Yasmin

Drama/ , D/GB 2004
Yasmin fühlt die Entfremdung

Yasmin fühlt die Entfremdung

Yasmin, eine pakistanische Immigrantin der zweiten Generation in England, hat sich einerseits der westlichen Lebensart angepasst, andererseits will sie aber ihre streng gläubige Familie nicht vor den Kopf stoßen. Als das World Trade Center in Flammen aufgeht, wächst der Druck von beiden Seiten auf Yasmin.

Yasmin lebt in der Spannung zwischen ihrer Lebenlust und den Forderungen ihrer Familie, der die Mutter fehlt. Sie arbeitet als Sozialarbeiterin mit behinderten Kindern in Nordengland und wird von ihren Kollegen sehr geschätzt. Yasmins Vater ist frommer Muslim und Wächter der ansässigen Moschee, während ihr Bruder sich lieber als Kleindealer betätigt. Die Anti-Terrormaßnahmen der Polizei nach dem Anschlag der Al-Qaeda auf das World Trade Center im Jahr 2001 radikalisiert die jungen Muslime. Die Ereignisse verändern auch die Haltung von Yasmins Freunden und Arbeitskollegen, die sich von ihr distanzieren. Der Blick von außen macht Yasmin zur Muslima.

Obwohl der Film in der britischen Gesellschaft spielt, setzt er sich mit einem Thema auseinander, das alle Welt beschäftigt. Yasmin sucht mutig einen Weg, sich selbst treu zu bleiben - sowohl in der Gemeinschaft der pakistanischen Immigranten, als auch in der westlichen Mehrheitsgesellschaft.

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