Diese 8 rasanten Fakten zur ‚Fast & Furious‘-Reihe sind sogar für viele Fans neu

Der neue Trailer zum kommenden achten Teil der Racer-Reihe war für uns Anlass, für Sie acht rasante Fakten zur ‚Fast & Furious‘-Reihe auszugraben

Der neue Trailer zum kommenden achten Teil der Racer-Reihe war für uns Anlass, für Sie acht rasante Fakten zur ‚Fast & Furious‘-Reihe auszugraben

Man mag es kaum glauben, aber die ‚Fast & Furious‘-Streifen befinden sich unter den Top-10 der erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten. Obwohl in den bisher sieben Teilen oftmals die physikalischen Gesetze außer Kraft gesetzt wurden und die schauspielerischen Höchstleistungen auf eine Briefmarke passen, erfreut sich das Franchise seit nunmehr 15 Jahren enorm hoher Beliebtheit beim Publikum – und bekam durch den Tod von Hauptdarsteller Paul Walker noch einen ungewollten PR-Push. In den nächsten Jahren erwarten uns noch mindestens drei Ableger, der nächste kommt schon im April 2017. Anlass für uns, die Racer-Saga etwas genauer zu betrachten und acht rasante Fakten aufzudecken, die Sie wahrscheinlich noch nicht kannten!

Quietschende Reifen, rauchende Motoren, verführerische Frauen und jede Menge muskelbepackte Typen – das ist das Erfolgsrezept der ‚Fast & Furious‘-Reihe. So hohl die bisher sieben Teile der Action-Saga auch sind, beim Publikum kommen Dom Toretto (Vin Diesel) und Brian O'Conner (Paul Walker) super an. Rasch wurde die Racer-Reihe zu einer der erfolgreichsten ganz Hollywoods (um genau zu sein, handelt es sich um das neunterfolgreichste Film-Franchise – direkt nach den ‚X-Men‘ und ‚Spider-Man‘ – mit einem weltweiten Gesamteinspielergebnis von rund 3,9 Milliarden US-Dollar!) und die Fans bekommen auch in den nächsten Jahren ordentlichen Nachschlag serviert.

Nächstes Jahr wird Vin Diesel zum Bösewicht!

Wie Aushängeschild Vin Diesel nach dem überraschenden Tod von Co-Star Paul Walker im Jahr 2013 nämlich verlautbarte, wird er das Franchise in seinem Sinne fortführen und weitere Teile verwirklichen. (TV-MEDIA berichtete.) An seinen Versprechen hält der Actionstar fest: Vor wenigen Tagen wurde der erste Trailer zum achten Teil der Reihe veröffentlicht. Der Film wird den Titel ‚The Fate of the Furious‘ tragen und wohl für frischen Wind in der Geschichte sorgen. Allem Anschein nach wechselt Diesel darin nämlich die Seiten, wird zum neuen Bösewicht und stellt sich gegen seine ehemalige Crew rund um Michelle Rodriguez und Dwayne Johnson. Der Streifen soll voraussichtlich am 13. April 2017 in den österreichischen Kinos anlaufen. Hier schon einmal ein kleiner Vorgeschmack.

‚Fast & Furious 8‘ - Official Trailer

Wussten Sie eigentlich, dass …

Wir haben uns durch das Internet gewühlt und anlässlich des bevorstehenden Action-Spektakels acht Fakten für Sie ausgegraben, die Sie womöglich noch nicht kannten. Egal, ob Sie ein Fan der ‚Fast & Furious‘-Filme sind oder einfach gerne mit unnützem Filmwissen beim nächsten Kaffeekränzchen angeben möchten, bei dieser Liste werden alle fündig.

1. Inspiriert von einer wahren Geschichte

Ein Artikel über illegale Straßenrennen inspirierte zur Umsetzung von ‚The Fast and the Furious‘

Ein Artikel über illegale Straßenrennen inspirierte zur Umsetzung von ‚The Fast and the Furious‘

Im Mai 1998 veröffentlichte das Vibe Magazine den Artikel ‚Racer X‘. Die Geschichte des Redakteurs Kenneth Li erzählte vom illegalen Straßenrennfahren in Queens, New York, und fokussierte sich auf den damaligen Rennkönig Rafael ‚Racer X‘ Estevez, der mit seinem schwarzen Nissan 300ZX für Aufsehen in der Szene sorgte. Aus dem reißerischen Beitrag zu diesem spannenden wie gefährlichen Untergrundsport entstand 2001 schließlich ‚The Fast and the Furious‘.

Fun-Fakt: Der Film gilt als inoffizielles Remake von ‚Gefährliche Brandung‘ (mit Patrick Swayze und Keanu Reeves). In der Szene, wo sich Dom und Brian zum Essen treffen, wird darauf auch eine Anspielung gemacht: Das Restaurant Neptune’s Net befindet sich an derselben Stelle, wo auch das Restaurant aus ‚Gefährliche Brandung‘ stand, in dem Tyler (Lori Petty) arbeitet.

