‚Akte X‘: 13 mysteriöse Fakten, die Sie überraschen werden

Von 1993 bis 2002 ermittelten Scully und ‚Spooky‘ Mulder erstmals – erfolgreich, wie fünf Golden Globes und 16 Emmys beweisen

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Noch bevor Akte X am 4. Februar 2015 wieder im TV (ORF eins, 20:15) startet, hat viele Fans von damals bereits die Nostalgie gepackt. Immerhin: Seit der Ausstrahlung der letzten Folge (2002) sind 13 Jahre vergangen. Wir haben ein bisschen in der Vergangenheit gegraben und sind dabei auf gut gehütete Geheimnisse und unbekannte gestoßen, quasi die Akte X der X-Files.

Obwohl die ersten Kritiken zur neu belebten Akte X-Serie nicht vor lauter Begeisterung überschäumen: Wir möchten trotzdem glauben. Bis wir uns bei der Ausstrahlung der ersten Folge der 10. Staffel am 4. Februar 2015 (ORF eins, 20:15) eine eigene Meinung bilden können, ist es ja noch ein Weilchen hin. Zeit genug also, um sich ein paar Fakten zur Kultserie ins Gedächtnis zu rufen bzw. bis dato Unbekanntes zu entdecken.
Hier also zur Wiederkehr nach 13 Jahren 13 mysteriöse Fakten zu Akte X mit Dana Scully (Gillian Anderson) und Fox ‚Spooky‘ Mulder (David Duchovny):

1. Das verschwundene Poster

In Mulders Büro hängt das legendäre UFO-Poster mit dem Claim „I want to believe“. Es verschwand während der Dreharbeiten aber ständig. Grund: Immer wieder ließ es jemand vom Set mitgehen.

Wer hätte das Original Set-Poster nicht gerne daheim?

2. Der nichtrauchende Raucher

Wann immer der „Raucher“ pafft, handelt es sich nicht um richtige Zigaretten. William Bruce Davis hatte nämlich schon vor den X-Files-Dreharbeiten aufgehört zu rauchen. Was er sich reinzieht, sind Kräuterzigaretten. Übrigens: Auf seinem Feuerzeug ist der Schriftzug „TRUST NO ONE“ eingraviert. Aber dazu später.

Von wegen Krebspatient - der Raucher raucht nur Kräuterzigaretten

3. Die rätselhafte FBI-Agentin

Für den Charakter von Scully ließ sich Chris Carter von Clarice Starling (man erinnere sich an Jodie Foster und Anthony Hopkins) aus ‚Schweigen der Lämmer‘ inspiriert. Als Jahre später eine Fortsetzung des Films gedreht wurde und Foster nicht mehr zur Verfügung stand, wurde Anderson gefragt. Sie durft die Rolle aber wegen einer Klausel in ihrem Vertrag mit ‚Akte X‘ nicht annehmen. Und: Dana Scully wurde nach dem legendären L.A. Dodgers Sport- und Chris Carters Lieblingskommentator Vin Scully benannt.

Wenn man's weiß, sieht man die Ähnlichkeit auf einen Blick

4. Verborgene Familiengeheimnisse

Scullys Vater und der Mann, von dem Mulder glaubte, er sei sein Vater heißen beide William. Mulders tatsächlicher Vater („der Krebspatient“ aka „der Raucher“) wird von William B. Davis gespielt. Zuguterletzt heißt der Sohn von Scully und Mulder ebenfalls William. Soviel zum ersten Teil der Familien-Mysterien.
Teil zwei der Rätsel um die Familienbande: Beide Stars, Duchovny und Anderson, führten bei verschiedenen Episoden Regie. Duchovny schrieb Drehbücher bzw. Geschichten für gleich acht Folgen. Sein Bruder (siehe unten) Danny Duchovny ist in zwei Episoden zu sehen. Gillian Andersons Schwester Zoe spielte Dana Scully im Teenager-Alter.

Die Duchovny-Brüder David und Danny

5. Die unsichtbare Kiste

Gillian Anderson stand bei den Dreharbeiten die meiste Zeit auf einer Kiste. Der Grund ist nicht ganz so unheimlich: Die Schauspielerin misst nur knapp 1,60 m und ist damit an die 25 cm kleiner als ihr Serienpartner.

Der Größenunterschied verlangte ungewöhnliche Mittel

6. Scullys schrecklicher Schmaus

Sie glauben Maden-Prüfungen, Spinnen-Tests etc sind eine Erfindung der 200er-Jahre? Falsch. Lange vor ‚Dschungelcamp‘, ‚Survivor‘ und ‚Fear Factor‘ nahm Gillian Anderson für die Folge ‚Humbug‘ (1995) eine lebendige Grille in den Mund. Allerdings hat sie sie am Ende der Szene wieder ausgespuckt. Zu sehen hier.

