Zwischen Himmel und Erde - Anthroposophie Heute

CH 2009
Rudolf Steiner war kein unumstrittener Mann

Rudolf Steiner war kein unumstrittener Mann

Anthroposophie - von Rudolf Steiner vor über 100 Jahren entwickelt, heute in Praxisfeldern wie Pädagogik, Medizin, Landwirtschaft und Kunst weltweit wirksam. Ist sie ein weltfremder, esoterischer Schulungsweg, eine fundamentalistische Weltanschauung oder gar eine radikale Alternative zum Mainstream des Kapitalismus? Der Film von Regisseur Christian Labhart sucht nach Antworten.

Auf einer Reise durch Ägypten, Deutschland und die Schweiz zeigt "Zwischen Himmel und Erde - Anthroposophie Heute" Menschen, die als Anthroposophen tätig sind oder diese umstrittene Bewegung, die ihnen einst Heimat war, hinter sich gelassen haben. Rudolf Steiner, der die Anthroposophie begründete, ist dabei immer wieder Thema. Der im Jahr 1925 verstorbene Esoteriker polarisierte - Streitfragen waren vor allem die proklamierte Wissenschaftlichkeit der Anthroposophie, die von Vertretern der universitären Wissenschaft nicht akzeptiert wurde. Eine andere Kritik an Steiner bezieht sich auf die Verwendung von rassen- und geschlechtsspezifischen Stereotypen.

Es ist die Geschichte einer Ambivalenz zwischen Faszination und Ablehnung eines schillernden Universums. So beschreibt auch Labhart die Triebkraft zur Entstehung des Filmes und ergänzt: "Eines war mir von Beginn weg klar: Der Film sollte kritisch, aber fair mit einer Bewegung umgehen, die immer wieder Anlass zu heftigen Kontroversen gibt."

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