2. Vin Diesel verzichtete auf 25 Mio. Dollar Gage

Statt im zweiten Sequel mitzuwirken, realisierten Hauptdarsteller Vin Diesel und Regisseur Rob Cohen 2002 den Actioner ‚xXx – Triple X‘

Statt im zweiten Sequel mitzuwirken, realisierten Hauptdarsteller Vin Diesel und Regisseur Rob Cohen 2002 den Actioner ‚xXx – Triple X‘

Zwei Jahre nach dem überraschenden Erfolg von ‚The Fast and the Furious‘ folgte das erste Sequel. ‚2 Fast 2 Furious‘ gilt unter vielen Fans zwar als der schwächste Teil der Reihe, wenngleich man ihm zugute halten muss, dass er schon einige bombastische Szenen und saucoole Sprüche enthält. Warum der Film so verpönt ist, liegt wahrscheinlich daran, dass Vin Diesel darin nicht mitspielt. Während er am Ende des darauffolgenden Teils zumindest einen kurzen Gastauftritt hat, wollte er im zweiten Teil unter gar keinen Umständen mitwirken – selbst eine Gage von stattlichen 25 Millionen Dollar konnte ihn nicht locken. Begründung: Er wollte keinen auf Francis Ford Coppola (‚Der Pate‘) machen, und auf eine vom Originalteil losgelöste Geschichte denselben Namen klatschen.

Fun-Fakt: Auch Original-Regisseur Rob Cohen drehte dem Nachschlag den Rücken zu. Gemeinsam mit Vin Diesel brachte er stattdessen den Extremsport-Agenten-Actioner ‚xXx‘ auf die Leinwand.

3. Rapper Eminem hätte Paul Walkers Rolle bekommen sollen

Eminem, Mark Wahlberg und Christian Bale standen u. a. für die Rolle des Brian O’Conner zur Auswahl

Eminem, Mark Wahlberg und Christian Bale standen u. a. für die Rolle des Brian O’Conner zur Auswahl

Bevor Paul Walker die Rolle des Undercover-Cops Brian O'Conner übernahm, waren u. a. auch drei andere wohlklingende Namen im Gespräch: Christian Bale (vier Jahre bevor er für die ‚Dark Knight‘-Trilogie gecastet wurde), Mark Wahlberg (der später im ‚Italian Job‘-Remake aufs Gaspedal steigen durfte und bei ‚Transformers‘ mit Autos zu tun hatte) und Eminem (der zu diesem Zeitpunkt mit seinem Biopic ‚8 Mile‘ bewies, dass er auch als Schauspieler gute Leistung bringt).

Fun-Fakt: Paul Walker erhielt den Zuschlag, weil er Regisseur Rob Cohen an Schauspieler Steve McQueen erinnerte. Dieser ließ 1968 im Polizeithriller ‚Bullitt‘ die Reifen qualmen.

4. Teil drei ist eigentlich Teil sechs

Filmfigur Han wird im dritten Teil eingeführt, stirbt noch in diesem – und kehrt in ‚Fast & Furious 6‘ lebendig zurück

Filmfigur Han wird im dritten Teil eingeführt, stirbt noch in diesem – und kehrt in ‚Fast & Furious 6‘ lebendig zurück

Okay, an dieser Stelle wird ein bisschen Wissen über die Filme vorausgesetzt: Der dritte Teil der Reihe ‚Tokyo Drift‘ ist chronologisch gesehen eigentlich der sechste Ableger. Warum? Filmfigur Han (Sung Kang) wird im dritten Teil eingeführt und stirbt auch in diesem. Drei Teile später ist er in ‚Fast & Furious 6‘ plötzlich wieder am Leben, was bei Fans anfangs für Verwirrung sorgte. Die richtige Reihenfolge, in der man die Filme also ansehen müsste, ist somit 1, 2, 4, 5, 6, 3 und 7.

Wieso wir das glauben: In einer Sequenz, die während des Abspanns von ‚Fast & Furious 6‘ zu sehen ist, wird gezeigt, dass Hans Tod in ‚Tokyo Drift‘ von Bösewicht Deckard Shaw (Jason Statham) verursacht wurde. Selbiger Kerl sinnt im sechsten Teil auf Rache an Dom und seiner Gang, weil die – ebenfalls in Teil sechs – seinen Bruder Owen (Luke Evans) auf dem Gewissen haben.

5. Brian und Letty sprechen erst ab Teil 6 miteinander

Lange hat es gedauert, bis Brian (Paul Walker) und Letty (Michelle Rodriguez) miteinander sprechen

Lange hat es gedauert, bis Brian (Paul Walker) und Letty (Michelle Rodriguez) miteinander sprechen

Obwohl Paul Walker und Michelle Rodriguez (die übrigens erst während der Dreharbeiten zu ‚The Fast and the Furious‘ ihren Führerschein machte!) in derselben Crew unterwegs sind, wechseln die beiden ziemlich lange kein Wort miteinander. Angemerkt werden muss jedoch, dass Rodriguez im zweiten Film nicht mitspielte, beide Schauspieler dem dritten Ableger fernblieben, sie recht frühzeitig im vierten Teil stirbt und im fünften ebenfalls nicht mitwirkt – ehe sie in ‚Fast & Furious 6‘ von den Toten zurückkehrt.

