Wer wenn nicht wir

D 2011
Auf dem Weg zur RAF

Auf dem Weg zur RAF

Wie kam es zum "Baader-Meinhof-Komplex"? Dieser Frage geht der deutsche Regisseur Andreas Veiel in seinem Film "Wer wenn nicht wir" nach. Zeitgleich zeigt er die erotischen Spannungen zwischen den Hauptakteuren der RAF.

Deutschland in den frühen 60ern. Noch ist das Land ruhig. Doch Aufbruch liegt in der Luft. Auch Bernward Vesper (August Diehl), Sohn des NS-Schriftstellers Will Vesper, begehrt auf. Nachts hackt er wütende Sätze in die Schreibmaschine, die er der erstarrten Gesellschaft ins Gesicht schleudern will. Als er auf Gudrun Ensslin (Lena Lauzemis) trifft, ist das der Beginn einer extremen Liebesgeschichte: bedingungslos, maßlos, bis über die Schmerzgrenze hinaus. Gemeinsam brechen sie auf, um die Welt zu erobern.

Als die Beziehung ins Stocken gerät, entschliessen sie sich, 1964 nach West-Berlin zu gehen, wo sie Teil der linken Bohème werden. Als die SPD einer grossen Koalition mit der CDU zustimmt, wendet sich das politische Bild im Land. Neben dem Paar wenden sich viele Menschen der ausserparlamentarischen Opposition zu. Bald wird Bernward klar, dass Gudrun mehr als engagiert ist, um ihre Ziele umzusetzen. Trotz zahlreicher Probleme heiraten beide und bekommen ein Kind. Doch die Beziehung der beiden gerät ins Wanken, als Gudrun auf den radikalen Andreas Baader (Alexander Fehling) trifft und sich von dessen Faszination für radikale Meinungsäusserungen anstecken lässt. Keine zehn Jahre später verliert sich Bernward auf Drogentrips im Wahnsinn, und Gudrun katapultiert sich in den bewaffneten Untergrund. Für beide wird es kein Zurück mehr geben.

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