Unbroken

Action/Drama, USA 2014
Louis will sich den Demütigungen nicht beugen

Louis will sich den Demütigungen nicht beugen

Ein Ehepaar tritt gegeneinander an. Vor kurzem startete in den Kinos "Herz aus Stahl" mit Brad Pitt als US-Panzerkommandanten. Nun bringt seine Ehefrau Angelina Jolie ihre zweite Regiearbeit "Unbroken" ins Kino - die wahre Geschichte des US-Amerikaners Louis "Louie" Zamperini, der im Zweiten Weltkrieg den Absturz seines Kampfflugzeugs und ein japanisches Kriegsgefangenenlager überlebt.

Der US-Langstreckenläufer Louis Zamperini nimmt als jüngster Sportler des US-Olympiateams 1936 an den Olympischen Spielen in Berlin teil. Vier Jahre später gilt Zamperini als großer Favorit für die Olympischen Spiele in Tokio, die aufgrund des ausbrechenden Zweiten Weltkriegs abgesagt werden. Zamperini meldet sich freiwillig, um als Bombenschütze in den Krieg zu ziehen. Doch das Flugzeug, in dem er mitfliegt, wird abgeschossen. Der junge Mann kann sich nach einer Bruchlandung mit zwei weiteren Soldaten auf ein Floß retten. Dort kämpfen die Drei 47 Tage ums Überleben, ehe sie von der japanischen Navy gefangen genommen werden. Nicht nur auf dem Schiff, sondern auch im japanischen Kriegsgefangenenlager, in das die Soldaten gebracht werden, müssen sie sadistische Folterungen über sich ergehen lassen - allen voran Zamperini, der sich gegen die Demütigungen und Qualen auflehnt.

Zamperini macht im japanischen Kriegsgefangenenlager Furchtbares durch. Die Demütigungen und Folterungen gipfeln in einer symbolischen Szene auf einem Kohle-Abladeplatz, in der Louie minutenlang einen schweren Balken an den ausgestreckten Armen in die Luft halten muss. In Rückblenden erzählt "Unbroken" auch von Zamperinis schwieriger Jugend bis zu seiner Teilnahme bei den Olympischen Spielen.

Der Film hat alles, was ein großes Hollywood-Epos braucht: "Unbroken basiert auf dem erfolgreichen Roman "Unbroken: A World War II Story of Survival, Resilience and Redemption" von Laura Hillenbrand. Das Drehbuch schrieben die legendären Regie-Brüder Joel und Ethan Coen ("No Country for Old Men", "Fargo"), und dramatische Filmmusik kam von Alexandre Desplat ("Philomena", "The King's Speech"). Und last but not least spielen Darsteller wie Jack O'Connell ("'71", "300: Rise of an Empire") als Louis und der japanische Popstar Miyavi als sein brutaler Peiniger großartig.

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