Un homme sans l'Occident

Drama/ , F 2002
Die neue Arbeit des französischen Dokumentaristen

Die neue Arbeit des französischen Dokumentaristen

Eine besondere Gelegenheit bietet sich im Wiener Filmmuseum am 26. (20.30 Uhr) und 27. Februar (18.30 Uhr). Mit der Kritik verbunden, dass der heimische Kinobetrieb immer seltener Platz für die neuen Arbeiten bedeutender Regisseure finde, wird die Österreich-Premiere von "Un homme sans l'Occident" von Raymond Depardon gezeigt.

Das Werk ist der dritte Spielfilm des französischen Dokumentaristen, Fotografen und Filmerzählers. Wie die anderen Fiktionen von Depardon, "Empty Quarter" (1985) und "La Captive du désert" (1990), konfrontiert "Un homme sans l'Occident" (2002) einen westlichen, "kolonialen" Blick mit der afrikanische Wüstenlandschaft - diesmal allerdings unter umgekehrten Vorzeichen.

Es geht um den Versuch, sich in einen Afrikaner zu versetzen, der Ende des 19. Jahrhunderts die Ankunft des weißen Mannes (und damit den Anfang vom Ende seiner Welt) erlebt. Das Filmmuseum lobt vor allem die "strenge, kristalline Schönheit von Depardons strahlenden Wüstenbildern".

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