Welcome to the Jungle

Action/Abenteuer, USA 2003
Gourmet und Gorilla: Dwajne Jackson (r.) rührt um

Gourmet und Gorilla: Dwajne Jackson (r.) rührt um

Immer mitten in die Fresse rein - lautet das unausgesprochene Motto der Actionkomödie "Welcome to the Jungle". Für solche Klatsch-Klamotten braucht man keine echten Schauspieler, drum hat Ex-Wreslter Dwayne Jackson die Hauptrolle bekommen. Und er macht seinen Job überraschend gut.

Noch ist es verfrüht, dem halslosen Muskelberg, der einst unter dem Kampfnamen "The Rock" in den Ring stieg, so etwas wie Charisma anzudichten. Tatsache bleibt, dass er diesem Film, dessen Genre in den USA so trefflich "No-Brainer" genannt wird, unerwartet Glanz verleiht. Er könnte durchaus in die Fußstapfen eines Arnold Schwarzenegger treten - Vin Diesel steckt er auf jeden Fall locker in die Tasche.

Johnson spielt Beck, der als Schuldeneintreiber im Dienste des Gangsters Walker seine eigenen Schulden abarbeitet - ein Gorilla mit zarter Seele, der keine Schusswaffen mag und seine zahlungsunwilligen Kunden deshalb per Hand vermöbelt, bis die Knochen krachen.

Beim Kochen erweist er sich dagegen als Feinmotoriker, und um sich seinen Herzenswunsch, die Eröffnung eines Gourmet-Restaurants, zu erfüllen, nimmt Beck einen letzten Auftrag an: Er soll Walkers missratenen Sohn Travis, der sich im Amazonas-Dschungel herumtreibt, zurück holen. Dort stößt Kopfgeldjäger Beck in ein Wespennest aus Goldsuchern und versklavten Indianern unter der Knute des Minenbesitzers Hatcher.

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