Zeit der trunkenen Pferde

/ , IR/F 2000

Schon bei der Viennale 2000 begeisterte der junge iranische Filmemacher Bahman Ghobadi mit "Zeit der trunkenen Pferde" das Publikum. Jetzt kommt der Film über das Leben junger Menschen im Grenzgebiet zwischen Iran und Irak offiziell in die österreichischen Kinos. Das vielversprechende Erstlingswerk wurde im Jahr 2000 bei den Filmfestspielen in Cannes mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. ****

Im kleinen kurdischen Bergdorf Sardab gibt es so gut wie keine Arbeit. Eine der wenigen Möglichkeiten Geld zu verdienen besteht im Schmuggeln verschiedener Waren in den naheliegenden Iran. Besonders im Winter ist der Weg über die Berge jedoch mühsam und die Lasttiere müssen mit Unmengen Alkohol berauscht werden, damit sie die Kälte ertragen. Das Gebiet ist übersät von Landminen, Zeugen der Auseinandersetzungen zwischen den beiden Ländern. Ein gefährliches Leben, dem ein Schmuggler schließlich zum Opfer fällt.

Er hinterläßt 6 Waisenkinder. Ayoub (Ayoub Ahmadi), der gerade 12 Jahre alte Sohn, wird zum Familienoberhaupt. Das Schicksal der seiner Geschwister liegt ab jetzt in seiner Hand. Vor allem der gesundheitliche Zustand seines Bruders Madi (Mehdi Ekhtiar-Dini) bereitet den Kindern sorgen. Er ist schwer geistig und körperlich behindert und benötigt dringend medizinische Hilfe. Ayoub sieht keine andere Möglichkeit, als selber ins Schmuggelgeschäft einzusteigen, um das nötige Geld zu verdienen.

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