Fun-Fakt: Ursprünglich sah das Drehbuch für Michelle Rodriguez’ Figur Letty viel weniger Screen-Time vor. Nachdem sie jedoch zusammen mit Vin Diesel so ein gutes Duo gab, wollte Regisseur Rob Cohen ihrer Liebesgeschichte mehr Fokus widmen und baute ihren Charakter etwas weiter aus.

6. The Rock schaut sich selbst beim Footballspielen zu

In dieser Szene aus ‚Furious 7‘ sieht sich Dwayne Johnson quasi selbst beim Footballspielen zu

In dieser Szene aus ‚Furious 7‘ sieht sich Dwayne Johnson quasi selbst beim Footballspielen zu

Im Verlauf des siebeten Teils (übrigens der sechsterfolgreichste Film aller Zeiten, gemessen an seinem Einspielergebnis!, Anm.) landet DSS-Agent Luke Hobbs (Dwayne Johnson) im Krankenhaus. Dort sieht man ihn ein American-Football-Spiel anschauen, der Kommentator erwähnt die „Nummer 94“. Wie sich weisen sollte, handelt es sich bei diesem Spiel um einen Videomitschnitt der Universiät von Miami. Dwayne Johnson spielte in seiner Jugendzeit für selbiges Team – und sein Trikot trug ebenfalls die Zahl 94.

Fun-Fakt: Für die Rolle von Agent Hobbs war ursprünglich Tommy Lee Jones vorgesehen. Vin Diesel befragte seine Facebook-Fans, wen sie sich für diese Rolle wünschen würden, und Ex-Wrestler Dwayne „The Rock“ Johnson ging als Sieger hervor. Ob er die Rolle jedoch tatsächlich wegen dieser Aktion erhalten hat, bleibt jedoch unbeantwortet.

7. Auch Archivaufnahmen wurden nach Paul Walkers Tod verwendet

Für Szenen wie diese wurden Paul Walkers Brüder Caleb und Cody vor die Kamera geholt

Für Szenen wie diese wurden Paul Walkers Brüder Caleb und Cody vor die Kamera geholt

Der überraschende Unfalltod von Paul Walker im November 2013 bewegt Fans auch heute noch und sorgte für einen immensen PR-Push beim letzten Ableger ‚Furious 7‘. Bekanntlich mussten die noch unfertigen Szenen mit ihm mittels aufwendigem CGI und (Gesichts-)Doubles – seine beiden Brüder Caleb und Cody, die keinerlei Schauspielerfahrung haben, wurden ebenfalls vor die Kameras gebeten – mühsam am Computer erstellt werden. Eine echte Mammutaufgabe für Regisseur James Wan und sein Team.

Fun-Fakt: Unterstützung kam u. a. auch von Regisseur Justin Lin (er drehte die Teile 3-6), der nicht verwendete Szenen aus seinen Filmen zur Verwendung freigab und sogar Rohmaterial durchforstete, um es für den neuen Teil gänzlich neu aufzuarbeiten.

8. Vin Diesel, der Geschäftsmann

Echter Businessman: Muskelpaket Vin Diesel weiß, wie man Kohle scheffelt

Echter Businessman: Muskelpaket Vin Diesel weiß, wie man Kohle scheffelt

Nur allzu oft werden Kerle mit einer enormen Muskelmasse auf einen niedrigen IQ geschätzt. Im Fall von Vin Diesel stimmt das nicht: Er kehrte für Teil drei der Reihe (‚Tokyo Drift‘) nur unter einer Voraussetzung zurück vor die Kamera: Die Produktionsfirma Universal musste ihm die Rechte an ‚Riddick‘ übergeben. Im Jahr 2000 spielte er erstmals den blinden Elitesoldaten in ‚Pitch Black – Planet der Finsternis‘. Aufgrund des von Kritikern und Fans verrissenen Sequels ‚Riddick: Chroniken eines Kriegers‘ (2004) wollte Universal die Reihe einstellen, was Vin Diesel nicht schmeckte. Deswegen ließ er sich die Rechte an dem Franchise überschreiben, und landete 2013 mit ‚Riddick – Überleben ist seine Rache‘ (unter der Regie von David Twohy) wieder einen soliden Actioner, der international rund 98 Mio. Dollar in die Kinokassen spülte.

Fun-Fakt: Sein kaufmännisches Geschick stellte Vin Diesel zuletzt auch bei Marvel unter Beweis. Im Superhelden-Actioner ‚Guardians of the Galaxy‘ lieh er dem Baumwesen Groot seine Stimme (sein einziger Satz, der sich im Film immer wiederholt, lautete „Ich bin Groot“) und kassierte für hochgerechnet drei Minuten Sprechzeit mehrere Millionen Dollar Gage. Das Forbes Magazin listet, dass Diesel im Zeitraum von Juni 2013 bis Juni 2014 rund 25 Mio. Dollar durch Filmrollen einnahm.

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