Verborgene Schönheit: Clinch mit Liebe, Tod und Zeit

Drama, USA 2016

Howard bekommt Besuch vom Tod

Will Smith und ein hochkarätiges Star-Ensemble verstricken sich in gut gemeinter Sentimentalität.

Darum geht es in ‚Verborgene Schönheit‘:

Nach dem Tod seiner Tochter fällt der einst großartige Werbeprofi Howard (Will Smith) in eine tiefe Depression, die nun schon über ein Jahr anhält. Seine Agenturkollegen Whit (Ed Norton), Claire (Kate Winslet) und Simon (Michael Peña) sind verzweifelt, weil die Firma den Bach runtergeht. Sie finden illegal heraus, dass er drei anklagende Briefe geschrieben hat: An die Zeit, an die Liebe und an den Tod - jene drei Umstände, die Howard immer als Angelpunkt ihrer Arbeit gesehen hat. Jeder sucht die Liebe, hätte gern mehr Zeit und hat Angst vor dem Tod. Whit fasst einen ungewöhnlichen Plan: Zwei Schauspielerinnen und ein Schauspieler sollen Liebe (Keira Knighley), Tod (Helen Mirren) und Zeit (Jacob Latimore) verkörpern und Howard wie die Geister in Charles Dickens' Eine Weihnachtsgeschichte mit seinem Schmerz konfrontieren ...

Unsere Meinung zu ‚Verborgene Schönheit‘:

Toll besetzt, gediegen inszeniert, punktgenau gespielt und bis zur Oberkante angefüllt mit gutem Willen - trotzdem steckt in diesem Drama von David Frankel (‚Marley & Me‘, ‚Der Teufel trägt Prada‘) von Anfang an ein Wurm drin, der sich nicht so leicht festmachen lässt. Ist es zu viel Sentimentalität, zu dick aufgetragene Tragik (einer der drei stellt sich als todkrank heraus und braucht selbst Hilfe) oder nur Kitsch? Taschentuchkino, das in den USA furchtbar floppte.

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