Violeta Parra

RCH/RA/BR 2011
In ihren Liedern lebt sie heute weiter

In ihren Liedern lebt sie heute weiter

Andres Woods Biopic "Violeta Parra" widmet sich dem Leben der vielseitigen chilenischen Künstlerin Violeta Parra. In armen Verhältnissen geboren, entwickelte sie sich zum Sprachrohr der einfachen Leute.

Biopics von Musikern befassen sich meist mit unsterblichen Legenden, die sich für alle Zeiten untrennbar im Weltgedächtnis verankert haben. Ihr Song "Gracias a la vida" wurde u.a. von Joan Baez oder Mercedes Sosa interpretiert. Sie war die erste Lateinamerikanerin, deren Werke 1964 im Louvre gezeigt wurden. Die chilenische Folkloresängerin Violeta Parra ist in ihrem Heimatland eine Ikone, wie auch in ganz Südamerika eine Berühmtheit und Leitfigur, sowohl als Künstlerin wie auch als Aktivistin in ihrem Engagement gegen soziale Ungerechtigkeiten.

Hierzulande dürfte sie allerdings eher Musikexperten, Zeitgenossen und jenen ein Begriff sein, die die Zeit vor und um die 68er-Revolution herum bewusst miterlebten. Andrés Woods Film Violeta Parra setzt sich in eindrucksvollen Bildern mit einer vielschichtigen wie auch komplizierten Persönlichkeit auseinander und porträtiert eine überaus leidenschaftliche Frau, deren Kunst niemals ein Preisetikett trug und die ihrem Leben selbst ein Ende setzte.

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