Wir sind die Millers

Komödie, USA 2013
Eine Familie der etwas anderen Art

Eine Familie der etwas anderen Art

In dieser Komödie ist ein Drogendealer in Schwierigkeiten und muss sich kurzerhand eine falsche Familie beschaffen. Mit "Wir sind die Millers" ist Regisseur Rawson Marshall Thurber ein Sommerhit gelungen.

Der harmlose Marihuanadealer David (Sudeikis) wurde ausgeraubt und muss nun von seinem Boss Brad (Ed Helms) den gefährlichen Schmuggelauftrag aus Mexiko annehmen. Damit er als typischer Mittdreißiger beim Überqueren der Grenze nicht kontrolliert wird, packt er seine Nachbarin Rose (Jennifer Aniston), die gerade als Stripperin gekündigt hat, die Ausreißerin Casey (Emma Roberts) und den verklemmten Teenager Kenny (Will Poulter) an Bord eines Campers, um als Paradefamilie aus dem mittleren Westen für unbedarft zu gelten. Mit kakifarbenen Hosen, spießigem neuen Haarschnitt und nasenringfrei geht es ab in den Süden. Da läuft natürlich nichts nach Plan, und bald hat die unkonventionelle Truppe einen wütenden Drogenhändler, eine echte spießige Wohnmobilfamilie und die Cops an der Backe.

Zugleich setzt Regisseur Rawson Marshall Thurber ("Voll auf die Nüsse!") durchaus auf sympathische Charakterzeichnung und überdreht nur selten das Slapstickrad. So kommen zum trashigen Humor immer wieder auch Herz und Tiefgang, wenn die Wahlverwandtschaften schlussendlich zur echten Familie mutieren.

Das neue Badgirl Jennifer Aniston überrascht dabei mit einer durchaus glaubwürdigen Darstellung einer Bible-Belt-Mutter, während ihr Partner Sudeikis, der bereits in "Kill the Boss" und "Der Kautions-Cop" mit ihr vor der Kamera stand, den sympathischen Underdog gibt. "Wir sind die Millers" ist somit genau der richtige Stoff für spätsommerliche Abende.

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