

Diese 23 Filme strapazieren das F-Wort gewaltig über!

Martin Scorsese als „Fuck“-Spitzenreiter? Fast kein Regisseur benutzt das F-Wort öfter!

Top Storys
Vikings basiert lose auf der Geschichte des legendären Wikingers Ragnar Lodbrok

Die besten britischen Romance-, Drama- und Historyserien

Die ergreifendsten, spannendsten und dramatischten britischen Serien auf Netflix- und Amazon Prime