Viennale 06

Die Viennale lädt zum 44. Mal ein

Die Viennale lädt zum 44. Mal ein

Mit Stephen Frears' "The Queen" eröffnet der Publikumsfavorit der Filmfestspiele von Venedig am 13. Oktober im Gartenbaukino die 44. Viennale. Bis 25. Oktober präsentiert das größte internationale Filmfestival in Wien 315 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus 47 Ländern.

Der britische Star-Regisseur Stephen Frears wirft in "The Queen" einen humorvoll-fiktiven Blick durchs Schlüsselloch der britischen Royals nach dem tragischen Tod von Prinzessin Diana. Helen Mirren brilliert als Queen Elizabeth II., die dem frisch gewählten Premier Tony Blair das Leben nicht gerade einfach macht.

Abgesehen von "The Queen" und einigen deutschen und französischen Beiträgen finden sich heuer noch mehr außereuropäische Filme als vergangenes Jahr im Programm. Vor allem das asiatische und das junge US-Kino sind wieder stark beim Festival vertreten. Als eigene Programmreihe gibt es auch wieder die so genannten "Propositions", zwölf ausgewählte Arbeiten des Weltkinos (u.a. mit der Weltpremiere des österreichisch-französischen Films "Home" von Patric Chiha). Aus Österreich ist kein Spielfilm mit dabei, dafür ist dem jungen Dokumentarfilm eine eigene Schiene gewidmet.

Das traditionelle Filmarchiv Austria-Special widmet sich Herbert Vesely und dem Neuen deutschen Film, den der österreichische Regisseur mitinitiierte. Zudem ist wie 2005 der philippinische Filmemacher Lav Diaz mit einem Epos zu Gast: Sein 515-minütiges Werk "Heremias" ist nur wenig kürzer als seine letztjährige fast elfstündige Familienchronik. Die schon am 2. Oktober begonnene und einen Monat dauernde Retrospektive von Viennale und Filmmuseum würdigt indes das Filmschaffen des 1990 verstorbenen Jacques Demy und seiner langjährigen Partnerin Agnes Varda.

Im Rahmen der Abschlussgala am 25. Oktober im Gartenbaukino werden außerdem wieder der Wiener Filmpreis, der Fipresci-Preis sowie der Preis der "Standard"-Leserjury verliehen.

INFO: Viennale 06 - von 13. bis 25. Oktober,

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