Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf

Abenteuer/Komödie, USA 2008
WALL-E verlässt die Erde

WALL-E verlässt die Erde

Mit ihrem neuen Science-Fiction-Abenteuer "WALL-E - Der Letzte räumt die Erde auf" hat die US-Animationsschmiede Pixar ("Findet Nemo") eine ungewöhnliche Geschichte in Szene gesetzt. Der Film handelt von dem kleinen Haushaltsroboter "Wall - E", der sich 700 Jahre nach der Apokalypse in eine Androidin verliebt. An den US-Kinokassen spielte die Produktion bisher über 215 Millionen Dollar ein.


Man hegt sofort Sympathie für den kleinen Müllschlucker, der dienstbeflissen seiner Arbeit nachgeht. WALL-E ist einsam, aber nicht unglücklich, nur sehnt er sich nach Liebe. Die kommt unerwartet aus dem Weltraum in Form von EVE, einem süßen, weißen Flugroboter, der die Welt nach Pflanzenresten absuchen soll.


Als EVE zurückkommandiert wird, folgt ihr der Roboter auf das riesige Raumschiff Axiom. Dorthin waren die Erdenbürger vor Jahrhunderten vor dem Müll geflüchtet. Wie auf einem futuristischen Kreuzfahrtschiff relaxen die faulen Wesen in motorisierten Liegestühlen und lassen sich von Werbesendungen zum Shoppen verführen. Doch am Ende rütteln WALL-E, EVE und eine ganze Reihe witziger Roboter sie auf.

Regisseur Andrew Stanton, der bereits 2003 mit "Findet Nemo" den Oscar für den besten Animationsfilm erhielt, verleiht den Robotern Herz und der zerstörten Welt einen Hoffnungsschimmer. Was an Dialogen fehlt, drücken die Roboter mit ihren "Augen", den mechanischen Greifhänden und metallischen Tönen aus.

Pixar heuerte den legendären Soundspezialisten Ben Burtt an, der schon in "Krieg der Sterne" den Roboter R2-D2 zum "Sprechen" brachte. Für Andrew Stanton war es "das größte Ding" zwei Maschinen zum Leben zu erwecken. "Es sind zwei vorprogrammierte Geräte, die ihre Bestimmung anzweifeln und sich ganz irrational ineinander verlieben. Das könnte eine schöne Metapher für die Menschheit sein", resümiert der Regisseur. 

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