Ekel-Szenen in ‚Survivor‘, ‚Dschungelcamp‘ & Co: Alles Schnee von gestern

7. Das Passwort-Orakel

Sie erinnern sich an die Gravur im Feuerzeug des Rauchers? Fox Mulder ist ja bekannt als großer Anhänger verschiedener Verschwörungstheorien. Kein Wunder also, dass das Passwort für seinen Computer „trustno1“ (dt. "Traue niemandem") lautet. Übrigens gilt David Duchovny im wahren Leben als Realist (obwohl sein Name auf Russisch „spirituell“ bedeutet), wohingegen Gillian Anderson sich für Esotherisches erwärmen kann.

Wie viele User verwenden wohl Moulders Passwort?

8. Doppeltes Zahlenrätsel

Agent Mulders Handynummer in der Serie ist 555-0199. Dieselbe Nummer wird von Lester Burnham (Kevin Spacey) in ‚American Beauty‘ verwendet und von Al Pacino in ‚Der Insider‘. Mehr Nummern gefällig? Zwei Zahlen, die ständig in ‚Akte X‘ vorkommen sind 1013 und 1121. Hintergrund: Der 13. Oktober ist Chris Carters Geburtstag, der 21. November jener seiner Frau.

‚The Insider‘: Auch hier klingelte es unter 555-0199

9. Der glatzköpfige Wiedergänger

Was bitte hat Homer J. Simpson mit ‚Akte X‘ zu tun? Also: In der Folge ‚Der Anfang‘ (Staffel 6, Episode 1) betritt ein Arbeiter den Kontrollraum. Dort sitzt ein schlafender, glatzköpfiger Mann am Steuerpult. Sein Kollege begrüßt ihn als „Homer“. Eindeutiger könnte die Referenz nicht sein. Vice versa gibt es übrigens auch einen Auftritt von Scully und Mulder in der Simpsons-Folge ‚Die Akte Springfield‘.

Nicht nur in Springfields Kernkraftwerk gibt es einen Homer

10. Englische Echos

Man hört es vielleicht nicht gleich, aber die Titelmusik von Akte X basiert auf einem Song der britischen Indie-Rockband „The Smiths“. Gegen Ende von „How soon is now?“ pfeift Morrissey – und dieses Pfeifen inspirierte Mark Snow zum Titelthema. Nicht ohne Grund, denn als Chris Carter die Musik bei Snow bestellte, gab er ihm den Smiths-Song mit auf den Weg. Der spezielle X-Files-Sound hingegegen basiert auf einem Zufall: Komponist Mark Snow drückte unabsichtlich mit dem Ellbogen auf die Echo-Taste seines Keyboards. Das Ergebnis gefiel ihm so gut, dass er das Titelthema um den Effekt herum schrieb.

Mark Snow bekam von Chris Carter eine Smiths-Platte mit auf den künstlerischen Weg

11. Der Autor der vergessenen Bücher

Sie kennen und schätzen Vince Gilligan im Zusammenhang mit ‚Breaking Bad‘? Dann sollten sie wissen, dass der Schöpfer von Walt und Jesse seinen Durchbruch mit ‚Akte X‘ hatte. Aus einem eingesendeten Skript (Gilligan war Fan der Serie) wurde die Folge ‚Soft Light‘ aus Staffel 2. Insgesamt schrieb Gilligan an den Büchern zu 26 "Akte X"-Episoden mit.

‚Breaking Bad‘ ist nicht das erste Meisterwerk von Vince Gilligan

12. Die Geburt des Geisterschiffs

Gillian Anderson brachte während der zweiten Staffel ihre Tochter Piper Maru zur Welt. Die 15. Folge der 3. Staffel (‚Der Feind, Teil 1‘), trägt im englischen Original den Namen von Andersons Tochter. In ‚Akte X‘ ist die ‚Piper Maru‘ ist ein französischen Rettungsschiff, auf dem allerhand unerklärliche Dinge passieren.

Gillian Anderson mit ihrer Tochter Piper Maru

13. Die blaue Bestie

Nich nur Duchovnys Bruder, sondern auch sein Hund „Blue“ ist in ‚Akte X' zu sehen. Im folgenden Video interviewt Duchovny den Vierbeiner zur eben gedrehten Folge:

David Duchovny interviewt seinen Hund Blue, der in einer Akte X-Folge mitgespielt hat

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