Warm Bodies

Komödie/Horror, USA 2013
Nicholas Hoult spielt einen Untoten

Nicholas Hoult spielt einen Untoten

Die Flut an Vampir- und Werwolffilmen in letzter Zeit lässt vermuten, dass sich der weibliche Teenager von heute nichts sehnlicher wünscht als einen schweigsamen Gefährten, der beschützt, obwohl er einen verzehren will. Die auf dem gleichnamigen Roman des US-Amerikaners Isaac Marion basierende Lovestory "Warm Bodies" wurde von Regisseur Jonathan Levin wenig gruselig auf die Leinwand gebracht.

Die Romantikkomödie gibt Einblicke in das Leben von Zombie R (Nicholas Hoult aus "About a Boy"), der auf der Suche nach menschlicher Nahrung durch die post-apokalyptische Welt streift. Wenn er und seine Zombie-Kollegen die Gehirne ihrer Opfer verspeisen, übernehmen sie deren Erinnerungen. In der Stadt treffen sie auf eine Gruppe Teenager, die zu den wenigen Überlebenden gehören.

Eine von ihnen ist Julie (Teresa Palmer), die R sofort ins verschleierte Auge springt. Nachdem er sich das Hirn ihres Ex-Freundes einverleibt, verliebt er sich endgültig in das blonde Mädchen und entführt sie in seinen Unterschlupf, ein verlassenes Flugzeug. Julie erkennt hinter der untoten Fassade einen unsicheren jungen Mann mit Gefühlen. Trotzdem flieht sie zurück in das Lager, in dem sich die letzten lebenden Menschen verbarrikadiert haben und das von ihrem Vater, General Grigio (John Malkovich), geleitet wird. Doch R will Julie beschützen und folgt ihr.

Regisseur Jonathan Levine ("50/50 - Freunde fürs (Über)leben") bezeichnet die im kanadischen Montreal gedrehte Lovestory als "Mash-up zwischen Romeo und Julia und Frankenstein". Herausgekommen ist mit "Warm Bodies" eine leichte Zombie-Liebeskomödie mit Kampfszenen, Untoten und schmachtenden Blicken.

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