Zwischen den Zeilen

Tragikomödie, Frankreich 2018

Zwischen den Zeilen

Léonard ist Schriftsteller. In seinen Romanen verarbeitet er unter anderem auch seine vergangenen Liebschaften. Dumm nur, dass er eine Affäre mit der Frau seines Verlegers eingegangen ist. Ob der seine Gattin als erotische Spielgefährtin des Autors erkannt hat und sein Manuskript deshalb immer wieder ablehnt?

Manchmal fällt es nicht schwer, zwischen den Zeilen zu lesen: Léonard (Vincent Macaigne) schreibt Romane, in denen er vergangene Liebschaften verarbeitet und die realen Bezüge mehr schlecht als recht verschleiert. Sein Verleger Alain (Guillaume Canet) ist jedoch von dem letzten Manuskript wenig überzeugt und im Augenblick auch mehr mit der Digitalisierung seines Verlags beschäftigt – oder vielmehr mit der attraktiven jungen Mitarbeiterin, die hierfür zuständig ist. Alains Frau Selena (Juliette Binoche) dagegen gefällt Léonards Text, vielleicht, weil sie selbst mit einer Affäre in die Angelegenheit verstrickt ist. Ehrlichkeit ist hier ein zumindest flexibles Konzept. Und so diskutieren alle mit viel Witz über Dichtung und Wahrheit sowie den kulturellen und digitalen Wandel, und sehen über ihr zweifelhaftes frivoles Handeln entspannt hinweg.

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