"Drii Winter" sechsfach für Schweizer Filmpreis nominiert

"Drii Winter" sechsfach für Schweizer Filmpreis nominiert

"Drii Winter" sechsfach für Schweizer Filmpreis nominiert

Regisseur Michael Koch freut sich

Aus dem Rennen um den Ausland-Oscar musste "Drii Winter" im Dezember aussteigen. Doch nun ist der Spielfilm von Michael Koch im Rahmen der 58. Solothurner Filmtage sechsfach für den Schweizer Filmpreis 2023 nominiert. Die schweizerisch-deutsche Koproduktion des gebürtigen Luzerner Regisseurs darf in den Kategorien Bester Spielfilm, Bestes Drehbuch, Beste Darstellerin, Bester Darsteller, Beste Filmmusik, und Bester Ton auf einen Quartz hoffen.

"Drii Winter" feierte an der letztjährigen Berlinale seine Weltpremiere und war als erster Schweizerdeutscher Film seit vielen Jahren im Hauptwettbewerb um einen Goldenen Bären nominiert. Bekommen hat er zwar keinen Preis, dafür eine spezielle Erwähnung der Jury.

Mit fünf Nominationen ist "La Ligne" von der französisch-schweizerischen Regisseurin Ursula Meier der zweite große Hoffnungsträger. Der Film über weibliche Gewalt stand an der 72. Berlinale ebenfalls im Wettbewerb um den Goldenen Bären. "Unrueh", mit dem Cyril Schäublin an der Berlinale 2022 einen Preis für die beste Regie in der Sektion Encounters gewann, ist für vier Quartz-Trophäen nominiert. Der Film spielt 1877 im jurassischen Uhren- und Anarchistenmilieu.

Auch auf "Foudre", "(Im)mortels" und "El Agua" warten an der Verleihung der Schweizer Filmpreise am 24. März in Genf mehr als eine Gewinnchance. "Foudre", in dem die Genfer Filmemacherin Carmen Jaquier weibliche Emanzipation inmitten erdrückender Gesellschaftsnormen erforscht, ist in den Kategorien Bester Spielfilm, Beste Filmmusik und Bester Ton nominiert.

"(Im)mortels" von Lila Ribi wurde u.a. als Bester Dokumentarfilm nominiert, gab das Schweizer Bundesamt für Kultur bekannt, als Konkurrenz haben sich in dieser Kategorie "Cascadeuses" von Elena Avdija, "Girl Gang" von Susanne Regina Meures, "L'Îlot" von Tizian Büchi und "Loving Highsmith" von Eva Vitija durchgesetzt.

Auf die Liste der Hoffnungsträgerinnen und Hoffnungsträger für die Schauspielpreise stehen dieses Jahr verhältnismäßig unbekannte Namen. Zwar sind Manfred Liechti, der für seine Rolle in "Peter K. - Alleine gegen den Staat" als Bester Darsteller nominiert ist, und sein Mitstreiter Michael Neuenschwander "A Forgotten Man" vertraute Gesichter. Doch mit dem dritten Nominierten Simon Wisler ("Drii Winter") könnte die Ehre für herausragende schauspielerische Leistungen einem Bergbauern und absoluten Filmnewcomer zuteil kommen.

Auch die als Beste Darstellerin nominierte Valentina Di Pace ist im Internet bisher nur im Zusammenhang mit "99 Moons" als Schauspielerin aufgeführt. Sie spielt in dem Film von Jan Gassmann Bigna. Mit ihr dürfen Michèle Brand (Anna in "Drii Winter") und Stéphanie Blanchoud (Margaret in "La Ligne") auf einen Preis hoffen.

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