Kalush Orchestra will Song Contest-Preis versteigern

Kalush Orchestra will Song Contest-Preis versteigern

Kalush Orchestra will Song Contest-Preis versteigern

Die Band will die ukrainische Armee unterstützen

Die ukrainische Folklore-Rapformation Kalush Orchestra, die am Samstag den 66. Eurovision Song Contest in Turin gewonnen hat, wird den Preis versteigern, um Geld für eine Wohltätigkeitsorganisation zu sammeln, die die ukrainische Armee unterstützt. Beim Preis handelt es sich um eine mikrofonförmige Skulptur aus Glas.

"Wir haben bereits viele Spenden aus dem Ausland erhalten. Wir glauben, dass diese Auktion der Ukraine nützen wird", so der Leiter der Band, Oleh Psiuk. Die Band habe noch nicht die Organisation ausgewählt, die das Spendengeld erhalten wird, berichteten italienische Medien.

Die ukrainische Post, Ukrposhta, hat inzwischen angekündigt, dass eine Briefmarke herausgegeben wird, um den Sieg des Kalush Orchestra zu feiern. Die Briefmarke soll mit den Organisatoren des Wettbewerbs abgestimmt werden, so Post-Chef Igor Smilyansky auf Facebook.

Unterdessen ist die Band am Montag wieder in ihrer Heimat angekommen: An der ukrainischen Grenze zu Polen wurden die Musiker von Soldaten und Frauen, deren Sache sie in Turin vertreten haben, begrüßt. Sänger Psiuk erhielt einen Strauß blauer und gelber Blumen - den Nationalfarben des Landes. Die Band gab dabei eine spontane Darbietung ihres Siegerliedes "Stefania" zum besten.

Eine große Feier soll es der Band zufolge erst nach dem Konflikt in der Ukraine geben. "Wir werden vielleicht nach dem Krieg eine große Feier haben, denn der Sieg ist großartig, den ESC zu gewinnen ist fantastisch, aber es passiert gerade so viel", sagte Psiuk noch am Sonntagabend bei einer Online-Pressekonferenz. "Ich meine, Menschen die man kennt, werden in diesem Krieg getötet oder kämpfen darin oder verlieren ihre Jobs in der Ukraine. Das ist nicht wirklich die beste Grundlage für eine Feier", fuhr der Musiker fort, der am Montag seinen 28. Geburtstag feiert.

Das Kalush Orchestra hatte am Samstagabend in Turin mit 631 Punkten den ersten Platz für die Ukraine beim ESC geholt - vor Großbritannien und Spanien. Eine besondere Ehrung dafür erhielten die Sieger auch in ihrem Heimatland: Die ukrainische Eisenbahn hat einen Zug nach dem Siegersong "Stefania" benannt.

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