Yuki & Nina

Drama, F 2009
Ein Märchen über Grenzüberschreitungen

Ein Märchen über Grenzüberschreitungen

Yuki und Nina sind beste Freundinnen. Beide sind acht Jahre alt und leben in Paris. Die beiden gehen von der Schule nach Hause und reden. Vor allem Nina redet, viel und bestimmt. Yuki ist meist still. Eine Beobachterin mehr als eine Träumerin. Irgendein Geheimnis scheint sie zu umwehen, und vielleicht ist es ihre Herkunft aus zwei Kulturen, die ihr ein Gefühl des Andersseins gibt.

Vielleicht ist sie auch nur einfach die Stillere der beiden. "Je suis comme ça" - "Ich bin einfach so", wird sie später einmal sagen, als Nina sie fragt, warum sie immer so ängstlich sei. Nach und nach entspinnt sich die Geschichte einer allmählichen Emanzipation der Kinder, die keineswegs ein Abschied von den Eltern ist, sondern eine Verteidigung der Kindheit. Kurz vor den Ferien erfährt die Franco-Japanerin Yuki, dass sich ihre Eltern scheiden lassen und sie ihre Mutter zurück ins unbekannte Japan begleiten muss. Kurzerhand beschließen die beiden Mädchen, Reißaus zu nehmen und gehen in den Wald: einen Ort der Geborgenheit, zurück zur Natur.

Yuki & Nina ist eine Geschichte, ein Märchen fast, über Fremdheit und Grenzüberschreitung. Wenn der Film eine Moral hat, dann die, Kinder und ihre Erfahrungen ernst zu nehmen, nicht zu verkindlichen, und die, dass Kinder sich trennen müssen von Eltern, auch deretwegen.

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