‚The Get Down‘: Netflix-Produktion verschlang 120 Millionen Dollar!

Die Serie über die Anfänge des Hip-Hop entpuppt sich als Monsterprojekt für Streaming-Gigant Netflix

Die Serie über die Anfänge des Hip-Hop entpuppt sich als Monsterprojekt für Streaming-Gigant Netflix

Die Zeiten, in denen ausschließlich Hollywood-Blockbuster ein astronomisches Produktionsbudget aufweisen konnten, sind längst vorbei: TV-Serien verschlingen ebenfalls haufenweise Geld – einen neuen Rekord stellte jedoch Streaming-Anbieter Netflix auf: Dessen neue Eigenproduktion ‚The Get Down‘ überbietet sämtliche bisher dagewesenen „Originals“-Shows!

Durchforstet man das Feld der Netflix-Serien nach den teuersten, wird man rasch fündig: ‚House of Cards‘ beispielsweise hat mit Kevin Spacey und Robin Wright zwei namhafte Hollywood-Schwergewichte vorzuweisen, deren Gehälter allein das Projekt explodieren lassen – rund 4,5 Millionen US-Dollar kostet eine Episode der Politserie. Die erste Staffel (zu zehn Folgen) von ‚Marco Polo‘ verschlung satte 90 Mio. Dollar, auch ambitionierte Projekte wie ‚Narcos‘, ‚Sense8‘ oder ‚Daredevil‘ sind mit immensen Kosten verbunden. Doch eine dieser „Originals“-Eigenproduktion wird ab 12. August alles bisher dagewesene in den Schatten stellen.

Mangelnde Kenntnis des Regisseus bremste Projekt

Von der Show ‚The Get Down‘ haben Sie wahrscheinlich noch nichts gehört. Kein Wunder, immerhin steht die Erstveröffentlichung noch bevor. Wie Variety berichtet, hat das Projekt von Baz Luhrmann (‚Moulin Rouge‘ und ‚Der große Gatsby‘) mittlerweile schon über 120 Millionen US-Dollar gekostet. Nicht einmal eine Staffel des HBO-Hits ‚Game of Thrones‘ hat soviel beansprucht! Dies mag bei einer Musical-Serie über eine Clique aus dem New York der 1970er-Jahre verwunderlich sein, zumal eigentlich stolze 7,5 Millionen US-Dollar pro Folge eingeplant waren. Doch selbst die reichten letztlich wohl nicht aus.

Der erste kurze Einblick in die Serie zeigt: Hier wurde an keiner Ecke gespart!

Grund für die explodierenden Kosten waren mehrere Faktoren: Luhrmann sollte die Hip-Hop-Serie eigentlich nur als Berater betreuen, doch nachdem zwei andere Showrunner und mehrere Autoren entlassen wurden, übernahm er schlussendlich die kreative Kontrolle. „Die existierenden Mechanismen, um TV-Serien zu produzieren, funktionierten in diesem Fall nicht“, so Luhrmann. „Sehr oft gab es keine andere Serie, an der wir uns orientieren konnten. Die normalen Prozesse haben nicht funktioniert, also wurde ich immer mehr involviert.“ Das Problem: Luhrmanns mangelnde Erfahrung in Sachen Serien habe die ohnehin schon schleppende Produktion noch weiter ausgebremst, was er auch selbst zugegeben habe. Netflix wollte den Regisseur aber unbedingt an Bord behalten. Hinzu kommt, dass Luhrmann großen Wert auf Authentizität gelegt habe und die zahlreichen Gesangs- und Tanznummern ausführlich vorbereiten und proben ließ.

Hip-Hop-Serie wird neues Netflix-Steckenpferd!

Weiters dürften auch die mitwirkenden Schauspieler ihren Teil zum Monsterbudget beigetragen haben. Wirft man einen Blick auf den Cast, so ist die Unsumme von 120 Mio. Dollar nicht verwunderlich: Unter anderem sind Jaden Smith (Sohnemann von Will Smith), Giancarlo Esposito (bekannt aus ‚Breaking Bad‘) und Yahya Abdul-Mateen II (wird auch im ‚Baywatch‘-Film eine Rolle spielen) mit von der Partie, genauso wie Hip-Hop-Urgestein Grandmaster Flash.

Ob ‚The Get Down‘ den Aufwand wert ist, erfahren Sie ab 12. August 2016. Allerdings veröffentlicht Netflix dann anders als gewohnt nur die ersten sechs Episoden – aufgrund der aufwendigen Post-Produktion erscheint der Rest der ersten Staffel dann erst Anfang 2017.

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