Vitus

Drama/ , CH 2006
Vitus

Vitus ist ein Bub wie von einem anderen Planeten. Mit sechs Jahren zeigt sich schon sein außergewöhnliches musikalisches Talent. Für die Eltern steht fest, ihr Sohn wird Pianist. In Fredi M. Murers Film "Vitus" wird die Geschichte eines Wunderkindes erzählt, das davon träumt, ein normales Leben zu führen. Normalität findet Vitus bei seinem Großvater, gespielt von Bruno Ganz.

"Spielst Du uns etwas vor?" bittet die Mutter (Julika Jenkins) ihren kleinen Star, als Gäste im Haus sind. Vitus ist zu Beginn sechs Jahre alt (Fabrizio Borsani), und seine Eltern wollen zeigen, wie talentiert ihr Sohn am Klavier ist. Schon dann rebelliert Vitus subtil, beginnt "Hänschen klein" zu spielen, endet aber mit einem virtuosen Spiel. "Jetzt weiß es die ganze Welt, wir haben ein richtiges Wunderkind!", ist vor allem die englische Mutter, die in einem Verlag arbeitet, verzückt. Sein Vater staunt zwar, ist aber vielmehr mit seiner eigenen Berufswelt beschäftigt. Für den Sohnemann wird indes eine Karriere als Pianist angestrebt. Doch mit 12 Jahren flüchtet Vitus (Teo Gheorghiu) immer öfter zu seinem Großvater (Bruno Ganz) und baut in seiner Schreinerei an einem Flugzeug und dem Traum vom Fliegen.

Zwanzig Jahre nach seinem Erfolg mit "Höhenfeuer" (1985, Goldener Leopard in Locarno), in dem ein Junge ohne Gehör im Zentrum stand, stellt Regisseur Fredi M. Murer wieder einen Buben mit besonderen Fähigkeiten in den Mittelpunkt. Vitus ist musikalisch und mathematisch hoch begabt. "Es ist eine Liebeserklärung an die Leidenschaft der Musik", erzählt der Regisseur im Gespräch mit der APA über sein neues Werk.

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